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SPD in Bewegung

SPD in Bewegung
 

Die SPD ist in Bewegung! Hunderte motivierte Menschen treten aktuell in die Berliner SPD ein, um sich für eine weltoffene, demokratische und gerechte Gesellschaft zu engagieren. Mit über 19.000 Mitgliedern ist die SPD die mit Abstand größte politische Partei in Berlin.

Nach der Bundestagswahl hat sich die SPD entschieden, in die Opposition zu gehen. Wir werden diese Zeit nutzen, um die Partei inhaltlich, organisatorisch und personell zu erneuern. Dabei setzen wir auch auf die Motivation und die Ideen unserer neuen Mitglieder - werde aktiv und bringe dich in die politische Arbeit der Berliner SPD ein!

Wir bieten auf unserer Homepage einen Wegweiser für neue SPD-Mitglieder an, der dir dabei hilft, dich in der Organisation der Berliner SPD zu orientieren. Für den Austausch der neuen SPD-Mitglieder untereinander haben wir auf Facebook eine Gruppe eingerichtet. Darüber hinaus wird es bald einen speziellen Newsletter geben, in dem wir dich über spezielle Angebote für neue Mitglieder informieren werden. Stay tuned!

 

Michael Müller ruft zur Versachlichung bei der Debatte um Tegel auf

Michael Müller

© Jan Kopetzky

 

Die Flughafenpolitik in Berlin wurde in den letzten Wochen hoch emotional geführt. Auf der einen Seite standen die Tegel-Ryanair-Retter der FDP, die einen Flughafen für ein irisches Unternehmen aufrecht erhalten wollen, auf der anderen Seite standen 300.000 lärmgeplagte Menschen, die die Schließung von TXL wollten. Das Votum der Berlinerinnen und Berliner am 24. September war mehrheitlich für die Offenhaltung. Eine dreiviertel Million Nein-Stimmen zeigen aber auch: Die Stadt ist gespalten. Nach der hitzigen Debatte geht es nun darum, die verschiedenen Positionen besonnen zusammenzuführen. Michael Müller rief im Abgeordnetenhaus zur Versachlichung auf.

Er forderte CDU und FDP dazu auf, das Instrument des Volksentscheids den Bürgerinnen und Bürgern zu überlassen und nicht zwischen parlamentarischen und außerparlamentarischen Aktivitäten hin und her zu springen. Dieser Missbrauch des Volksentscheids für die Interessen einer Partei führe dazu, dass man Rechtspopulisten Tür und Tor öffne. So bestärke man die „Feinde der Demokratie, die letzten Sonntag mit über 12 Prozent in den Deutschen Bundestag gewählt wurden.“

Der Senat hat heute seine Roadmap zur Prüfung des Tegel-Volksentscheids vorgelegt. Dabei wird unter anderem ein unabhängiges Gutachterverfahren die Sachlage prüfen und dazu Stellung nehmen.

Wie vom Regierenden Bürgermeister in der letzten Abgeordnetenhaussitzung angekündigt, wird jetzt unabhängig geprüft, ob die beim Volksentscheid geforderte Tegel-Offenhaltung wirklich rechtlich möglich ist und welche Konsequenzen sie nach sich ziehen würde.

 

Wohnungsbau in Berlin muss an Fahrt aufnehmen

 

Berlin braucht dringend neuen, bezahlbaren Wohnraum. Laut einer neuen Prognose wächst Berlin bis 2035 so stark wie kein anderes Bundesland: 2035 werden bis zu vier Millionen Menschen in der Hauptstadt leben. Das stellt insbesondere den Wohnungsmarkt vor enorme Herausforderungen. Durch den Volksentscheid zum Flughafen Tegel wurde ein neues Stadtquartier, das im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde, vorerst bis auf weiteres auf Eis gelegt. Das Resultat:  Bis zu 9.000 bezahlbare Wohnungen, die auf und um den Flughafen Tegel geplant wurden fehlen.

Doch Berlin braucht neue Flächen, um die Nachfrage an Wohnraum zu bedienen. Den Vorwurf die Finanzverwaltung würde den landeseigenen Wohnungsunternehmen die brauchbaren Bauflächen nur zögerlich zu Verfügung stellen, weist Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen vehement zurück:

„Wir als Sozialdemokraten stehen für eine gerechte Wohnungsbaupolitik. Wohnen darf kein Luxus sein. Der Wohnungsbau ist das effektivste Instrument, um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Ich setzte mich nachdrücklich dafür ein, dass wir schnell Wohnraum schaffen und arbeite intensiv mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen zusammen. Die von der Finanzverwaltung zur Verfügung gestellten 140 Grundstücke ermöglichen den Bau einer Vielzahl dringend benötigter Wohnungen. Die Wohnungsbaugesellschaften, Bezirke und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen müssen an einem Strang ziehen, damit die Planung, Genehmigung und der Bau von Wohnungen zügiger erfolgt.“

 

Jusos Berlin nominieren den Berliner Kevin Kühnert für den Juso-Bundesvorsitz

 

Die Jusos Berlin haben auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am vergangenen Sonntag Kevin Kühnert einstimmig für das Amt des Juso-Bundesvorsitzenden nominiert. Die bisherige Vorsitzende Johanna Uekermann wird nicht noch einmal kandidieren. Die Wahlen werden vom 24. bis 26. November 2018 auf dem Juso-Bundeskongress in Saarbrücken stattfinden.

Dazu die Berliner Juso-Landesvorsitzende Annika Klose: „Wir sind davon überzeugt, dass Kevin Kühnert der beste Kandidat für den Juso-Bundesvorsitz ist. Er wird unserem linken Jugendverband eine starke Stimme geben und die Neuausrichtung der SPD mit Nachdruck einfordern und mitgestalten. Dass Kevin für diese Aufgabe hervorragend qualifiziert ist, hat er in seiner Funktion als früher Berliner Juso-Landesvorsitzender und in den letzten zwei Jahren als stellvertretender Juso-Bundesvorsitzender vielfach bewiesen. Die Jusos Berlin stehen geschlossen hinter seiner Kandidatur. Unser besonderer Dank gilt Johanna Uekermann, die als Juso-Bundesvorsitzende eine hervorragende Arbeit geleistet hat.“

Kevin Kühnert, stellv. Juso-Bundesvorsitzender, erklärt zu seiner Kandidatur: „Das Ergebnis der Bundestagswahl stellt die SPD und unsere Demokratie vor große Herausforderungen. In diesen Zeiten braucht es einen starken linken Jugendverband wie die Jusos mehr denn je. Die SPD muss einen inhaltlichen, personellen und strukturellen Neuanfang wagen. Diesen Prozess möchte ich als Juso-Vorsitzender kritisch und solidarisch mitgestalten. Die Jusos stehen glaubwürdig für gerechte Verteilung und einen starken Sozialstaat, für die offene Gesellschaft und ein demokratisches Europa. Die lauter werdenden Rufe nach mehr politischer Kontroverse und einer starken linken Volkspartei geben Anlass, die Ideen der Jusos bei der Neuaufstellung der SPD stärker in den Blick zu nehmen. Tausende neue Mitglieder allein im Jahr 2017 stärken uns dabei den Rücken."

Kevin Kühnert (*1989) war von 2012 bis 2015 Landesvorsitzender der Berliner Jusos. Seit 2015 ist er stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos und für die Themenbereiche Steuern, Rente, Migration/Integration und Strukturpolitik zuständig.

 

 

Heidemarie Fischer zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden der AG 60plus gewählt

Heidemarie Fischer

© Foto: Gerald Lorenz

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Senioren in der SPD (AG 60plus) hat vergangene Woche auf ihrer Bundeskonferenz in Wolfsburg einen neuen Bundesvorstand gewählt. Neuer Bundesvorsitzender ist der aus Heidelberg stammende Lothar Binding, MdB. Die Berliner Landesvorsitzende der AG 60plus, Heidemarie Fischer, wurde mit dem besten Stimmergebnis zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die SPD Berlin gratuliert herzlich und wünscht viel Erfolg!

 

Senat beschließt Kita-Gesetz-Änderung

Sandra Scheeres
 

Auf Vorlage von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, hat der Senat auf seiner heutigen Sitzung einen Gesetzentwurf zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes beschlossen. Dieser sieht unter anderem vor, dass der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz erweitert, die Personalausstattung verbessert und die Frage der Zuzahlungen verbindlich geregelt wird.

Sandra Scheeres dazu: „Parallel zum Ausbau des Kita-Platzangebots und der Abschaffung der Gebühren investieren wir nun erneut in die Qualität der Kinderbetreuung. Nach den Verbesserungen bei der Personalausstattung, die im Sommer wirksam wurden, ist jetzt vorgesehen, mehr Anleitungsstunden für die fachliche Betreuung von Beschäftigten in der berufsbegleitenden Ausbildung zu finanzieren und die Kita-Leitungen zu entlasten. Beides kommt Kindern und Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gleichermaßen zugute. Die Erhöhung der Anleitungsstunden ist zugleich eine wichtige Maßnahme gegen den Fachkräftemangel. Wir unterstützen damit die Kitas, die Frauen und Männer in der berufsbegleitenden Ausbildung beschäftigen möchten, und tragen dazu bei, dass diese fachlich gut betreut werden. Beim Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und bei der Frage der Zuzahlungen wollen wir außerdem die Position der Eltern stärken.“

Der Gesetzentwurf wird nun ins Abgeordnetenhaus eingebracht. Die Gesetzesänderung soll zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.

Die Einzelheiten des Gesetzentwurfes gibt es hier.

 

Share Deals müssen verhindert werden

Der Verkauf des Sony Centers für 1,1 Milliarden Euro an den Kanadischen Pensionsfonds Omers (Anteile gehen auch an die New Yorker Immobilieninvestmentgesellschaft Madison International Reality) zeigt einmal mehr, dass Share Deals endlich verhindert werden müssen. Denn: Für den Verkauf wird keine Grunderwerbssteuer gezahlt.  Sie beläuft sich in Berlin auf 6 Prozent und wäre bei dem internationalen Deal mit 66 Millionen Euro üppig ausgefallen. Bei den sogenannten Share Deals wird nicht die Immobilie an sich, sondern Anteile an der Gesellschaft, die die Immobilie hält, verkauft. Diese Gesetzeslücke nutzen Firmen immer wieder, um die teure Grunderwerbssteuer zu umgehen.

Der Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen dazu: „Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass wir  Share Deals in Zukunft einschränken müssen. Es kann doch nicht sein, dass Berlinerinnen und Berliner, wenn sie ein Haus bauen, oder eine Wohnung kaufen selbstverständlich die Grunderwerbssteuer zahlen müssen, während große Investoren diese umgehen können. Dieses Vorgehen ist zutiefst ungerecht und wir müssen mit dem Bund gemeinsam einen Weg finden, die Share Deals in Zukunft einzuschränken oder zu verhindern. Berlin verliert über 100 Mio. Euro jährlich durch diese Konstruktionen. Geld, das wir dringend brauchen.“  

Die Berliner SPD hat sich in der Vergangenheit mehrfach dafür stark gemacht, bei Aktiengesellschaften die Mindestschwelle, die ein Dritter halten muss, von 5 auf 25 Prozent hochzusetzen und bei Personengesellschaften die Haltedauer auf 10 Jahre zu verlängern. Damit würde ein Großteil der steuervermeidenden Verkäufe nicht mehr möglich sein. Es wird deshalb im Oktober den Länderfinanzministern ein Gutachten zu den rechtlichen Möglichkeiten vorgelegt, noch in diesem Jahr kann daraus ein Vorstoß des Landes Berlin im Bundesrat entstehen.

 

SPD-Fraktion: Berliner ÖPNV-Netz zielgerichtet ausbauen und an den Wohnungsneubau anschließen

Ende September ist von den Koalitionsfraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus der Antrag „Berliner ÖPNV-Netz zielgerichtet ausbauen und an den Wohnungsneubau anschließen“ beschlossen worden. Die Koalitionsfraktionen wollen mit dem Antrag der Koalitions-Vereinbarung Nachdruck verleihen, in der sie sich auf die prioritäre Förderung des ÖPNV und damit der zielgerichtete Ausbau des Berliner S-Bahn- und Straßenbahnnetzes verständigt haben. Zusätzliche Straßenbahnlinien sowie ergänzende Buslinien sollen eine zielgerichtete Verdichtung dort schaffen, wo Wohnungsneubau-Standorte bestehen oder neu entstehen.

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Tino Schopf erklärte dazu: „Wir freuen uns, dass wir mit dem heutigen Antrag den zielgerichteten Ausbau des Berliner ÖPNV-Netzes voranbringen. Wir brauchen dringend den Ausbau der Netzbereiche im Innenstadtbereich sowie die Ersterschließung von Entwicklungsstandorten, denn das Straßennetz hat bereits jetzt in vielen Teilen Berlins seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Wir müssen jetzt das Streckennetz mit Priorität auf den Umweltverbund umgestalten und auf die Straßenbahn setzen!

In vielen Städten der Welt erlebt die Straßenbahn eine Renaissance. 50 Jahre nach dem Ende des Straßenbahnbetriebs im Westteil der Stadt stellt die Koalition die Weichen für einen Ausbau des Straßenbahnnetzes in der ganzen Stadt. Als umweltfreundliches und leistungsstarkes Verkehrsmittel stärkt sie den Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt und stellt eine attraktive Alternative zum Autoverkehr dar.

Der zügige Ausbau der Straßenbahn ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Verkehrswende in Berlin. Straßenbahnen sind ein hocheffizientes, beliebtes und günstiges Verkehrsmittel und gelebte Elektromobilität. Der Antrag setzt den Koalitionsvertrag in einem Parlamentsbeschluss um.“

 

Onlineumfrage zum Thema Luftqualität in Berlin der University of London

Der Bereich Umweltökonomie an der School of Oriental and African Studies der Universität von London führt derzeit eine Onlineumfrage unter Mitgliedern großer deutscher politischer Parteien in urbanen Zentren in Deutschland (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund) durch.

Das Forschungsvorhaben dient dem Zweck zu ergründen, wie Mitglieder verschiedener Parteien das Thema "Luftqualität" individuell konzeptualisieren. Es soll analysiert werden, welche Faktoren bei jenem individuellen Verständnis des Themas eine Rolle spielen, und wie sich diese regional, sowie zwischen Mitgliedern verschiedener Parteien, unterscheiden.

Der Fragebogen nimmt ca. 10-15 Minuten in Anspruch, ist komplett anonymisiert und wird lediglich für diese Studie verwendet.  Wer sich an der Umfrage beteiligen möchte, klickt hier.

 

12. Oktober: Friedrich-Ebert-Stiftung: Arm und krank: Soziale Ungleichheit und Gesundheit in Europa

Gesundheitliche Ungleichheit hat in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zugenommen. Eine immer älter werdende Bevölkerung und die wahrscheinlich anhaltende Zuwanderung machen gesundheitliche Chancengleichheit zu einer großen Herausforderung. Wo muss die Politik ansetzen, um gesundheitliche Ungleichheit zu reduzieren? Welche Ansätze hat die Europäische Kommission entwickelt? Und welche Initiativen gibt es in den einzelnen Mitgliedstaaten?

Das Programm gibt es auf den Seiten er Friedrich-Ebert-Stiftung (PDF-Dokument).

Podiumsdiskussion mit EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 15 bis 17 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

 

12. Oktober: Friedrich-Ebert-Stiftung: Buchlesung „Ich Deutsch. Eine Debatte“ mit Prof. Dr. Naika Foroutan und Raed Saleh

Die Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin lädt am 12. Oktober mit Raed Saleh und Prof. Dr. Naika Foroutan zum Thema  „Ich Deutsch. Eine Debatte." zum Gespräch ein.

Die Veranstaltung findet statt:

 

Das Programm:

17.00 Uhr Begrüßung: Nicole Zeuner, BerlinPolitik im Forum Berlin

17.05 Uhr Gespräch: Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin und Prof. Dr. Naika Foroutan, Humboldt Universität zu Berlin. Gesprächsleitung: Tina Mendelsohn, Journalistin

18.40 Uhr Empfang

 

Donnerstag, 12.Oktober 2017, 17 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

Anmeldung bitte direkt bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter: Forum.FB@fes.de

 

12. und 13. Oktober: Annedore-Leber-Berufsbildungswerk: „Annedore“ - Musical über Annedore Leber

Gitarre, wunderschöner Gesang und Fechtszenen – Unerwartetes bot sich den Besuchern beim Tag des offenen Denkmals in der ehemaligen Kohlenhandlung von Annedore und Julius Leber. Auszubildende des Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin trugen mit viel Spaß und ebenso großem Können Lieder aus ihrem Musical Annedore vor. Und begeisterten damit ihr Publikum. Wer das gesamte Musical sehen möchte, hat dazu am 12. oder 13. Oktober im PallasT die Möglichkeit.

 

Musical „Annedore“ über Annedore Leber

Benefizkonzert mit anschließendem Empfang

von Auszubildenden des Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin

12. und 13. Oktober 2017, 19 Uhr 

PallasT, Pallasstr. 35, 10781 Berlin

 

Eintritt 10,00 €, ermäßigt 7,50 €

Kartenverkauf über:

- Arbeitskreis Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber

Geschäftsstelle des Stadtteilverein Schöneberg e.V., Crellestr. 38, 10827 Berlin;

- SPD-Kreisbüro Tempelhof-Schöneberg, Hauptstr. 100, 10827 Berlin

 

13. Oktober: 5. Jahrestagung des Themenforums Verbraucherpolitik: Gute Arbeit, verbraucherfreundliche Märkte – Gewerkschaften und Konsumenten zwischen Konflikt und Solidarität

Die SPD ist mit einem starken verbraucherpolitischen Programm für die kommende Legislaturperiode angetreten. Unser Ziel: verbraucherfreundliche Märkte, auf denen sichere, nachhaltige Produkte aus guter Arbeit angeboten werden.

Mit Verbrauchervertretern und Gewerkschaften möchten wir darüber diskutieren, wie wir gemeinsam an diesem Ziel arbeiten.

Unser Konsumverhalten und unsere Arbeitswelt sind durch die Digitalisierung und die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten im Wandel. Neue Geschäftsmodelle wie Airbnb und Foodora  drängen auf den Markt und die Automobilindustrie steht vor einem Umbruch. Beim Ringen um neue und alte Marktanteile werden hohe Verbraucherstandards und gute Löhne oft gegeneinander ausgespielt.

Brauchen wir eine neue Solidarität zwischen Beschäftigten und Konsumenten, die gemeinsam für ihre Interessen kämpfen? Müssen Verbrauchervertreter stärker für faire Arbeitsbedingungen eintreten und Gewerkschaften sich mehr für verbraucherfreundliche Märkte engagieren? Wo liegen die Gemeinsamkeiten und wo die Differenzen, die es zu überbrücken gilt?

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren am

 

Freitag, 13. Oktober 2017, 13 bis 16 Uhr

im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin

 

Anmeldungen sind bis Mittwoch, 11.10.2017, unter diesem Link möglich:http://spdlink.de/Jahrestagung2017  

 

18. Oktober: Forum Netzpolitik: Open Berlin?! - wo steht Berlin beim Thema Open Data?

Seit vielen Jahren wird über Open Data diskutiert und gestritten. Für die einen gehören offene Daten zum Regieren im 21. Jahrhundert einfach dazu, für andere sind offene Daten vor allem ein Ärgernis. Seit mehreren Jahren besitzt Berlin eine Open Data Plattform. Doch welche Daten sind dort zu finden und wie zugänglich sind diese wirklich? Und was sind jetzt die nächsten Schritte die in Berlin eingeleitet werden müssen?

Diese Fragen will das Forum Netzpolitik in diesem Monat zusammen mit Dr. Benjamin Seibel von der Technologiestiftung Berlin diskutieren. Er leitet das Ideation & Prototyping Lab und beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema Open Data in Berlin.

 

Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 19 Uhr

Cafe Aufsturz (hinterer Raum), Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin

 

2. November: August Bebel Institut: Vorkaufsrecht als Wohnungspolitik - Erfahrungen und Perspektiven

Der Berliner Wohnungsmarkt wird immer umkämpfter. Die wachsende Stadt wird zunehmend Objekt von Spekulant*innen, die das große Geld wittern. Zuerst war es der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der sein Vorkaufsrecht wahrnahm, um Wohnhäuser oder potenzielle Flächen für Wohnungsbau der Profitgier zu entziehen. Mittlerweile hat der Berliner Senat ein Gesamtkonzept für die Wahrnehmung des Vorkaufsrechts vorgelegt. Wir diskutieren, welche Erfahrungen bisher gemacht wurden und was das Konzept in Zukunft bewegen kann.

Mit: Florian Schmidt (Bezirksstadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg) und

Iris Spranger (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, angefragt)

 

Donnerstag, 2. November 2017, 19-21 Uhr

Vorkaufsrecht als Wohnungspolitik - Erfahrungen und Perspektiven

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

4. November: August Bebel Institut: Wohnungsgenossenschaften vor Ort (12) - Eine Bustour durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Charlottenburg und Wilmersdorf lagen im ausgehenden 19. Jahrhundert noch außerhalb Berlins.  Hier fanden mehrere Genossenschaften geeignetes Bauland, um dem Elend der Mietskasernen in der Stadt ihre modellhaften Wohnanlagen entgegenzuhalten. Von diesem Ausgangspunkt aus lässt sich in diesem Bezirk gut die Entwicklung der Genossenschaften über die baulichen Epochen hinweg nachverfolgen und zeigen, was sie ihren Mitgliedern neben dem reinen Wohnen sonst noch alles bieten.
Mit: Barbara König (Genossenschaftsforum e.V.)


Wohnungsgenossenschaften vor Ort (12) - Eine Bustour durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Samstag, 4. November 2017, 11–15 Uhr

Beitrag: 10 €
Anmeldung bis 30. Oktober unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

14. November: August Bebel Institut: Erinnern an die Revolution. 1848–1918–2018

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden?“ des Instituts für Widerstand im Postfordismus

 

2018 ist ein Jahr revolutionärer Erinnerungen: 100 Jahre Revolution in Deutschland, 200 Jahre Marx und 170 Jahre Revolution von 1848. Daten deutscher und europäischer Demokratiegeschichte. Sie stehen für den epochenübergreifenden Kampf um Freiheit, politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit. Berlin war neben anderen Städten in Europa ein Zentrum emanzipatorischer Bewegungen. Wie wollen wir erinnern? Welche Bezüge wollen wir herstellen? Welche Kraft können wir aus der Erinnerung für die aktuellen Kämpfe gegen postfaktische Erzählungen und autoritär-nationalistische Bewegungen in Europa gewinnen?

Mit: Meik Woyke (Archiv der sozialen Demokratie – Friedrich-Ebert-Stiftung),

Susanne Kitschun (Leiterin des Friedhofs der Märzgefallenen)

 

 

Erinnern an die Revolution. 1848–1918–2018

Dienstag,  14. November 2017, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

 

 

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Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd.berlin.

 

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