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Gemeinsam diskutieren - Gemeinsam entscheiden | Diskussionsveranstaltung am 27. Februar 2018

Gemeinsam diskutieren - Gemeinsam entscheiden | SPD-Mitgliedervotum
 

Der ausgehandelte Koalitionsvertrag liegt vor. Nun liegt es an Euch zu entscheiden, ob die SPD in eine Koalition mit der CDU/CSU eintreten soll. Eure Stimme zählt! Die SPD Berlin lädt gemeinsam mit der SPD Friedrichshain-Kreuzberg im Vorfeld des Mitgliedervotums zu einer Diskussionsveranstaltung ein.

 

Dienstag, 27. Februar 2018, um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

im Willy-Brandt-Haus (Atrium), Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

 

Eröffnung durch Harald Georgii, SPD Kreisvorsitzender Friedrichshain-Kreuzberg

Grußwort von Michael Müller, SPD Landesvorsitzender und Regierender Bürgermeister

Im Anschluss diskutieren: Katarina Barley, Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Marco Bülow, MdB, Annika Klose, Landesvorsitzende der Jusos Berlin, Dr. Dierk Hirschel, Bereichsleiter für Wirtschaftspolitik, Europa und Internationales der Gewerkschaft ver.di, Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes. Es moderiert Cansel Kiziltepe, MdB.

Wir bitten um Anmeldung: online oder telefonisch unter 030-4692-222.

 

Weitere Diskussionsveranstaltungen findet Ihr hier.

 

Alle Informationen zum Mitgliedervotum

Mitgliedervotum 2018
 

Die Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU/CSU liegt vor, nun entscheiden die Mitglieder in einem Mitgliedervotum, ob die SPD in eine Regierung eintritt.

 

Die wichtigsten Informationen in Kürze:

 

Jedes Mitglied kann im Rahmen des Mitgliedervotums mitentscheiden. Abstimmungsberechtigt sind alle SPD-Mitglieder, die bis zum 06. Februar, 18 Uhr, als Mitglied in die SPD aufgenommen und in der Mitgliederverwaltung (MAVIS II) als Mitglied registriert waren.

 

Der Parteivorstand hat dafür das Abstimmungsende am 2. März beschlossen. Damit Deine Stimme sicher zählt, solltest Du den Brief am besten schon bis zum 27. Februar in die Post geben.

Die Auszählung wird dann vom 3. auf den 4. März 2018 erfolgen.

 

Die Abstimmung wird für Mitglieder mit Wohnsitz in Deutschland als reine Briefabstimmung durchgeführt.

Allen Mitgliedern, die im Ausland wohnen, wird ermöglicht, online an der Abstimmung teilzunehmen. Dazu wird es eine gesonderte E-Mail mit allen Informationen an die Mitglieder geben.

 

Weitere Informationen und Termine unter spd-mitgliedervotum.de.

 

 

Michael Müller zur Freilassung von Deniz Yücel

Michael Müller

© Martin Becker

 

Der SPD Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Michael Müller zeigte sich anlässlich der Freilassung des Journalisten Deniz Yücel am vergangenen Freitag erleichert. Michael Müller: „Die Nachricht von der Freilassung Deniz Yücels habe ich mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen. Die türkische Seite setzt damit nach der Freilassung des Berliner Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner ein weiteres Zeichen guten Willens. Im Vordergrund steht für mich dabei aber zunächst, dass endlich das Leiden eines Menschen beendet ist, der durch eine Regierung ohne Grund inhaftiert wurde.“

Michael Müller, der derzeit auch amtierender Bundesratspräsident ist, weiter: „Jeder Tag, an dem Menschen willkürlich um ihre Freiheit gebracht werden, ist ein Verbrechen an diesen Menschen. Deshalb appelliere ich auch am heutigen Tag weiter an die Verantwortlichen in der Türkei, diese inhumane und menschenverachtende Praxis rasch zu beenden, die den Menschenrechten und den europäischen Werten strikt zuwiderläuft. Lassen Sie alle Menschen, die grundlos in Gefängnissen der Türkei festgehalten werden, umgehend frei – kehren Sie zurück zur Beachtung von Menschenrechten und gewährleisten Sie wieder Freiheits- und Bürgerrechte und Pressefreiheit.“

 

Eva Högl zum § 219a

Dr. Eva Högl, MdB

© Detlef Eden

 

In dieser Woche werden im Deutschen Bundestag mehrere Gesetzentwürfe für eine Aufhebung beziehungsweise Änderung von § 219a StGB beraten. Die Gießener Ärztin Kristina Hänel ist im November letzten Jahres aufgrund dieser Strafvorschrift zu einer Geldstrafe verurteilt worden, obwohl sie auf ihrer Internetseite lediglich eine PDF-Datei mit allgemeinen Informationen zum Schwangerschaftsabbruch und der Durchführung in ihrer Praxis zum Download angeboten hatte.

Eva Högl, MdB und ASF-Landesvorsitzende dazu: „Die Verurteilung von Kristina Hänel zeigt, dass offensichtlich Rechtsunsicherheit bei der Frage besteht, inwieweit die Regelung in § 219a StGB auch bloße ärztliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche erfasst.“

Eva Högl weiter: „Aufgrund dieser Rechtsunsicherheit sehe ich gesetzgeberischen Handlungsbedarf, um zu gewährleisten, dass eine Beratung über Möglichkeiten des legalen Schwangerschaftsabbruchs für Schwangere transparent und zugänglich ist. Betroffene Frauen haben ein Recht auf freie Arztwahl und auf gute Information. Dies schließt mit ein, dass das Recht auf Information selbstverständlich auch für sachliche Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch im Rahmen des Angebotsspektrums einer Arztpraxis gelten muss.“

Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Bundestagsfraktion im Dezember einen Gesetzentwurf beschlossen, der eine Aufhebung des § 219a StGB vorsieht. „Diesen Gesetzentwurf haben wir in dieser Woche zunächst nicht eingebracht, da wir weiter auf Gespräche mit CDU/CSU, FDP, Grünen und Linken setzen, um eine fraktionsübergreifende Lösung zu erarbeiten, die im Deutschen Bundestag eine Mehrheit findet. Wir müssen sicherstellen, dass Frauen sich objektiv über Schwangerschaftsabbrüche informieren können und Ärzte sich dadurch nicht strafbar machen. Denkbar wäre eine Kompromisslösung, nach der § 219a StGB nicht gestrichen wird, wir aber durch eine gesetzliche Klarstellung die Rechtsunsicherheit für Ärzte und Ärztinnen beseitigen und das Recht auf sachliche Information über Schwangerschaftsabbrüche für betroffene Frauen gewährleisten. Ich hoffe, dass wir im Deutschen Bundestag schon bald entsprechende gesetzliche Änderungen verabschieden können – möglicherweise über den Weg von Gruppenanträgen“, so Eva Högl.

 

Berliner Senat: Bundesratsinitiative für umfassende und ausfinanzierte Personalschlüssel in Kliniken und Pflegeheimen beschlossen

Auf seiner heutigen Sitzung hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat beschlossen, eine Bundesratsinitiative für die Einführung einer Mindestbesetzung mit Pflegefachkräften in allen Krankenhausbereichen zu starten.

Bundesgesetzlich wurde bereits im vergangenen Jahr festgelegt, dass zum 1. Januar 2019 Personaluntergrenzen für alle pflegesensitiven Bereiche in den Krankenhäusern eingeführt werden müssen. Das SGB V (§ 137i) verpflichtet den Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft unter Beteiligung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgabe in einer Vereinbarung zu konkretisieren.

Allerdings können nach dieser Vorschrift die Spitzenverbände der Krankenhäuser und Krankenkassen festlegen, welche Fachabteilungen zu den pflegesensitiven Bereichen gehören. Das birgt die Gefahr, dass nur ein kleiner Ausschnitt der Pflege in den Krankenhäusern erfasst wird. Verbindliche Personalschlüssel müssen in der Pflege aber umfassend gelten, also überall da, wo Pflegekräfte im direkten Patientenkontakt stehen. Nur so kann man Überforderung oder die Verschiebung der Belastung zwischen verschiedenen Klinikabteilungen vermeiden.

Dazu Dilek Kolat: „Die Überlastung der Pflegenden ist heute überall in den Krankenhäusern zu spüren. Wir kennen die Berichte, dass Pausenzeiten nicht eingehalten werden, dass Doppelschichten und Überstunden an der Tagesordnung sind. Das beeinträchtigt die Patientenversorgung und führt zur Abwanderung von Fachkräften aus den Pflegeberufen. Daher müssen wir dringend verbindliche und umfassende Personaluntergrenzen einführen. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Kassen und Kliniken eine Personalmindestbesetzung sicherstellen, die erst gute Pflegequalität und bedarfsgerechte Versorgung ermöglicht.“ Die Einführung von Pflegepersonalschlüsseln wird dazu führen, dass die Krankenhäuser mehr Personal einstellen müssen. Die dadurch entstehenden Kosten für das Pflegepersonal müssen die Kassen komplett refinanzieren. „Höhere Kosten für Pflegepersonal dürfen nicht zu Einsparungen oder Defiziten in anderen Bereichen der Krankenhäuser führen“, so Dilek Kolat weiter. (PM)

 

Abgeordnetenhaus-Fraktion: Mit Abbiegeassistenten gegen LKW-Unfälle

In den vergangenen Monaten gab es in Berlin viele – in einigen Fällen tödliche - Unfälle mit  Radfahrenden, die durch rechts abbiegende LKW übersehen und erfasst wurden. Rot-Rot-Grün bringt daher einen Antrag für „Mehr Sicherheit für zu Fuß Gehende und Radfahrende beim Abbiegevorgang von Lkw“ in die Plenarsitzung am Donnerstag ein. Hierzu der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Tino Schopf: „Immer wieder gibt es Meldungen, dass zu Fuß Gehende oder Radfahrende in Berlin bei Unfällen mit rechts abbiegenden LKW ums Leben kommen oder schwer verletzt werden. Das wollen und können wir nicht hinnehmen. Durch einen technischen Assistenten im LKW können solche Unfälle künftig vermieden werden. Wir fordern den Senat auf, mit einer Bundesratsinitiative die Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr bei abbiegenden LKW zu verbessern. Gleichzeitig wird die Bundesregierung aufgefordert, sich auf europäischer Ebene für die Einrichtung des Abbiege-Assistenten einzusetzen.

Berlin geht mit gutem Beispiel voran und wird alle LKW der Fahrzeugklasse N aus den Fuhrparks des Senats, den Landesbehörden, den Bezirksverwaltungen und landeseigenen Betrieben bei Neubeschaffung bereits mit einem Abbiege-Assistenten ausstatten.“ (PM)

Antrag „Mehr Sicherheit für zu Fuß Gehende und Radfahrende beim Abbiegevorgang von Lkw“ als PDF (PDF-Dokument).

 

ASJ Berlin: Christian Oestmann als Vorsitzender bestätigt

Christian Oestmann
 

Die Mitglieder der ASJ Berlin haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 15. Februar 2018 einen neuen Vorstand gewählt.  Als Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ist Christian Oestmann mit 93,3 % der Stimmen erneut im Amt bestätigt worden.  Vera Junker, Fred Skroblin und Volkmar Stein wurden ebenfalls mit großer Mehrheit als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Aneska Bongartz wurde einstimmig als Schriftführerin wieder gewählt.

Christian Oestmann, alter und neuer Landesvorsitzender der ASJ Berlin erklärte: „Ich danke den Mitgliedern der ASJ Berlin - auch im Namen des gesamten neu gewählten Vorstandes - für das Vertrauen und die Unterstützung für weitere zwei Jahre in der ASJ Berlin. Wir haben uns vorgenommen, weiter gemeinsam das rechtspolitische Diskussionsforum in der SPD Berlin zu sein und uns engagiert und kritisch in der Rechtspolitik einzubringen.

Wir erleben eine bewegte Zeit in der SPD. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit in die Politik der SPD zu stärken und die Gesellschaft sozial und gerecht zu gestalten. Dafür bringen unsere Mitglieder ihre Ideen und ihr Fachwissen ein. Wir diskutieren offen, integrieren verschiedene Auffassungen und spielen uns nicht gegenseitig aus. Wir respektieren einander und arbeiten als Team zusammen. Das zeichnet die ASJ Berlin aus." 

 

Die neue Berliner Stimme im Magazinformat - jetzt abonnieren

Berliner Stimme 2018

© Foto: SPD Berlin | Hans Kegel

 

Seit mehr als 60 Jahren steht in der Berliner Stimme (BS), was die Hauptstadtpartei bewegt. Unzählige Interviews und Reportagen haben dort ihren Platz gefunden. Seit diesem Jahr wird die BS im Magazinformat fortgeführt. Das bedeutet: Mehr Bilderstrecken, mehr Platz für Ideen und eine modernere Gestaltung.

Die Digitalausgabe der BS bekommt ihr kostenfrei per Mail zugeschickt. Der Abonnementpreis für die gedruckte Fassung beträgt pro Jahr 29 €. Zum Abo geht's hier (PDF-Dokument, 418 KB).

Berliner Stimme 1-2018 (PDF-Dokument, 904.5 KB)

 

Wegweiser für neue SPD-Mitglieder

Neu in der SPD?
 

Du bist als Mitglied neu in der Berliner SPD? Die Berliner SPD bietet allen Mitgliedern ein breites Spektrum an Angeboten. Wir sind eine sehr lebendige Partei, die ihren Mitgliedern viele Möglichkeiten bietet, sich politisch einzubringen und inhaltlich zu arbeiten. Erster Anlaufpunkt für Dich ist Deine SPD-Abteilung. Neben den Abteilungen und Kreisen bestehen in Berlin auf Landesebene auch Arbeitsgemeinschaften, Foren und Fachausschüsse, in denen Du zu bestimmten Sachgebieten oder Zielgruppen politisch arbeiten kannst.

Auf unseren Internetseiten haben wir einen Wegweiser für alle Neumitglieder erstellt, der alle Möglichkeiten, bei uns mitzumachen, aufzeigt.

Auch als Neumitglied kannst Du Dich an den derzeit stattfindenden turnusmäßigen Parteiwahlen beteiligen. So findest Du z.B. die Termine der Kreis-Arbeitsgemeinschaften hier im Dienstagsbrief in der Terminleiste. Für alle Fragen die Parteiwahlen betreffend stehen die SPD-Kreisbüros und das Kurt-Schumacher-Haus gerne zur Verfügung.

 

21. Februar: Diskussionsveranstaltung: SPD ERNEUERN – ABER WIE?

Der politische Alltag seit der Bundestagswahl im September 2017 ist turbulent. Besonders für die SPD. Mit 20,5 Prozent war das Wahlergebnis historisch schlecht. Und aktuelle Umfragen lassen für die Zukunft nichts Gutes befürchten. Der laute Ruf nach Erneuerung ertönt und die Vorschläge für einen Neustart klingen meist gut bis hervorragend. Doch von den Worten zu den Taten ist es oft ein weiter Weg.

Hierüber diskutiert Alexander Kulpok mit: Dr. Eva Högl, MdB und stellvertretende Vorsitzende der  SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln, und Verena Hubertz, Juso und Managing Director bei den Kitchenstories/SPD ++.

Mittwoch, 21. Februar 2018, 19 Uhr

„Maestral“, Eichborndamm 236, 13437 Berlin (gegenüber dem Rathaus Reinickendorf)

EINTRITT FREI

 

22. Februar: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung: Arafat im Kalten Krieg. Buchpräsentation und Diskussion zur Palästinapolitik der SED

Erich Honecker und Jassir Arafat verband angeblich eine Männerfreundschaft par excellence. Und nur die DDR, nicht die Bundesrepublik, war vermeintlich ein einflussreicher und verlässlicher Partner der Palästinenser. In "DDR und PLO: Die Palästinapolitik des SED-Staates" (2017) hat Lutz Maeke die Politik der Palästinensischen Befreiungsorganisation im Kalten Krieg untersucht und zeigt auf, wie die PLO versuchte, sich die deutsch-deutsche Konkurrenz zunutze zu machen. Eine der überraschendsten Erkenntnisse seines Buches lautet: Die SED bekämpfte Jassir Arafat entschieden – da er sich zu stark pro-westlich engagierte.

 

Mit Lutz Maeke (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin), Bernd Erbel (Botschafter der Bundesrepublik in Ägypten, im Irak und im Iran a.D.), Hermann Wentker (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin) und Shimon Stein (ehemaliger Botschafter Israels in Deutschland). Moderation: Bernd Rother (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung).

Donnerstag, 22. Februar, 18 Uh

 im Forum Willy Brandt Berlin

 

Um Anmeldung über das online-Formular, über info[at]willy-brandt.de oder telefonisch 030 / 787 707 - 0 wird bis zum 20. Februar gebeten.

 

23. Februar: August Bebel Institut: Verschmäht, vergessen oder glorifiziert? Blicke auf 100 Jahre Revolution 1918/19

Wie veränderte sich der Blick der Linken auf die Revolution angesichts des Schocks der «Machtergreifung» 1933? Welches Verhältnis zur Revolution entwickelte die antiautoritär gewordene Studentenbewegung Ende der 1960er Jahre? Wie wurde in ostdeutschen Revolutionsschulen darüber gedacht? Was ließ 1918/19 in den letzten zwei, drei Jahrzehnten zur «vergessenen Revolution» werden? Und warum ist es im Jahre 2018 so wichtig, wieder an die historischen Ereignisse zu erinnern?
Auf unserem Podium diskutieren wir diese verschiedenen historischen Perspektiven und Blickwinkel auf die Revolution 1918/19. Inputs geben: Peter Brandt (Fernuniversität Hagen), Rüdiger Hachtmann (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam), Dietmar Lange (FU Berlin), Jörn Schütrumpf (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Anja Thuns (HU Berlin). Durch den Abend führt Susanne Kitschun (Friedhof der Märzgefallenen Berlin).

Ort: Franz-Mehring-Platz 1, Münzenbergsaal

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Friedhof der Märzgefallenen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung

 

Freitag, 23. Februar, 19-22 Uhr

Franz-Mehring-Platz 1, Münzenbergsaal

Anmeldung unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

28. Februar 2018: Gesundheitspolitischer Dialog „Gesundheit und Verbraucherschutz“

Gesundheitspolitischer Dialog 28022018

© Grafik: SPD-Fraktion Berlin

 

Soziale Ungleichheit und Krankheit sind mit guter Politik besser heilbar! Deshalb sind uns auch die Themen rund um den gesundheitlichen Verbraucherschutz wichtig - einerseits bei Gesundheitsdienstleistungen, andererseits auch bei Lebensmitteln. Wie können Patientinnen und Patienten vor Übervorteilung in der Arztpraxis geschützt werden bei oftmals dort beworbenen Zusatzangeboten? Wie kann eine „Kostenfalle Zahnersatz“ bekämpft werden? Wie können Verbraucher bei Verträgen mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten zu ihrem Recht gelangen?

Einladung zum Gesundheitspolitischen Dialog: Gesundheit und Verbraucherschutz (PDF-Dokument, 84.9 KB)

Mittwoch, 28. Februar 2018, 19 bis 21 Uhr

Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin, Raum 107

Mit Thomas Isenberg  (MdA und  gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Dr. Zengerling  (Veterinärdirektor Bezirksamt Pankow) und Dörte Elß (Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin e.V), Moderation: Florian Dörstelmann (MdA Verbraucherschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion)

Kontakt & Anmeldung: thomas.isenberg@spd.parlament-berlin.de

 

28. Februar: Fachausschuss Internationales: Chinas neue Seidenstraße - Nachhaltiger Entwicklungsweg oder Chinas Griff nach mehr Einfluss in der Weltpolitik?

Seit 2013 baut China seine globale Stellung durch Infrastrukturinvestitionen in Asien, Europa und Afrika aus. Es hat unter der "Belt and Road Initiative" neue Finanzierungsinstrumente geschaffen, die die Entwicklungsländer aus der Vorherrschaft westlicher Geberinstitutionen befreien sollen, verspricht chinesische Investitionen und bietet nicht zuletzt sich selber als ein neues Entwicklungsmodell an,  das nachhaltig und frei von westlicher Bevormundung sein soll. Gleichzeitig baut es seine ersten Militärbasen in Übersee, nimmt aktiv an UN-Friedensmissionen teil und erhöht seine militärische Reichweite durch den Bau von Flugzeugträgergruppen. Während die USA sich aus großen Teilen der Welt zurückziehen und die EU mit sich selber beschäftigt ist, bietet China mit seinen eigenen Formaten wie dem BRICS - Gipfel oder seiner neuen Präsenz in etablierten Institutionen sich selber als neuen verantwortlichen Akteur in der Weltpolitik an.

Wenn chinesische Technologie-Firmen anfangen, digitale Entwicklung mitzubestimmen, Putschisten in Zimbabwe sich angeblich beim Großinvestor China rückversichern und mit dem "16+1" - Format China auch erstmals innerhalb der EU eigenen Strukturen aufbaut, stellt sich die Frage, was Chinas Neue Seidenstraße für Deutschland und Europa bedeutet. Bisher haben besonders Deutschland und Frankreich sich für eine Mitarbeit an der Initiative entschieden. Beide sehen in einer Kooperation nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Chancen. Was aber bedeutet Chinas neuer Aktivismus langfristig für die westlichen Demokratien, die deutsche Wirtschaft und die globale Entwicklung? Welche Antworten kann und muss die Sozialdemokratie hierauf finden?

Darüber diskutieren: Felix Heiduk (Research Division Asia, Stiftung Wissenschaft und Politik), Daniel Krahl (Stellv. Sprecher, SPD Fachausschuss I), Jacopo Pepe (Associate Fellow, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.) und Ferdinand Schaff (Referent Internationale Märkte, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.)

 

Mittwoch, 28. Februar 2018, 19 bis 20:30 Uhr

Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin (U-Bhf. Turmstr.)

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

1. März: August Bebel Institut: Umkämpfte Erinnerungen: Vernissage Eine Ausstellung zu vier Völkermorden des 20. Jahrhunderts

Die Geschichte (auch) aus Sicht der Betroffenen schreiben – bei Völkermorden ist dieses Credo noch dringender, als sie im Zusammenhang mit der Geschichte von Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus, Kolonisierung und Gewalt ohnehin ist.
Vier Genozide des 20. Jahrhunderts an denen Deutsche beteiligt waren, werden thematisiert: In Deutsch-Südwestafrika 1904-1908, im Osmanischen Reich an den Armenier*innen ab 1915, die Verbrechen im Nationalsozialismus an Jüdinnen und Juden, Sinti*ze und Rom*nja.
Auf der Suche nach der Erzählung aus Sicht der Betroffenen, der Überlebenden stellen sich viele Fragen: Wie wurden die Verbrechen erfahren? Welches Schicksal hatten die Überlebenden? Wie geht die Geschichte der Erinnerung, Erinnerungspolitik und Entschädigung bis heute weiter? Fragen, die nicht umfassend beantwortet werden können, aber Räume für Perspektivwechsel schaffen.

Gestaltet von den Teilnehmenden der Multiplikator*innenfortbildung 
»Not about us without us«
gefördert von der Stiftung EVZ
mit Unterstützung des Mitte Museums / Bezirksamt Mitte von Berlin

 

Donnerstag, 1. März 2018,  19 - 21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

 

Ausstellung: 1. bis 29. März 2018
Öffnungszeiten: Mo-Do 14-18 Uhr, Fr 16-20 Uhr

 

4. März: Filmmatinee „Die göttliche Ordnung“

Filmmatinee 100 Jahre Frauenwahlrecht

© SPD Berlin

 

In Deutschland erhielten Frauen vor 100 Jahren, am 12. November 1918, das aktive und passive Wahlrecht. Das Frauenwahlrecht ist ein bedeutender Meilenstein für die Gleichberechtigung von Frauen. Anlässlich des Frauenmärzes 2018 lädt die Berliner SPD gemeinsam mit der ASF zur Filmmatinee „Die göttliche Ordnung“ ein.

Sonntag,  4. März 2018 um 11 Uhr

Xenon Kino Berlin, Kolonnenstr. 5-6 · 10827 Berlin

 

Die Einladung zur Filmmatinee gibt es hier (PDF-Dokument, 311.8 KB). Wegen der begrenzten Platzzahl im Xenon Kino benötigen wir bis 27.2.2018 eine Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen.berlin@spd.de . Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Reservierung wird per E-Mail bestätigt.

 

6. März: Frontland Ukraine - Als Fotograf im Ukraine-Krieg

Die Projektgruppe „Russisch sprechende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Berlin “ lädt zur Veranstaltung  „Frontland Ukraine - Als Fotograf im Ukraine-Krieg“.

Das SPD-Mitglied Marlon Roseberry Bünck bereist und dokumentiert Kriegs- und Konfliktgebiete seit 2014. Seine Arbeiten erschienen im The Independent, der Rheinischen Post, RP Sonntag, VICE, RFL und weiteren.

Seine Reisen führten ihn in den Krieg im Osten der Ukraine, den Kampf der Kurden gegen den IS im Irak und Syrien, den Balkan auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung 2015 und in viele Länder Osteuropas, die seinen Schwerpunkt bilden.

Zusammen mit dem aus der Ukraine stammenden Genossen Dr. Dmitri Stratievski (Politologe und Historiker) werden seine Arbeiten aus den letzten Jahren im Krieg in der Ukraine vorgestellt. Unter anderem von den Kämpfen rund um den Flughafen von Donezk in 2015, den zahlreichen Helfern in abgelegenen Frontdörfern um Lugansk und zudem auch seine aktuellen Arbeiten zum Schulalltag, der Lage an der zerstörten Südküste und weiterer Orte im Kriegsgebiet.
Zu Gast: Marlon Roseberry Bünck. Moderation: Dmitri Stratievski

Dienstag, 6. März 2018, 19 Uhr

Kurt-Schumacher-Haus (Erika-Heß-Saal), Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Der Veranstalter "Russisch sprechende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Berlin" ist eine Projektgruppe der AG Migration und Vielfalt der SPD Berlin.

 

10./11. März: Juso Bildungswochenende II

Seminar Jusos

© Jusos

 

Die Berliner Jusos laden herzlich zum zweiten Wochenende ihrer Bildungsreihe in diesem Frühjahr ein. Es findet vom 10.-11. März statt. Auch hier wollen die Jusos mit das Selbstverständnis sprechen und hilfreiche Fähigkeiten für die Arbeit in den Kreisen und Arbeitsgemeinschaften, bei den Jusos und in der SPD vermitteln. Eine Teilnahme am ersten Wochenende ist keine Voraussetzung!

1. Bildungswochenende der Jusos Berlin

Wann: 10.-11. März 2018

Wo: Jugendherberge Wandlitz

Anmeldung und weitere Infos gibt es hier.

 

17. März: August Bebel Institut: Der Vorabend der Revolution: Freiheit für Deutschland – Freiheit für Haiti

Eine der ersten Revolutionen der Neuzeit fand – vor jeglicher Revolution in Deutschland – 1791 in Haiti statt. Erstmals wurde hier die Universalität der Menschenrechte eingefordert. Wir fragen nach den Zusammenhängen, den Revolutionär*innen, den Wirkungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden mit den Revolutionen im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts. Peter Brandt stellt dazu Texte aus seinem Sammelband »Freiheit und Einheit« vor.

Der Abend klingt mit revolutionärem Liedgut aus.

Mit: Joshua Kwesi Aikins (Politikwissenschaftler), Peter Brandt (Historiker), Johanna Strunge (Public History), Michael Karnetzki (Stadtrat)

 

Samstag, 17. März 2018, 16 bis 21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an rowena.paeche@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd.berlin.

 

Termine

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