Höhne, Andreas

Geschichte: Personen A-K

Andreas Höhne

 

geb. 1958, gest. 30. Oktober 2015

 

Presseerklärung zum Tod von Herrn Bezirksstadtrat Andreas Höhne (Berlin-Reinickendorf, 30.10.2015)

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin und die Bezirksverordnetenversammlung trauern um Herrn Bezirksstadtrat Andreas Höhne, der heute früh nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist.

Herr Bezirksstadtrat Höhne war den Menschen zugewandt und hat sich für deren Anliegen stets eingesetzt. Geschätzt und anerkannt war er auch für sein Engagement und seine Fachkompetenz.
Mit seiner Freundlichkeit konnte er die Menschen gewinnen.
Wir haben mit ihm einen Gesprächspartner verloren, der den Menschen stets auf Augenhöhe begegnete.

Seit dem 27.10.2006 war Andreas Höhne als Bezirksstadtrat und seit dem 06.04.2011 auch als Stellvertreter des Bezirksbürgermeisters für das Bezirksamt Reinickendorf tätig. Ebenso setzte er sich in zahlreichen Gremien für die Interessen des Bezirks Reinickendorf und seiner Bürgerinnen und Bürger ein. Dafür sprechen wir an dieser Stelle unseren großen Dank aus.

Wir sind tief betroffen. Unsere Gedanken sind jetzt vor allem bei seiner Familie, insbesondere bei seiner Ehefrau und seinen Kindern.

Wir trauern in stillem Gedenken.

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für den Bezirksbürgermeister

Dr. Hinrich Lühmann
Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf
 

 

Persönliches von Andreas Höhne

1958 wurde ich in Berlin geboren und bin meiner Stadt bis heute treu geblieben. Seit 1987 wohne ich im Bezirk Reinickendorf und bin hier seit 1989 als Kommunalpolitiker für die SPD – vorwiegend ehrenamtlich – aktiv.

Schon 1983 gab es für mich eine Vielzahl von Gründen, in die SPD einzutreten. Mit großem Abstand entsprach und entspricht diese Partei bis heute meiner Grundüberzeugung, eine gerechte und solidarische Gesellschaft zu verkörpern und zu erstreben, in der die Stärkeren für die Schwächeren eintreten und sie unterstützen.
Aber auch die zum damaligen Zeitpunkt realistischen Positionen zur Umwelt- und Friedenspolitik waren durchaus Gründe, mich in der SPD zu engagieren. Und ich wollte unbedingt etwas mitgestalten und - erst einmal im Kleinen - zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen.

Am spannendsten in der politischen Realität fand ich dann zu meinem eigenen Erstaunen von Anfang an die Kommunalpolitik - den Bereich, in dem es kaum um Ideologien geht, nicht um die großen gesellschaftlichen Entwürfe, sondern um das tägliche Zusammenleben vor Ort. Hier ist man den Menschen sehr nahe, für die man nicht nur Politik macht, sondern mit ihnen gemeinsam die Auswirkungen von Entscheidungen schnell und direkt erfährt.

2006 habe ich schließlich mein Hobby zum Beruf gemacht: Damals bin ich von der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf zum Stadtrat für Gesundheit und Soziales gewählt worden. Diese Tätigkeit bereitet mir sehr viel Freude, kann ich hier doch mitgestalten an einem sozialen und gesunden Reinickendorf. Seit April 2011 habe ich als Nachfolger von Peter Senftleben die Zuständigkeit für das Ressort Jugend und Familie mit übernommen und bin zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt worden.

Aber auch jenseits von Arbeit und Politik muss es Interessen und Hobbys zum Ausgleich geben. Neben meiner Begeisterung für Musik jeglicher Art bin ich auch gern sportlich aktiv. Vor allem aber gönne ich mir einmal im Jahr eine Auszeit, trete in die Pedale, unternehme eine Radreise und radle quer durch Europa, um auch unsere Nachbarländer kennen zu lernen.

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