Arbeit

 
Thema: Arbeit

Gute Arbeit, innovative Wirtschaft

Berlin hat im September 2016 die geringste Arbeitslosenquote seit dem Mauerfall erreicht. Das Ziel lautet: "Gute Arbeit für alle Berlinerinnen und Berliner."

 

Gute Arbeit

Vollbeschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit sind wichtige Ziele für die Berliner SPD. Mit der Einführung des einheitlichen gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohns ist der SPD ein wichtiger Schritt gelungen, der auch in Berlin für mehr soziale Sicherheit und Kaufkraft sorgt. Zugleich ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, neue, innovative Arbeitsplätze entstehen.

Wir bauen Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit weiter ab. Zudem wirkt unsere aktive Arbeitsmarktpolitik mit dem Programm BerlinArbeit. Unsere Ziele, die Zahl der Arbeitslosen unter 200.000 zu senken, die Jugendarbeitslosigkeit unter 10 Prozent zu bringen und die Langzeitarbeitslosigkeit zu verringern, sind nachhaltig erreicht.

 

Menschen in Arbeit bringen

Nirgendwo wächst die Wirtschaft so stark wie bei uns. 300.000 sozialversicherungspflichtige Jobs sind in den letzten Jahren entstanden. Allein 2015 fanden mehr als 50.000 Menschen in Berlin eine neue Stelle.  Berlin hat weniger Langzeitarbeitslose als im Bundesdurchschnitt. Kein anderes Bundesland konnte solche Erfolge bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit erzielen.

Lag die Arbeitslosenquote zuvor bei 12,3 Prozent, so konnten wir sie, Stand Juni 2016, unter die 10-Prozent-Marke absenken.

,5 Prozent
2016

Jugendarbeitslosigkeit senken

Insbesondere für junge Menschen ist es wichtig, frühzeitig Erfolge im Berufsleben zu erfahren. Wer immer wieder stolpert, dem fällt der Anfang umso schwerer. Wir wollen Stolperfallen beseitigen und stehen als Partner an der Seite junger Menschen. Wir konnten die Jugendarbeitslosigkeit von 20.000 jungen Menschen seit 2011 um ein Drittel senken. Mit der flächendeckenden Einrichtung von Jugendberufsagenturen in allen Bezirken werden wir künftig keinen Jugendlichen mehr zurücklassen.                                                    

junge Menschen
20.000

Geförderte Ausbildung

Wer qualifizierte Arbeitskräfte braucht, muss ausbilden: Viele Unternehmen und Mittelständler kommen ihrer Verantwortung nach, aber das reicht noch nicht. Einige aber leider auch nicht. Wenn sich die Ausbildungsquote nicht verbessert, sollen sich nicht ausbildende Unternehmen an den Ausbildungskosten beteiligen.

Mit dem Landeskonzept Berufs- und Studienorientierungen engagieren wir Teams aus ExpertInnen, die an den Integrierten Sekundarschulen Schülerinnen und Schüler gezielt beim Übergang in eine Ausbildung helfen. Ende 2015 wurden so knapp 1.600 Ausbildungen in mehr als 400 Betrieben gefördert.

Ausbildungsplätze
2015

Mindestlohn

Für den Mindestlohn haben wir SozialdemokratInnen hart gekämpft und ihn nach der Bundestagswahl 2013 für alle Menschen in Deutschland durchgesetzt. Das Land Berlin hat den Mindestlohn von 8,50 Euro bereits 2012 für die Bediensteten und AuftragnehmerInnen des Landes im Vergabegesetz durchgesetzt und zusätzlich ein eigenes Landesmindestlohngesetz eingeführt. Knapp 190.000 Berlinerinnen und Berliner bekommen den Mindestlohn von aktuell 8,50 Euro.

,50 Euro
für 189.000 Berlinnerinnen und Berliner

Unsere Politik für gute Arbeit in Berlin:

 

Berlins Arbeitsmarkt ist in Schwung gekommen

Berlin hat sich zu einer Metropole mit internationaler Strahlkraft entwickelt. Die Stadt bietet hervorragende Voraussetzungen für neue innovative Unternehmen. Eine engagierte Kunst- und Kulturszene trägt dazu ebenso bei wie die reichhaltige Forschungslandschaft. Berlin verfügt über exzellente Hochschulen und ist eine familienfreundliche Stadt. Und der Berliner Senat hat neben der Förderung des Dienstleistungssektors auch die industrielle Entwicklung im Blick behalten.

 

Schwierige Ausgangslage

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Berlins Wirtschaft in einem rasanten Tempo entwickelt. Dabei war die Ausgangslage ausgesprochen schwierig. Die Industrie der geteilten Stadt war nicht wettbewerbsfähig, nach 1990 brachen nicht nur die alten DDR-Kombinate zusammen, auch im Westteil der Stadt schlossen viele Fabrikationsstätten, als die Berlinförderung wegfiel.

Heute hat sich Berlin neu erfunden - als kreative und innovative Metropole in Europa.

 

 

Kreative Stadt

In Berlin wurden Weltunternehmen wie Siemens oder die Lufthansa gegründet. Erfindungsreichtum ist inzwischen wieder ein Markenzeichen der Stadt. Über 250.000 Menschen, vor allem in der Berliner Kreativwirtschaft (von Medien über Design bis Musik), sorgen mit viel Leidenschaft, Eigeninitiative und vor allem Mut zum Risiko für neue Ideen und neue Jobs. Neben London ist Berlin inzwischen der wichtigste Start-up-Standort Europas. Jedes Jahr werden hier mehr Unternehmen gegründet als irgendwo sonst in Deutschland.

 

Chefsache Industrie

In Berlin ist Industriepolitik Chefsache: Ein Steuerungskreis beim Regierenden Bürgermeister trifft sich dazu seit 2010 regelmäßig - als „ressortübergreifender Knotenlöser“ zu industriepolitischen Themen. Berlin ist heute wieder ein guter Industriestandort – große Unternehmen wie Siemens, Mercedes-Benz, Bayer oder BMW investieren viele hundert Millionen Euro in die Stadt. 

 

Hilfen für Jugendliche

Die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren stellt eine besondere Herausforderung dar. Auch hier hat sich bereits viel getan. Lag die Quote im Juni 2012 in Berlin noch bei 13 Prozent, so ist sie Ende 2015 gegen den saisonalen Trend leicht gesunken und lag mit 9,5 noch unter dem allgemeinen Durchschnitt. Die Einführung der Jugendberufsagenturen solll für weitere Verbesserungen sorgen: Als gemeinsames Vorhaben des Landes Berlin und der Bundesagentur für Arbeit soll die Jugendberufsagentur Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Weg in eine Ausbildung ebnen. Die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit, U25-Teams der Jobcenter und Beraterinnen und Berater der Jugendhilfe und beruflichen Schulen arbeiten unter einem Dach und auch die Beratung für sozialintegrative Leistungen ist eingezogen.

 

Wieder Arbeit finden

Mit dem Programm "BerlinArbeit‘ ist in den vergangenen Jahren ein spürbarer Abbau der Arbeitslosigkeit gelungen. Im Vordergrund steht die Vermittlung und Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dazu wird eine wirksame und nachhaltige Qualifizierung gefördert. Ende 2015 lag der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Arbeitslosigkeit bei knapp einem Drittel und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

 

Arbeit für Geflüchtete

Es ist eine große Aufgabe: Berlins Arbeitssenatorin Dilek Kolat hat es sich zum Ziel gesetzt, die nach Berlin geflüchteten Menschen in Arbeit zu bringen und zu integrieren. "Ich will aus Geflüchteten Steuerzahler machen", sagt die Senatorin. "Sie wollen nicht von staatlichen Transferleistungen leben, sondern arbeiten. Die gute und stabile Entwicklung des Berliner Arbeitsmarkts hilft uns dabei. Sehr wichtig für die Geflüchteten sind deutsche Sprachkenntnisse und frühe Kontakte zu Unternehmen. Unsere Initiative zur Berufsintegration Arrivo findet große Resonanz, und wir bieten außerdem Tausenden Geflüchteten in Sprachkursen die Chance Deutsch zu lernen, die sie sonst nicht hätten.“

 

Berlin investiert

Die solide Finanzplanung Berlins in den vergangenen Jahren und steigende Steuereinnahmen ermöglichen dem Land heute wieder Investitionen in die Infrastruktur, in Schulbauten, neue Kitas und Bäder. Damit werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen. Zugleich wird es Neueinstellungen im öffentlichen Dienst geben, um den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden..