Landesparteitag am 13. Juni 2015: Ehrungen

Landesparteitag am 13. Juni: Ehrungen

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Der frühere DGB-Vorsitzende Michael Sommer würdigte den ehemaligen Gewerkschaftsvorsitzenden Wilhelm Leuschner, der am 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee von den Nazis hingerichtet wurde. Leuschner, der vor 125 Jahren geboren wurde,  habe sich die Nazis im wahrsten Sinne des Wortes zu Todfeinden gemacht, einmal als hessischer Innenminister, aber auch als Vertreter der deutschen Gewerkschaften bei der Internationalen Arbeitsorganisation, als er sich weigerte, den Platz für den Vertreter der Nazis frei zu machen.

Sommer bezeichnete Leuschner als einen extrem bewussten und kämpferischen Sozialdemokraten und Gewerkschafter zugleich.

Leuschner sei der Vater der Einheitsgewerkschaft, so Sommer. Nach der Entlassung aus dem KZ organisierte er den Widerstand und gehörte zu den Verschwörern des 20. Juli. "Wir gedenken Leuschners in großer Dankbarkeit", sagte Sommer

 
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Die Berliner SPD ehrte Werner Ratajczak, der vor 16 Jahren mit der Sammlung von Spenden zur Unterstützung von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen von der Krim begonnen hat. Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß überreicht ihm die Willy-Brandt-Medaille als Würdigung für die geleistete Arbeit.  Frieden und Aussöhnung seien die Leitbilder von Werners Engagement gewesen, so Jan Stöß. Nie wieder sollte eine Mutter ihren Sohn durch Krieg verlieren. Insgesamt, so Werner Ratajczak konnten in den Jahren 23.400 Euro gesammelt werden.

 
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