Klaus Wowereit im Märkischen Viertel

Fotos aus Reinickendorf

Klaus Wowereit im Märkischen Viertel

Beim Rundgang durch das Märkische Zentrum  nutzt Klaus Wowereit, begleitet wieder von einem großen Reporter-Tross, die Gelegenheit, an den unterschiedlichsten Stationen Halt zu machen.
Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, ist sehr zufrieden mit  dieser Unterstützung in ihrem Wahlkreis mit etlichen sozialen Problemen.
Denn der Regierende ist phänomenal – besonders im Kiez: Auf der Straße zeigt er sprachlich und körperlich eine Nähe zum Wähler, die Sicherheitsbeamte, Kameraleute und Mikrofonträger zur Verzweiflung bringen kann. Als die Zuschauer wissen wollen, wann denn diese unterschiedlichen Sender (RTL, arte, Info-Radio, Bayerischer Rundfunk etc.) den Besuch ausstrahlen, kommentiert er launig und mit leichtem Dialekt, er wisse auch nicht, was die Bayern hier senden wollen.
Nach Information auf der aktuellen Ausstellung „50+“ über altersgerechte Hilfsmittel taucht er in die Räume einer Bekleidungskette ein. Während Bürgermeisterkandidat Andreas Höhne bei Fotobitten mit dem Regierenden assistiert, fragt dieser scherzend, warum Herrenbekleidung immer in obere Etagen verbannt würde.
Er hat immer einen Scherz  parat und die Lacher auf seiner Seite - egal, ob er im Eis-Café an die Tische geht, sich die Schnürsenkel bindet oder hungrig beim Bäcker Proviant kauft.
An der Bühne begrüßt er die Besucher und betrachtet wohlwollend die Darbietung einer Irischen Dance-Company. Mit großem Interesse beantwortet er auch individuelle Fragen, die den Mietern des Märkischen Viertels auf der Seele brennen. Mit Sachkenntnis und Mutterwitz pariert der Regierende vor laufenden Kameras jeden noch so kritischen Kommentar.
Als die Besucher auf den Bänken des zentralen Brunnenplatzes ihre Sorgen mitteilen möchten, nimmt er mit den Worten „rutscht mal zusammen“ zwischen ihnen Platz. Die Kritik an seinem Wahlkampf-Foto mit abgeschnittenem Kopf kommentiert er launig: „Ich kann nichts dafür, das hat meine Werbeagentur gemacht, soll modern sein.“ - und erntet Lacher.
Die Autogrammwünsche erfüllt er noch auf den letzten Metern bis zum Auto mit der Frage: „Noch Jemand ohne Fahrschein? Der nächste Termin ist schon überfällig …
Text/Foto: Karin Brigitte Mademann

 

Bezirke

Leider kein Ergebnis