Landesparteitag: Nominierungen für Europa

Landesparteitag: Nominierungen für Europa

Landesparteitag SPD Berlin 25. Mai 2013
 

Mit stehendem Applaus dankten die Delegierten der im kommenden Jahr aus dem Europäischen Parlament ausscheidenden Europaabgeordneten Dagmar Roth Behrendt. 1989 wurde sie erstmals gewählt. Zu den Geschenken, die ihr der Landesvorsitzende Jan Stöß überreichte, gehörte auch ein Präsentkorb. Darin enthalten: ein Apfel - eine Erinnerung an das Wahlplakat, auf dem Dagmar Roth-Behrendt mit einem hoch geworfenen Apfel zu sehen war.

 

Dagmar Roth-Behrendt: Persönliche Bilanz

Landesparteitag SPD Berlin 25. Mai 2013
 

die Rede von Dagmar Roth-Behrendt zum Anhören (MP3-Audio, 23.5 MB)(MP3)

Dagmar Roth-Behrendt zog eine sehr persönliche Bilanz ihrer Arbeit im Europäischen Parlament. Sie habe sich in den vergangenen Jahren von einer großen Sympathie in Berlin getragen gefühlt. Nach 24 Jahren wird sie im kommenden Jahr aus dem Parlament ausscheiden. 

Es gehe darum, die sozialdemokratischen Werte zu leben, so Dagmar Roth-Behrendt, und für Freiheit, Gleichheit und Solidarität einzutreten. Europa werde schlecht regiert. Es müsse wieder Gerechtigkeit geschaffen werden. Es wäre eine gute Nachricht für Europa, wenn Peer Steinbrück im Herbst zum Bundeskanzler gewählt würde. Die Bevölkerungsgruppen in Europa dürften nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden.

 

Vorstellungsreden der Kandidatinnen und Kandidaten

Zum Anhören: Die Vorstellungsreden der sechs Kandidatinnen und Kandidaten, die sich um die Nominierung für einen Platz auf der Bundesliste beworben haben:

 

 

Europawahl: die Nominierungen für die Bundesliste

Sylvia-Yvonne Kaufmann hat sich im 2. Wahlgang als Kandidatin für den ersten der Berliner SPD zugeteilten Listenplatz für die Bundesliste zum Europäischen Parlament durchgesetzt. Als Nachrücker für diesen Platz wurde Philipp Steinberg nominiert. Für den zweiten Berlin zugeteilten Listenplatz wurde Tilmann Schwencke nominiert, "Huckepackkandidatin" ist Karin Pieper. Die Aufstellung erfolgt auf Bundesebene bei einer Bundesdelegiertenkonferenz zur Aufstellung der Bundesliste für die Europawahl im Jahr 2014.

 

1. Wahlgang für die Nominierung zum Europäischen Parlament (Kandidatin/Kandidat für den ersten dem Landesverband Berlin zugeteilten Listenplatz auf der Bundesliste)

abg. Stimmen 211, 2 ung.

Dressel: 11
Kaufmann: 98
Manzel: 3
Pieper: 10
Schwencke: 9
Steinberg: 78

Im 2. Wahlgang kandidieren die beiden Erstplatzierten.

 

2. Wahlgang vorderer Listenplatz (Kandidatin/Kandidat für den ersten dem Landesverband Berlin zugeteilten Listenplatz auf der Bundesliste):

Abgegebene Stimmen: 216, für Sylvia-Yvonne Kaufmann 121 Ja, für Philipp Steinberg 90 Ja, 5 E
Nominiert: Sylvia-Yvonne Kaufmann

 

1. Wahlgang für den Ersatzkandidaten

194 abg. Stimmen, 2 ungültig
Manzel: 9
Pieper: 24
Schwencke: 37
Steinberg: 118 (nominiert)
4 E.

 

1. Wahlgang für den weiteren Berlin zugeteilten Listenplatz:
abgeg. 178 Stimmen, 173 gültig, 3 ung.
Dressel 31
Manzel: 7
Schwencke: 30
Steinberg: 102
Philipp Steinberg nahm die Wahl nicht an.

 

2. Wahlgang für den weiteren Berlin zugeteilten Listenplatz:
abgeg. 149, gültig 149,
Dressel: 55
Schwencke 83
9 E

Ersatzkandidatin für den weiteren Listenplatz:

per Akklamation bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen: Karin Pieper

 

 
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