Praktikum von Fritz Felgentreu im Alten- und Pflegeheim Senioren-Domizil Britz

Fotos aus Neukölln

Praktikum von Fritz Felgentreu im Alten- und Pflegeheim Senioren-Domizil Britz

Am Montag, dem 29. Juli, hat der Neuköllner SPD-Wahlkreiskandidat Fritz Felgentreu einen Tag lang als Pflege-Praktikant in dem Pflegeheim Senioren-Domizil Britz in der Buschkrugallee ausgeholfen.

"Bei meinem ersten Besuch in dem freundlichen Haus hatte mir die Leiterin, Frau Seidel, dankenswerterweise das Praktikum vorgeschlagen, damit ich einen nicht nur theoretischen Eindruck von der Arbeit in der Pflege bekomme"; so der SPD-Politiker. "Das Praktikum begann um 6.00 Uhr morgens mit einer Dienstbesprechung der Beschäftigten. Ich wurde einer erfahrenen Pflegerin und einer Pflegehilfe zugeordnet. Zunächst konnte ich dabei zusehen, wie sie Heimbewohnerinnen und- bewohner der Pflegestufe 3 morgens versorgten, und später in bescheidenem Ausmaß selbst auch dabei mithelfen. Beim Frühstück im Speiseraum half ich bei der Verteilung des Essens. Einer Dame, die aus eigener Kraft dazu nicht mehr in der Lage war, half ich, das Frühstück und später das Mittagessen zu sich zu nehmen. Auch beim Transport und der Lagerung von Heimbewohnern konnte ich behilflich sein – und dabei einen Eindruck davon gewinnen, wie schwer die Pflegekräfte jeden Tag heben müssen. Zum Mittagessen erhielt ich eine Kostprobe von der Qualität der Versorgung."
Insgesamt konnte Felgentreu Einblicke in zwei Stationen nehmen und mit den Kolleginnen dort längere Gespräche führen. "Ich bin beeindruckt von den großen Anforderungen, die der Pflegeberuf stellt – vor allem, wenn es zum Selbstverständnis der Pflegerinnen und Pfleger gehört, den Menschen, die sie betreuen, außer fachmännischer Versorgung auch Zuwendung und Anregung zu geben. Ohne Humor und ein auch emotionales Ja zu diesem Beruf geht es nicht", so sein Eindruck.
Fritz Felgentreu: "Umso mehr bin ich davon überzeugt, dass die Zielsetzungen des SPD-Programms für die Bundestagswahl richtig sind: Der Pflegeberuf muss aufgewertet und attraktiver werden! Vor allem brauchen wir mehr examinierte Pflegekräfte, die im Zusammenspiel mit den Pflegehilfen eine qualitativ hochwertige Pflege garantieren können. Und wir müssen die Leistung, die in der Pflege erbracht wird, angemessen würdigen: durch flächendeckende Tariflöhne einerseits und moralische Anerkennung andererseits.
Für mich persönlich war es auch eine wichtige Erfahrung zu erleben, wie wenig wir uns unserer Körper- und Geisteskräfte sicher sein können. Es gibt dabei nichts Selbstverständliches. Dankbarkeit für die eigene Gesundheit lernt man dort schnell. Dankbar bin ich auch den tollen Frauen, die mich am Montag so kompetent und herzlich angeleitet haben: Bianca, Sarah, Geraldine und Valentina."

 

Bezirke

Leider kein Ergebnis