Europaforum

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22.02.2019

Die europäische Stadt. Garant der Freiheit

Europaforum
22.02.2019, 16:30
Veranstalter: SPD Berlin

 

FREITAG, 22. FEBRUAR 2019 · 16.30 UHR · EINLASS AB 16.00 UHR
ESMT · EUROPEAN SCHOOL OF MANAGEMENT AND TECHNOLOGY
AUDITORIUM MAXIMUM
SCHLOSSPLATZ 1 · 10178 BERLIN-MITTE

 

Begrüßung: Michael Müller, SPD-Landesvorsitzender und Regierender Bürgermeister von Berlin

Keynote: Katarina Barley, Bundesjustizministerin und Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl

Podiumsdiskussion: Katarina Barley, Gaby Bischoff (Spitzenkandidatin der SPD Berlin für die Europawahl), Dr. Magdalena Góra (Centre for European Studies, Jagiellonian University, Kraków), Julia Ebner (Extremismusforscherin, Reserch Fellow am Institute for Stratetic Dialogue, London), Luise Däger-Gregori (SPÖ, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat)

Empfang im Foyer bei Getränken und einem Buffet

Die Veranstaltung wird simultan übersetzt; Konferenzsprache ist deutsch. Die Veranstaltung wird online als Livestream übertragen.

 

Berlin ist durch seine Geschichte Hoffnungsgeber für eine Gesellschaft, die trotz Teilung, trotz des Erstarkens eines weltweiten Populismus für Toleranz und Demokratie zusammensteht. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist unsere Stadt ein Symbol für den erfolgreichen Kampf für Freiheit.

Über die Relevanz der europäischen Städte für unsere Grundwerte wollen wir am 22. Februar 2019 mit Katarina Barley, Bundesjustizministerin und Spitzenkandidatin der SPD für das EU-Parlament, Gaby Bischoff, Spitzenkandidatin der Berliner SPD für das EU-Parlament, Luise Däger-Gregori (SPÖ, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat), Dr. Magdalena Góra, Centre for European Studies (Kraków) und Julia Ebner, Extremismusforscherin (London) in unserem Europaforum diskutieren.

 

Städte als Spiegelbild der Gesellschaft

Städte sind auch Ausprägung der Industrialisierung, sie sind die Antwort der Moderne auf technische Revolutionen. Sie sind Zeugen und Visionäre für unser Leben. In ihnen sieht man bereits früh, welche Auswirkungen gesamtgesellschaftliche Veränderungen auf das  Zusammenleben haben. Es sind die Städte, die immer schon die Herausforderungen neuer Technik und neuer politischer Strömungen meistern mussten. Sie sind es auch, die gelernt haben, schnell auf Veränderungen zu reagieren und wo nötig zu korrigieren. Man kann die Entwicklung einer Stadt als Gradmesser für zukünftige Herausforderungen sehen.

Und: Wir müssen uns zusammen gegen rechte Hetze stellen, zusammen unsere Freiheit und die Demokratie verteidigen. Dafür müssen wir gemeinsame Strategien entwickeln, denn die großen Probleme unserer Zeit können und wollen wir nicht alleine lösen. Naturkatastrophen, Datenströme und das globale Erstarken der Rechten kennen keine nationalen Grenzen. Wir brauchen starke Bündnisse, die gemeinsam nach Lösungen suchen.

 

Gemeinsam für unser Europa

Was wir gemeinsam erreichen können, sehen wir in dem größten Friedensprojekt unserer Geschichte: Europa. Europa ist unsere Antwort für Gerechtigkeit, Solidarität, wirtschaftlichem Erfolg und Wohlstand. Dieses Europa müssen wir zusammen entschlossen gegen Populisten und Nationalisten verteidigen. Und es ist unsere Hoffnung, dass gerade aus den Städten heraus eine positive Botschaft für das soziale Europa geschickt wird. Denn wir alle profitieren von den offenen Grenzen, von starken Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerrechten, von der europäischen Friedenspolitik.

Die Geschichte und die aktuelle Politik lehren uns, dass Fortschritt nicht selbstverständlich ist. Immer häufiger wird in die Pressefreiheit oder die Unabhängigkeit der Justiz eingegriffen. Das erinnert uns an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte. Deswegen müssen wir jetzt gemeinsam gegensteuern und voneinander lernen.

Die Europagegner wollen mit aller Macht das geeinte Europa entzweien. Sie setzen dabei auf gezielte Fehlinformation und die Vereinfachung komplexer Probleme. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Justiz und mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen europäischen Ländern möchten wir darüber diskutieren, wie wir den Kampf gegen populistische Antworten auf komplexe Fragen gewinnen können. Und wie wir aus dem Zusammenleben verschiedenster Kulturen eine positive Geschichte erzählen können, die trägt. 

 

Gaby Bischoff steht für ein soziales Europa

Unsere Kandidatin Gaby Bischoff steht für ein soziales Europa, in dem statt Dumpinglöhne armutsfeste Mindestlöhne gezahlt werden. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Weltmarktführer in guter Arbeit werden!

Wir müssen endlich entschieden gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa vorgehen. Dafür brauchen wir Investitionen, die langfristig angesetzt sind. Gemeinsam müssen wir über neue Arbeitsplätze für unsere Nachbarn nachdenken. Die Jugend ist die Zukunft Europas!

 

Einladungskarte zum Download. (PDF-Dokument, 82.8 KB)

European School of Management and Technology
Schlossplatz 1
10178 Berlin
  • U2 Hausvogteiplatz (700m Fußweg)
  • Bus 100 / Bus 200 Staatsoper oder Bus 100 / Bus 200 Lustgarten (600m Fußweg)
  • Bus 147 Naumannsgasse (300m Fußweg)
  • Bus M48 / Bus 248 Fischerinsel (500m Fußweg)

 

 

Es sind leider keine Anmeldungen mehr möglich

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wir übertragen das Forum live auf unserem Youtube-Kanal und auf unserer Facebook-Seite.

 

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