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Verantwortung für die Bezirke

Michael Müller und die Bezirksbürgermeisterkandidaten
 

Berlins Bezirke sind wie eigene kleine Städte - sie haben ihren ganz speziellen Charakter, ihre Besonderheiten und Vorzüge. So setzten auch die zwölf Bezirksbürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten bei ihrer Vorstellung durch den SPD-Landesvorsitzenden Michael Müller viele unterschiedliche Akzente.

Einig waren sich alle zwölf Kandidatinnen und Kandidaten in der Bedeutung der Bildungspolitik. Schulsanierung und die Erweiterung bestehender Einrichtungen stehen schon länger ganz oben auf der Prioritätenliste bei der Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey. Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, wies darauf hin, dass der Senat die Aufstockung der Mittel  zur Schulsanierung bereits vor zwei Jahren beschlossen habe, also lange bevor die öffentliche Diskussion darüber eingesetzt habe. Sein Bezirk wirbt um Touristen, um die Wirtschaftskraft zu stärken, Peter Beckers, Spitzenkandidat in Friedrichshain-Kreuzberg, sieht sich eher vor der Herausforderung, den Tourismus erträglich zu gestalten. Stefan Komoß, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf sieht das Image des Bezirks inzwischen nachhaltig verbessert, nicht zuletzt durch die erfolgreichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Uwe Brockhausen, Stadtrat und Spitzenkandidat in Reinickendorf, hält einen Wechsel an der Spitze des bislang CDU-geführten Bezirksamts für notwendig, um den Zusammenhalt innerhalb des sehr unterschiedlich strukturierten Bezirks zu stärken. Für einen politischen Wechsel setzt sich auch Stadtrat Michael Karnetzki in Steglitz-Zehlendorf ein. Der Umgang mit der Frage des Hundeverbots am Schlachtensee zeige beispielhaft, wie bislang über Interessen von Bürgerinnen und Bürgern hinweg gegangen werde statt einen Ausgleich zu organisieren.

Die Nachfolge von SPD-Bezirksbürgermeister Matthias Köhne, der nicht wieder kandidiert, will Rona Tiedje in Pankow antreten. Sie setzt ebenso wie Angelika Schöttler in Tempelhof-Schöneberg auf die Stärkung der Wirtschaftskraft im Bezirk, aber auch auf einen weiteren Ausbau der Verwaltung. Die deutliche Senkung der Arbeitslosigkeit in Lichtenberg kann Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro als Erfolg verbuchen. Zudem setzt Lichtenberg als familienfreundlicher Bezirk einen Schwerpunkt. Christian Hanke in Mitte und Helmut Kleebank in Spandau wollen die Arbeit für ihre Bezirke fortsetzen. Kleebank will sich für den Ausbau der Verbindungen nach Brandenburg einsetzen. Die Integrationsleistung der Bezirke stellte Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, beispielhaft dar. Gelobt wurde von ihm wie auch von anderen Amtsinhabern die gute Zusammenarbeit mit dem Senat. Alle SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten betonten die Notwendigkeit, die Verwaltung der wachsenden Stadt entsprechend anzupassen. Auch für den Ausbau der Bürgerämter seien bereits Schritte eingeleitet.

Die Berliner SPD stehe für den sozialen Zusammenhalt der Stadt, nicht für Partiikularinteressen, sagte Müller. Er warnte eindringlich davor, was passiert, wenn Rechtspopulisten in den Bezirksämtern einziehen und dort ihre Vorstellungen von Jugend- und Sozialpolitik umsetzen können. "Hier geht es nicht um eine abstrakte Frage, sondern ganz konkret darum, wer mit welchen Instrumenten welche Politik macht", sagte Müller. "Darum kämpfen wir so engagiert."

 

Michael Müller: Fünf Motive für Zusammenhalt und soziale Sicherheit

Michael Müller: Berlin bleibt gradlinig
 

Die Berliner SPD setzt auf Zusammenhalt und soziale Sicherheit. Das machen die fünf neuen Motive für die Großflächenplakate deutlich, die der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller vorgestellt hat. Sie zeigen - wie schon die erste Staffel - Berlinerinnen und Berliner in ihrem Alltag. Die Rentnerin, die Kinder in der Kita, der Vater mit seinem Kind und die Drag-Queen – sie alle stehen für die Vielfalt Berlins, für die sich Michael Müller und die SPD Berlin einsetzen.

Mit ihren neuen Plakaten, so der SPD-Landesvorsitzende, vermittele die Berliner SPD die Themen, die ihr wichtig sind. Die Gebührenfreiheit in der Bildung von der Kita bis zur Hochschule gehört dazu, mehr bezahlbarer Wohnraum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Schaffung neuer und guter Arbeitsplätze, die Akzeptanz und Freiheit der Lebensstile und der soziale Zusammenhalt und Gemeinsinn, den die Stadt braucht. „Das ist, was Berlin ausmacht: ein friedliches Miteinander in einer lebenswerten, vielfältigen und einzigartigen Stadt“, so Michael Müller am vergangenen Freitag. "Mit der SPD bleibt Berlin menschlich, frei, sozial, vielfältig und erfolgreich."

Und hier könnt Ihr sie ansehen: Wahlplakate: Die zweite Staffel

 

Nina Queer im Interview: „Es geht um gegenseitigen Respekt“

Wahlplakate 2. Dekade, Michael Müller
 

Die bekannte Berliner Drag-Queen Nina Queer hat für ein Motiv der Berliner SPD-Kampagne Modell gestanden. Wir haben mit ihr über die Wahl und die Kampagne gesprochen.

Sie haben sich für die Kampagne der SPD Berlin ablichten lassen. Das Motto Ihres Motives lautet: Berlin bleibt frei. Was verbinden Sie damit?

Nina Queer: Berlin ist die Stadt, in der jede und jeder sich geben kann, wie es ihm beliebt, und das bereits seit vielen Jahren. Hier ist es egal, ob ich als Mann oder Frau auf die Straße gehe. Diese Freiheit liebe ich an Berlin, und sie ist auch ein Grund, weshalb diese Stadt mein Zuhause ist. Allerdings betrachte ich mit Sorge, wie unsere tolerante Gesellschaft zunehmend durch ausgrenzende und populistische Sprüche gefährdet wird. Deshalb habe ich die SPD bei diesem Motiv unterstützt, um mit deutlich zu machen, worum es bei dieser Wahl eigentlich geht: um eine Richtungsentscheidung.

Sie sind eine bekannte Drag-Queen. Was sagen Sie eigentlich zu dem Weltoffen-Motiv. Das Kopftuch hat für viel Kontroverse gesorgt. Ist das Motiv nicht ein Widerspruch zu Ihrem Freiheitsbegriff?

Nein. Wie ich schon gesagt habe: In Berlin gilt: Jeder/jede wie er oder sie will. Ich kann nicht gleichzeitig Toleranz für mein Lebensmodell einfordern und die Kopfbedeckung einer anderen Person verurteilen. Es geht um den gegenseitigen Respekt, um ein gutes Miteinander, ohne Vorurteile. Für mich stellt das Motiv eine ganz alltägliche Szene dar: eine zufällige Begegnung in einem U-Bahnhof, wie sie tagtäglich passiert. Und wer sagt eigentlich, dass es sich dabei um eine junge Frau mit Kopftuch handelt. Es könnte doch genauso gut ein Mann in Frauengarderobe sein (lacht). Aber zurück zum Thema: Eine gewisse rechtspopulistische Partei versucht ja gerade mit einem Plakat Homosexuelle gegen Muslime aufzubringen. Nicht sehr glaubhaft, aber dieser Versuch zeigt: Dieser Partei ist alles recht, um die Gesellschaft zu spalten. Da muss man gegenhalten. 

Was erhoffen Sie sich von der Wahl am 18. September?

Dass ich der SPD nahe stehe, ist ja ein offenes Geheimnis. Insofern wünsche ich mir natürlich, dass Michael Müller auch weiterhin Regierender Bürgermeister bleibt. Er steht wie kein anderer in Berlin für den Zusammenhalt der Gesellschaft – unabhängig von sozialer Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. Ausgrenzende, rechtspopulistische Parteien haben in unserem Abgeordnetenhaus nichts zu suchen. Sie passen nicht zu Berlin und schaden nur dem internationalen Ansehen der Stadt. Insofern hoffe ich stark und werbe dafür, dass die Berlinerinnen und Berliner sich genau angucken, wen sie wählen. Jede Stimme zählt – bei dieser Wahl besonders.

 

Michael Müller: „CDU erweist sich als Integrationsbremse“

Michael Müller
 

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Michael Müller hat die Gedankenspiele der Unions-Innenminister in ihrem Entwurf einer „Berliner Erklärung“ als untauglich zurückgewiesen. „Die Anschläge im bayerischen Ansbach und bei Würzburg waren schrecklich und die Verunsicherung von Teilen der Bevölkerung ist verständlich", erklärte Müller. "Aber: Eine völlig neue Sicherheitslage ist dadurch nicht entstanden. Seit Jahren bekämpfen unsere Behörden zumeist erfolgreich die Planung und Durchführung von Anschlägen. Denn leider sind auch in Deutschland wenige, aber dafür umso gewaltbereitere Verbrecher unterwegs, die sich dem Terror des IS verschrieben haben."

Politik, so Müller, müsse sich dieser Herausforderung stellen ­– verantwortungsvoll für das freie und friedliche Zusammenleben in unserem Land: mit einer technisch und personell gut ausgestatteten und optimal ausgebildeten Polizei. "Hier muss der Bund im Übrigen auch die Bedingungen in den Ländern bedenken, denn dort wird die hauptsächliche Polizeiarbeit geleistet", sagte Müller. "Auch schnellere Abschiebungen und vor allem eine sichere Ersterfassung von Flüchtlingen können dazu gehören. Was allerdings nicht gefragt ist, ist wilder Aktionismus, der heute Soldaten zu Hilfspolizisten machen will und morgen die doppelte Staatsangehörigkeit hinterfragt. Zur Ehrlichkeit gehört dazu: In den vergangenen Jahren ist bei der Polizei viel gespart worden, in den Ländern, aber vor allem auch bei der Bundespolizei, für die der Bundesinnenminister zuständig ist. Hier wollen wir gemeinsam im Bund und den Ländern eine Trendwende erreichen, um die Sicherheit für die Bevölkerung zu erhöhen. Dabei geht es genauso um Terrorabwehr wie um die tägliche Sicherheit, für die auch mehr Polizei benötigt wird, wenn am gleichen Wochenende zwei überregionale Demonstrationen und ein paar Fußballspiele stattfinden."

"Es geht aber gar nicht", erklärte Michael Müller, "Menschen mit ausländischen Wurzeln, die ganz überwiegend friedlich in Deutschland leben wollen, einem politischen Generalverdacht auszusetzen. Gedankenspiele aus CDU-Kreisen, die doppelte Staatsangehörigkeit aufzuweichen, gehören dazu! Die CDU erweist sich mal wieder als Integrationsbremse anstatt wie wir eine vernünftige Politik von Fördern und Fordern zu betreiben. Das ist Wahlkampf à la Roland Koch und bereitet nur den Populisten von Rechtsaußen das Feld. Ich sage ganz deutlich: Eine solche Position hat im Berliner Senat keinen Platz! Aber: Bei unserer Integrationsarbeit fordern wir auch ein Bekenntnis zu unseren Werten ein. Für mich bleibt dabei das Grundgesetz die verbindliche Basis unseres Zusammenlebens. Es regelt wie wir zusammenleben wollen – gleichberechtigt, gewaltfrei, offen und tolerant jeder Religion und Lebensweise gegenüber. Das ist die Grundlage für jeden, der hier lebt – ganz gleich, ob mit oder ohne deutschen Pass.“

 

Gedenken an Egon Bahr

Egon Bahr
 

Am Freitag, dem 19. August jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Egon Bahr. Der politische Vordenker der neuen Ostpolitik, frühere Bundesgeschäftsführer der SPD und Ehrenbürger Berlins war 2015 im Alter von 93 Jahren gestorben.
Zum Gedenken an einen großen Berliner und Sozialdemokraten kommen der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, am 19. August auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof zusammen. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr an der Friedhofskapelle, direkt hinter dem Eingang. Es folgt ein gemeinsamer Gang zum Grab und dort ein stilles Gedenken. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen, aber eine Anmeldung ist zwingend.

Freitag, 19. August 2016, um 9.45 Uhr
Friedhofskapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs, Chausseestr. 126, 10115 Berlin

Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen ist eine Anmeldung bis zum 18. August um 12.00 Uhr online notwendig.

 

 

 

Michael Müller online unterstützen

Unterstützer für Michael Müller
 

Michael Müller und die Berliner SPD arbeiten dafür, dass Berlin eine lebenswerte Stadt für alle bleibt: sozial, frei und erfolgreich. Immer mehr Berlinerinnen und Berliner wollen zeigen, dass sie diesen Erfolgskurs unterstützen. Jetzt könnt Ihr Eure Unterstützung für Michael Müller auch online zeigen. Alle Unterstützerinnen und Unterstützer werden auf den Internetseiten von Michael Müller und der Berliner SPD angezeigt. Es gibt drei Wege, um sich einzutragen:

Ganz einfach über das Web-Formular
Per SMS an die 71117. In die SMS schreibt Ihr dann „mm16“, Euren Vornamen, Euren Nachnamen und Euer Unterstützer-Statement für Michael Müller.
Über Twitter, indem ihr Euer Unterstützer-Statement mit den Hashtag #mm16 twittert

Alle Unterstützerinnen und Unterstützer für Michael Müller und die SPD Berlin.

 

Der TV-Spot ist online

 

Der TV-Spot, der in den kommenden Tagen im RBB zu sehen sein wird, greift die Themen der Berliner SPD im Wahlkampf auf: Berlin bleibt bezahlbar, damit Familien Wohnungen finden. Berlin bleibt frei, eine Stadt, in der man leben und lieben kann, wie man es will. Berlin bleibt bunt, eine Stadt, die tolerant und weltoffen bleibt und in der Bildung gebührenfrei ist. Berlin bleibt erfolgreich, indem weiter Arbeitsplätze entstehen, vom kleinen Start-up bis zum großen Industriebetrieb. Und Berlin bleibt menschlich. Mit einer Stadt, in der Gemeinsinn zählt und nicht Egoismus. Um all das geht es am 18. September. Es geht um viel für Berlin.

Der TV-Spot zum Anschauen auf unserer Seite

 

Wahlprüfsteine: Antworten an die Kassenärztliche Vereinigung, IGEB, Richterbund und Kita-Elternausschuss

Und was sagt die SPD eigentlich dazu? Das wollen vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September viele Verbände und Organisationen wissen. Zu Fragen, die ihre Mitglieder besonders interessieren, haben sie deshalb "Wahlprüfsteine" an die Parteien verschickt.

Die Berliner SPD stellt ihre Antworten auf diese Fragen online. 

Antworten auf die Themen der medizinischen und ambulanten Versorgung sowie der Ärztlichen Selbstverwaltung in Berlin findet Ihr in den Wahlprüfsteinen der Kassenärztlichen Vereinigung.
Der Landeselternausschuss Berliner Kindertagesstätten (LEAK) fragte u.a. danach, was Kitas gegen hohe Mieten tun können wie der Übergang zwischen der Kita und Schule noch besser gestaltet werden kann. Hier findet Ihr die Antworten.

Der Deutsche Richterbund stellte Fragen zur elektronischen Akte, zur Besoldung von Richterinnen und Richtern und zu den künftigen Schwerpunkten der SPD in der Justizpolitik. Hier sind die  Antworten.

Fragen zur S- und U-Bahn, dem Straßenbahnausbau sowie zu den VBB-Preisen stellte der Berliner Fahrgastverband IGEB. Hier findet Ihr die Antworten.

Alle Wahlprüfsteine gibt es auf unserer Internetseite.

 

 

Argumentationstraining für erfahrene und neue WahlkämpferInnen am 20.08 ab 10:00 Uhr in Kreuzberg

Der Wahltag rückt näher, der Wahlkampf wird intensiver und die Themen, die die Wahl prägen, treten immer deutlicher hervor. Mitunter müssen wir den BürgerInnen argumentativ Rede und Antwort stehen - und auch wenn man nicht für alle Themen ExpertIn sein kann, so wollen wir doch gemeinsam Strukturen und Wege aufzeigen, mit denen man auch ohne tiefstes Fachwissen eine Argumentation zu zentralen Wahlthemen aufbauen und die BürgerInnen erreichen kann.

Samstag, 20. August 2016, um 10.00 Uhr
Bürgerbüro im Willy Brandt Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

U1 Hallesches Tor

Im Anschluss daran wollen wir wieder gemeinsam Wahlkampf machen und werden dazu in der Bergmannstraße zwei Infostände machen, unterstützt vom örtlichen Abgeordneten.

Lust dabei zu sein?
https://spd-berlin.doodle.com/poll/gr23t3rbsne99yt4 oder schreib uns eine Mail team-mueller@spd.de

 

AG Schwusos nun auch in Marzahn-Hellersdorf

 

Die AG Schwusos Marzahn-Hellersdorf haben sich im Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf von Lothaer Berfelde alias „Charlotte von Mahlsdorf“ neu gegründet. Zum Vorstand gehören Tim Arnhold (Vorsitzender), Luise Lehmann und Wolfhart „Ulli“ Ulbrich (beide stellvertretende Vorsitzende). Stefan Komoß und Paul Kneffel leiteten die Gründungsversammlung.

 

Müller fordert weitere Maßnahmen des Bundes zur Förderung des Wohnungsbaus

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, unterstützt nachdrücklich aktuelle Äußerungen von Bundesbauministerin Barbara Hendricks und Bundesjustizminister Heiko Maas im Hinblick auf weitere Maßnahmen des Bundes zur Flankierung des Wohnungsbaus und zur Stärkung von Mieterrechten in Deutschland.

Müller: „Der Bau bezahlbarer neuer Wohnungen ist eines der drängenden Zukunftsthemen nicht nur für die Berliner Politik, sondern auch auf Bundesebene. Die Bundesregierung muss konsequent alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die als Erschwernisse identifiziert sind. Das gilt für die zeitlichen und materiellen Beschränkungen, denen die Unterstützung des Bundes für die Ländersache Wohnungsbau bislang unterworfen ist. Der Bund muss auch über das Jahr 2019 hinaus befugt sein, Zuschüsse für den Wohnungsbau an die Länder zu zahlen. Dieser Dringlichkeit muss auch die CDU/CSU auf Bundesebene rasch Rechnung tragen.“

Weiter sagte der Regierende Bürgermeister: „Ich bin dankbar, dass der Bundesjustizminister die von mir bereits seit geraumer Zeit wiederholt erhobene Forderung nach einer Verschärfung der Mietpreisbremse so klar unterstützt. Das liegt klar auf der Linie der Berliner Bundesratsinitiative. Die Wirkung dieses Instruments muss verbessert werden, und auch hier muss die Union einsehen, dass rascher Handlungsbedarf besteht. Auf Vermieterseite muss im Vorhinein informiert werden, wie hoch die Vormiete angesetzt war. Es bedarf keiner tiefgründigen Prüfungen mehr, um zu erkennen, dass viele Vermieter hier nicht mit offenen Karten spielen. Wer kein soziales Gewissen und keine Einsicht hat, der muss dazu gezwungen werden, gesetzliche Bestimmungen zu respektieren. Das ist eine selbstverständliche Forderung einer Politik mit sozialer Verantwortung.“

Um den Wohnungsbau deutlich voran zu treiben, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich. Hierzu zählen die deutliche Steigerung der Städtebauförderung und die Förderung des Neubaus von preisgünstigen Sozialwohnungen sowie die schnellere Bereitstellung von verbilligten Grundstücken über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Änderungen sind aber auch bei der Baunutzungsverordnung nötig, z.B. durch die Einführung Urbaner Mischgebiete mit höheren Geschossflächenzahlen und maßvollem Immissionsschutz in Großstädten. Lange Planungszeiten von Bebauungsplänen könnten zudem durch deutlich vereinfachte “Express-B-Pläne” auf Basis einer Änderung des Baugesetzbuches verkürzt werden.

 

Zusammenarbeit zwischen Charité und Vivantes: Einsparungen weiter gestiegen

 

Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Charité und Vivantes zahlt sich weiter aus. Wie aus dem Jahresbericht 2015 hervorgeht, den die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, dem Senat vorgelegt hat, können inzwischen Betriebskosten in Höhe von rd. 49 Mio. € eingespart werden. Das bedeutet 4 Mio. € mehr als im Vorjahr. Des Weiteren konnten Investitionskosten in Höhe von 23 Mio. € (einschließlich der Einsparungen aus dem gemeinsamen Labor) eingespart werden, die sonst vom Land Berlin zu finanzieren gewesen wären.

Senatorin Scheeres: „Der Impuls für eine intensivere Zusammenarbeit beider Landesunternehmen kam vom Senat. Beide Landesunternehmen sind von dem Nutzen eines gemeinsamen Vorgehens überzeugt. Durch Bündelung der fachlichen Kompetenz steigt zudem die Behandlungsqualität für die Patientinnen und Patienten. Es ist deshalb geplant, die Zusammenarbeit nach Projektabschluss fortzusetzen und auch weiterhin Projekte zu identifizieren.“

Der Senat hatte im Jahr 2010 die beiden landeseigenen Unternehmen Charité und Vivantes beauftragt, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren und dabei mindestens 45 Mio. € einzusparen. Die Einsparungen von inzwischen 49 Mio. € (einschließlich der Effekte aus der gemeinsamen Labor GmbH) stellen in Summe die betriebswirtschaftlich relevanten Entlastungen für Charité und Vivantes dar.

 

Müller Treffen! Michael Müllers Tour durch die Bezirke

Der SPD-Spitzenkandidat Michael Müller beginnt nun seine neue Tour „Müller Treffen!“ durch Berlin. Michael Müller wird sich mit einem circa zehnminütigen Statement an die Bürgerinnen und Bürger richten. Anschließend wird er Rosen verteilen und für Gespräche zur Verfügung stehen. Begleitet wird Michael Müller von WahlkreiskandidatInnen.

Hier sind die ersten Termine seiner Tour „Müller Treffen!“:

  • Mittwoch, 24. August 2016, von 17.00 bis 18.00 Uhr
    im Eastgate, Marzahner Promenade 1A, 12679 Berlin
    mit Ulrich Brettin, Kandidat im WK 2 Marzahn-Hellersdorf
  • Donnerstag, 25. August 2016, von 14.30 bis 15.30 Uhr
    vor dem Forum Steglitz, Schloßstraße 1, 12163 Berlin
    mit Andreas Kugler, Kandidat im WK 1 Steglitz-Zehlendorf
  • Montag, 29. August 2016, 13.00 bis 14.00 Uhr
    vor dem Tegel-Center, Gorkistraße 11-21, 13507 Berlin
    mit Alexander Ewers, Kandidat im WK 4 Reinickendorf
 

Literarischer Spaziergang durch Wilmersdorf mit Franziska Becker und Reinhard Naumann

Wilmersdorf war und ist immer noch die Heimat zahlreicher bedeutender Autoren und Künstler. Gedenktafeln erinnern an frühere Wohnorte der Schriftsteller, Journalisten und Dichter, die hier nicht nur einen Teil ihrer Werke schufen, sondern eben auch meist viele Jahre lang lebten.

Schwerpunkt des Rundgangs wird der Wilmersdorfer Teil des Bayerischen Viertels bilden. Es werden die mit Gedenktafeln versehenen Wohn- und Arbeitsstätten von Schriftstellern, Autoren und Künstlern wie Erich Kästner, Egon Erwin Kisch, Vladimir Nabokov, Anna Seghers und George Grosz besichtigt. Teilnehmende des Rundgangs erhalten so einen kurzen Einblick in das Leben und Werk dieser wichtigen Wilmersdorfer Persönlichkeiten, zu denen die Abgeordnete Franziska Becker und der Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann ein paar Worte sagen werden.Zehn Stationen umfasst der Rundgang. Die Teilnahme ist kostenlos.

Samstag, 20. August 2016, um 14.00 Uhr
Treffpunkt vor der Kita Aventura; Nikolsburger Platz 6-7, 10715 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten telefonisch 030 863 19 653 oder per E-Mail.
 

 

Cansel Kiziltepe lädt ein: "Der schwarze Nazi" Film und Diskussion

Ein Film der aktueller nicht sein kann: DER SCHWARZE NAZI: eine Film-Groteske über Integration, Wutbürger und die brennende Frage: Was ist eigentlich “Deutsch”? Sikumoya, ein Kongolese in Sachsen, verehrt Goethe und entspannt sich bei Bier und deutscher Volksmusik.

Trotz dieser Vorlieben wird er von allen Seiten begafft, ausgegrenzt und am Ende sogar von einer Nazikameradschaft zusammengeschlagen. Von da an ändert sich sein Leben abrupt: Sikumoya beschließt, von nun an der „Deutscheste aller Deutschen“ zu werden. Die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe lädt ein zum Film und anschließender Podiumsdiskussion mit Susanne Kitschun, MdA, Judith Bareiß, Hauptdarstellerin, Aloysius Itoka, Hauptdarsteller, und Cansel Kiziltepe.

Montag, 29. August 2016, Einlass 19:00 Uhr
b-ware! ladenkino, Gärtnerstraße 19, 10245 Berlin

Kostenbeitrag: 4€
Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail.

 

Reinhard Naumann im Georg Kolbe Museum

Reinhard Naumann begibt sich  mit Frau Dr. Wallner und Tim Renner auf eine interkulturelle Reise zu verschiedenen Kulturen und Menschen. Anlass bietet das neu eröffnete Kolbe-Museum, es zeigt in einer spannenden Ausstellung Skulpturen von Auguste Rodin (1840-1917), dem Begründer der modernen Skulptur. Seine fragilen Kunstwerke über die Tänzerin Madame Hanako führen von Paris, London und Moskau nach Japan und wieder zurück nach Berlin.

Im Skulpturengarten des Kolbe-Museum sprechen Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf, Dr. Julia Wallner, Direktorin Georg Kolbe Museum, und Tim Renner, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, über das heutige Kulturleben Berlins und die Sehnsucht nach der Moderne am Beispiel der Achse Berlin-Paris-Tokyo.  Barbara Anne Scheffer moderiert das Gespräch. Reinhard Naumann steht anschlließend noch für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Skulpturengarten ist kostenfrei. Teilnehmer erhalten die Möglichkeit das Museum zum ermäßigten Eintrittspreis von 5 € zu besichtigen, dieses hat an diesem Tag eine verlängerte Öffnungszeit bis 19.00 Uhr.

Freitag, 2. September 2016, von 17.00 bis 18.30 Uhr
Georg Kolbe Museum, Sensburger Allee 25, 14055 Berlin

 

 

Fraktion vor Ort: Arbeit – Rente – Integration. Mit Andrea Nahles

Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz, hat zu seiner Fraktion-vor-Ort-Veranstaltung zum Thema Arbeit – Rente – Integration die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles zu Gast.

Die Sicherung und Weiterentwicklung der Arbeitnehmerrechte hat für die SPD-Bundestagsfraktion größte Bedeutung. Tarifautonomie, Mitbestimmung und Kündigungsschutz sind unverzichtbare Bestandteile des Sozialstaates und positive Standortfaktoren, für die wir eintreten. Wir wollen prekäre Beschäftigung und Niedriglöhne zurückdrängen und das unbefristete, ordentlich bezahlte Normalarbeitsverhältnis stärken. Der gesetzliche Mindestlohn spielt dabei eine herausragende Rolle, aber wir brauchen auch neue Regeln, etwa gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen.

Das ist nicht das einzige große politische Thema. Änderungen in der Arbeitswelt - Stichwort Arbeit 4.0 - zeigen neue Perspektiven und Gestaltungschancen in der Zukunft auf. Aber wir dürfen auch die Augen vor Gefahren nicht verschließen. Die Integration von Flüchtlingen stellt uns vor Herausforderungen. Mit dem Integrationsgesetz haben wir einen wichtigen Betrag geleistet - doch noch sind nicht alle Fragen beantwortet. Das Rentensystem muss stabil und leistungsfähig gestaltet werden. Es geht um die Sicherung der gesetzlichen Rentenversicherung angesichts demographischer Veränderungen, aber eben auch um die Anerkennung der Lebensleistungen und ein hohes Rentenniveau.

Über diese Herausforderungen in der Arbeits- und Sozialpolitik wollen Swen Schulz und Andrea Nahles diskutieren und Lösungswege darlegen und laden Interessierte dazu herzlich ein.

Dienstag, 6. September 2016, um 19.00 Uhr
Bertolt-Brecht-Oberschule, Aula, Wilhelmstraße 10, 13595 Berlin

Um Anmeldung bis zum 1. September per E-Mail wird gebeten.

 

August Bebel Institut erinnert an Peter Weiss - Zum 100. Geburtstag

In seinem Epochenroman »Die Ästhetik des Widerstands« spielt der junge Kommunist Hans Coppi, der als Widerstandskämpfer von den Nazis ermordet wird, eine zentrale Rolle. Die Figur ist dem realen Mitglied der »Roten Kapelle« nachgebildet. Das August Bebel Institut erinnert an Peter Weiss. Es gibt eine  Einführung in den Roman und ein Gespräch mit dem Sohn Hans Coppis über seinen Vater als Person und literarische Figur.

Mit: Hans Coppi, Historiker und Vorsitzender der VVN-BdA Berlin
Salya Föhr, Literaturwissenschaftlerin, Uni Leipzig
In Kooperation mit dem Willi Münzenberg Forum

Freitag, 26. August 2016, von 19.00 bis 21.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail.

 

August Bebel Institut: Ausstellungseröffnung - Königsberg Bindestrich Kaliningrad. Idee oder Geschichte

In Königsberg-Kaliningrad manifestieren sich die Wechsel von Epochen und Ideologien: Deutschland – Sowjetunion – Russland. Eine Stadt geprägt von Krieg, Umsiedlung und Wiederaufbau. Dmitry Vyshemirskys Fotos sind Zeugnisse dieses Wandels und des visuellen Kampfes um Deutungshoheiten. Die Beschäftigung mit dem alten Königsberg, jener Stadt, die so dicht unter der Kaliningrader Oberfläche liegt, hatte lange Zeit eine Aura des Oppositionellen, des Widerständigen.
Obwohl nur sehr wenige (deutsche) Königsberger*innen nach der letzten Ausweisungswelle 1948 in dem sowjetischen Kaliningrad blieben, blieb die deutsche Stadt in der sowjetischen präsent. Heute drohen sogar die Spuren von 45 Jahren Geschichte der Sowjetunion aus dem Gedächtnis der Stadt zu verschwinden. Die Fotografien von Dmitry Vyshemirsky zeigen Kaliningrad in allen diesen Widersprüchen.

Dmitry Vyshemirsky wurde 1958 in der Ukraine geboren und lebte seit seiner Kindheit bis 2015 in Kaliningrad. Bis Anfang der 1980er Jahre arbeitete er als Pressefotograf  für Kaliningrader Zeitungen. Er ist Mitglied der »Russian Society of Art Photographers« und publiziert regelmäßig. Seine Arbeiten sind seit den 1980er Jahren in zahlreichen Büchern und Ausstellungen in russischen und anderen europäischen Städten sowie den USA zu sehen. In den Langzeit-Foto-Dokumentationen »Königsberg, Verzeih« und »POST« beschäftigt er sich mit dem post-deutschen und post-sowjetischen Kulturraum der Region Kaliningrad, mit russischer Geschichte und der Demokratie baltischer Staaten.
Heute lebt und arbeitet er in Berlin, wo er zur Zeit ein Forum für humanistische Fotografie aufbaut.

Vernissage mit: Olga Sezneva (Soziologin, Amsterdam Institute for Social Science Research) und Dmitry Vyshemirsky (Künstler)
Freitag, 2. September 2016, von 19.00 bis 21.00 Uhr
August Bebel Institut, Galerie, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de
Die Ausstellung ist bis zum 30. September zu sehen. Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo–Fr, 14–18 Uhr

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

Termine

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