Beim Straßenfest in Tegel

Fotos aus Reinickendorf

Beim Straßenfest in Tegel

Gut eine Woche vor der Wahl besuchte der Regierende das von der Reinickendorfer SPD mit vielen Info-, Ess- und Spielständen gut organisierte Gorkistraßenfest in Berlin-Tegel. Trotz Terminverzögerung wartete das Publikum geduldig und begrüßte Wowereit mit großem Applaus, als er auf seiner für die Kiez-Tour aufgebauten Bühne die Reinickendorfer Abgeordnetenhaus- und BVV- Kandidaten sowie den Bürgermeister-Kandidaten Andreas Höhne vorstellte.
Der Berliner Spitzenkandidat absolviert seinen dritten Wahlkampf und verweist auf die Erfolge seiner 10jährigen Amtszeit. Er erteilt mit Humor Wahl-Nachhilfe, erklärt die einzelnen Stimmen auf dem Stimmzettel und fordert auf: „Sie können mich nicht wählen, aber meine Mannschaft, die mich dann hoffentlich zum Regierenden macht.“
Den Fragen des Moderators zu Koalitionsaussagen stellt er sich, ohne sich zu zieren. Auf dem Höhepunkt des Wahlkampfes wird Tacheles geredet: Eine große Koalition mit der CDU wird nicht ausgeschlossen, ist aber nicht wünschenswert; mit der Linken hat er 10 Jahre lang gute Erfahrungen gemacht und kann sich auch vorstellen, so weiter zu regieren; mit den Grünen als Juniorpartner kann er sich eine Regierungsarbeit gut vorstellen.
Auf der Erfolgswelle nach der am Vortag gewonnenen Redeschlacht mit Renate Künast kann er hier aus dem Vollen schöpfen:
Die Herausforderin überraschte in diesem TV-Duell  Wowereit und die Zuschauer mit der Forderung nach Einführung  von Kita-Gebühren; entfernte sich damit deutlich von der SPD-Leitlinie nach kostenfreier Bildung.
 

Karin Brigitte Mademann

 

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