Elternbrunch „Migration, Bildung und soziale Gerechtigkeit“ bei MITRA e.V.

Elternbrunch „Migration, Bildung und soziale Gerechtigkeit“ bei MITRA e.V.

Elternbrunch „Migration, Bildung und soziale Gerechtigkeit“ bei MITRA e.V.

Bürgerengagement
 

Am 20. August 2013 fand im Familienzentrum „Familien-RING“ in Steglitz eine von der Interkulturellen pädagogischen Gesellschaft MITRA e.V. (Berlin) organisierte Podiumsdiskussion zum Thema „Migration, Bildung und soziale Gerechtigkeit“ statt. Auf dem Podium waren Marina Burd, MITRA-Geschäftsführerin, Dr. Ute Finckh-Krämer, SPD-Direktkandidatin in Steglitz-Zehlendorf, Dr. Alexander Ott, Schulkoordinator von MITRA, und Dmitri Stratievski, Leiter der RuSiB bei der LAG Migration und Vielfalt der Berliner SPD. Ute Finkh-Krämer: „Ein Migrationshintergrund darf auf keinen Fall zum persönlichen Nachteil der Menschen werden. Wir müssen weitere Maßnahmen ergreifen, um im sprachlichen Bereich zu helfen. Ausländische Abschlüsse sollen anerkannt werden.“ Marina Burd: „In der UdSSR war es unmöglich, eine nichtstaatliche Organisation zu gründen. Als wir nach Deutschland kamen, haben wir zunächst gedacht: Es ist vieles besser hier. Bald war allerdings die erste Euphorie vorbei und wir stellten fest: Wir sind mit gewissen Sachen unzufrieden. Der Grundgedanke, der Anfangsimpuls lautete: Wir helfen unseren Kindern und uns selbst“. Dmitri Stratievski: „Man legt im Kreis der russischsprachigen Familien einen großen Wert auf die Bildung, investiert gerne und manchmal sogar letztes Geld darin. Aber gerade für gebildete Menschen ist es besonders verletzend, wenn sie keinen Platz in der Gesellschaft finden, weil ihr Abschluss als Mediziner, Ingenieur oder Chemiker nicht anerkannt wird.“