Blumenthal, Mirjam

Mirjam Blumenthal

Mirjam Blumenthal
 

„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern“ Erich Kästner

Seit 1972 ist Neukölln mein zu Hause. Heute lebe ich in der Hufeisensiedlung mit meinem Mann und meinen vier Kindern. Alle sechs sind wir überzeugte Gemeinschaftsschul“kinder“ der Fritz-Karsen-Schule in Britz.

Mitglied der Neuköllner Falken Kreisverband Kurt Löwenstein wurde ich 1981. Die Falkenarbeit im Anton-Schmaus-Haus ist geprägt von Gruppenstunden, Zeltlagern, Kinderwochenenden, politischer Bildungsarbeit, Gedenkstättenfahrten und internationalen Begegnungen.

Vom Arbeiterjugendverband in die gewerkschaftliche Arbeit ist der Sprung nicht weit. Vor über 25 Jahren bin ich Gewerkschaftsmitglied und 2013 zur Vorsitzenden des DGB Kreisverband Neuköllns gewählt worden. 1999 wurde ich für das Studium an der Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main ausgewählt, welches im erfolgreich absolvierte.

Von der „Berufung“ zum Beruf. 2002 bin ich von meinem ehrenamtlichem Engagement zur hauptberuflichen Gewerkschaftstätigkeit gewechselt. Beschäftigte beim DGB war ich von 2002-2015 und dort ab 2008 politische Referentin der Abteilung Jugend und Jugendpolitik des DGB Bundesvorstandes.

2015 bin ich zum SPD Parteivorstand gewechselt und leite dort das Projekt Arbeitnehmerinitiative.

Falkin, Gewerkschafterin und Sozialdemokratin. Teil einer großen demokratischen Familie zu sein ist ein bedeutendes Fundament meiner politischen Arbeit. 2011 stellte mich die Neuköllner SPD für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln mit auf. Mittlerweile bin ich stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

Gute Arbeit ist machbar! Arbeit ist nicht nur ein Bundes- oder Landesthema, sondern gehört zu jeder guten Kommunalpolitik und damit auch zu Neukölln. Arbeit ist kein Randthema für Spezialist*innen sondern eine Aufgabe für alle. Arbeit sorgt für die materielle Sicherheit der Menschen und ihre Einbindung in die Gesellschaft. Mehr als 10.000 ansässige Betriebe sichern über 90.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Gute Arbeit ist daher ein wichtiges Thema für die SPD Neukölln.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Seit 2017 bin ich stellvertretende Kreisvorsitzende in Neukölln.

Die Abteilungen (Ortsvereine) bilden die Basis der Berliner SPD.  Hier findet die Willensbildung vor Ort statt: In regelmäßigen, meist monatlichen  Versammlungen wird diskutiert und die Politik im Bezirk und auf Landesebene begleitet. Die SPD Abteilung 9 (Hufeisensiedlung/Britz) ist meine politische SPD Basis und unterstütze den Vorstand in der Umsetzung unserer Ideen und Aktionen.

Für die Abteilung bin ich aktiv im Aktionsbündnis Britz, wo wir uns Strategien gegen Antidemokraten überlegen und mit Aktionen und Publikationen die in Britz lebenden Menschen über die antidemokratischen Strukturen und Aktionen der Neuköllner Rechten informieren.

Für die SPD Neukölln bin ich Beisitzerin im Kreisvorstand mit den Themen „ für Gewerkschaften“ und „Strategien gegen Rechts“.

Über 18.000 Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind in rund 120  Abteilungen organisiert. Der Landesvorstand der SPD Berlin ist das Führungsgremium der Partei. Auf dem  Landesparteitag 2016 wurde ich für Neukölln in den Berliner Landesvorstand gewählt.

Meine politischen Schwerpunkte sind die berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie  die Kinder- und Jugendpolitik.

Aktuell befasse ich mich besonders mit der neuen Jugendberufsagentur Berlin am regionalen Standort Neukölln.