Innovationsforum Arbeit 4.0

04.05.2018

Innovationsforum: Arbeit 4.0

04.05.2018, 17:00
Veranstalter: SPD Berlin

Arbeit 4.0 sozial gestalten

Berlin ist eine boomende Stadt. Start-ups, die breit aufgestellte Wissenschafts- und Forschungslandschaft und der Zuzug von Gründerinnen und Gründern sowie von Fachkräften sind Teile des nun schon seit Jahren stetigen wirtschaftlichen Erfolgs Berlins.

Auch produzierendes Gewerbe siedelt sich wieder in verschiedenen Branchen an. Gleichzeitig wandelt sich der Industriestandort Berlin weiter und die Unternehmen müssen mit der digitalen Entwicklung Schritt halten.

Wie vielleicht kein anderer Standort in Deutschland hat Berlin das Potenzial, wichtige Konzepte für Herausforderungen der Digitalisierung und der sich verändernden Arbeitswelt zu erarbeiten und zu beweisen, dass die Digitalisierung allen zugute kommen kann.

Es ist dabei besonders wichtig, die sich ständig verändernde Arbeitswelt mitzugestalten, um Arbeit zu sichern und neue Arbeit zu schaffen. Denn wir wollen den Folgen der Verdrängung von Arbeit durch die zunehmende Automatisierung und Spezialisierung vorbeugen.

Die SPD wurde im Zuge der ersten industriellen Revolution gegründet. Heute wird sie gebraucht, um die Folgen der vierten industriellen Revolution menschlich zu gestalten. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen.

Diese und viele weitere Themen wollen wir auf unserem Innovationsforum „Arbeit 4.0 in Metropolen“ diskutieren.

 

PROGRAMM

Begrüßung

Barbara Loth, stv. Landesvorsitzende der SPD Berlin, Vorsitzende

Fachausschuss Wirtschaft, Arbeit und Technologie

 

Keynote

Michael Müller, Landesvorsitzender der SPD Berlin

 

Kommentierung

Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin

Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Irene Schulz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall

 

 

DISKUSSION IN PANELS

 

PANEL 1

Wie verändert sich Arbeit?

 

MODERATION:

Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport

 

DISKUSSION MIT:

Benjamin Mikfeld, ehem. Leiter der Grundsatzabteilung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Leiter der Leitungsabteilung im Bundesfinanzministerium

Klaus Abel, Erster Bevollmächtigter IG Metall Berlin

Moritz Matschke, Geschäftsführer Well IT GmbH

 

 

 

PANEL 2

Brauchen wir ein neues Recht auf Arbeit?

 

MODERATION:

Barbara Loth, stv. Landesvorsitzende der SPD Berlin, Vorsitzende Fachausschuss Wirtschaft, Arbeit und Technologie

 

DISKUSSION MIT:

Prof. Dr. Ulrike Kostka, Diözesancaritasdirektorin und Vorstandsvorsitzende Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Heinrich Alt, ehem. Mitglied der Bundesagentur für Arbeit

Prof. Dr. Jürgen Schupp, Vize-Direktor des SOEP am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung

 

 

 

PANEL 3

Welche Bildung braucht Arbeit 4.0?

 

MODERATION:

Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

 

DISKUSSION MIT:

Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg

Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau

Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung

 

 

PRÄSENTATION DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK IM PLENUM

 

EMPFANG

 

Die Einladung als PDF zum Download (PDF-Dokument, 235.1 KB).

Industrie- und Handelskammer zu Berlin (Kant-Atrium)
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
 

Anmeldung

Ja, ich möchte für diese Veranstaltung verbindlich buchen:
 

Digital und Sozial

Michael Müller

© Foto: Markus Wächter

 

Wir müssen uns frühzeitig mit den Herausforderungen der Digitalisierung für unser Zusammenleben und besonders für die Bildung und Arbeitswelt auseinandersetzen.

Mir ist es dabei auch wichtig, dass wir auf mögliche Ängste vor einer verändernden digitalen Welt eingehen. Dafür müssen wir Antworten geben, wie wir unsere Zukunft „digital und sozial“ gestalten wollen.

Wir müssen den Menschen vor allem weiterhin eine Lebensperspektive und Teilhabe über selbstbestimmte Arbeit bieten. Ein Weg zu neuer Arbeit kann dabei mein Vorschlag für ein „Solidarisches Grundeinkommen“ sein, das durch einen erweiterten Begriff der  Daseinsvorsorge neue Leistungen für den Zusammenhalt der Gesellschaft und gleichzeitig neue, reguläre, sozialversicherungspflichtige Arbeit schaffen kann.

Gleichermaßen wichtig sind zur Standortsicherung Qualifizierung und gute Bildung, denn nur gut ausgebildete Fachkräfte werden in Zeiten von Arbeit 4.0 bestehen können.

Ich freue mich, diese und viele anderen Ideen mit Ihnen gemeinsam bei unserem Innovationsforum zu diskutieren.

Herzlich

Ihr

Michael Müller