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Bundestagswahl 2017

SPD Berlin schickt fünf Abgeordnete in den Bundestag

Berlinerv SPD-Bundestagsabgeordnete 2017

Oben: Eva Högl, Swen Schulz, Fritz Felgentreu. Unten: Cansel Kiziltepe, Klaus Mindrup.

 

Die Berliner SPD schickt fünf Abgeordnete in den Bundestag mit den Direktmandaten Eva Högl in Mitte, Swen Schulz in Spandau - Charlottenburg-Nord, Fritz Felgentreu in Neukölln und über die Landesliste Cansel Kiziltepe sowie Klaus Mindrup.

Am Wahlabend erklärte der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller: "Dieser Tag ist für die Sozialdemokratie, aber auch für alle anderen demokratischen Parteien ein herber Schlag. Wir konnten es nicht verhindern, dass eine Partei mit unerträglicher Hetze in den Bundestag einzieht. Wie in anderen Europäischen Ländern ist der Rechtspopulismus nun in Deutschland angekommen. Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen in dieser Niederlage aber auch eine klare Aufforderung: Wir müssen nun alle Kräfte bündeln, um den Menschen in diesem Land zu zeigen, dass die AfD keine Alternative für unser Land ist. Es liegt auch an uns, wieder Vertrauen in demokratische Parteien aufzubauen. Aus diesem Grund werden wir der AfD nicht die Rolle der führenden Oppositionsparteien im Parlament überlassen. Wir haben diese Wahl verloren. Der Ball liegt nun bei Frau Merkel mit diesem schwierigen Wahlausgang eine Regierung zu bilden. Wir müssen nun mit kühlem Kopf die Konsequenzen aus diesem Ergebnis ziehen."

 

19.000 Mitglieder

Am gestrigen Montagabend war es soweit: Um 21.11 Uhr konnte die Berliner SPD das 19.000. Mitglied verzeichnen. Seit dem Wahlabend sind abermals mehr als 250 Menschen in die Berliner SPD eingetreten. Damit konnten wir seit dem 1.Januar 2017 mehr als 2000 neue Mitglieder begrüßen. Die SPD Berlin heißt jedes Neumitglied herzlich willkommen und freut sich auf die gemeinsame politische Arbeit!

 

Michael Müller zum neuen Bundesratspräsidenten gewählt

© Foto: Martin Becker

 

Am vergangenen Freitag wählte der Bundesrat den Regierenden Bürgermeister Michael Müller zum neuen Präsidenten, der das Amt ab dem 1. November 2017 für ein Jahr ausüben wird. Dazu Michael Müller: „Ich freue mich auf die Aufgabe, die Länderkammer zu repräsentieren. Berlin ist der Ort der gesamtdeutschen Politik auf allen Ebenen und die Berliner Bundesratspräsidentschaft wird deshalb auch eine sein, die die Themen, die alle bewegen, aufnimmt und voranbringen will. Gerade in Berlin zeigen sich ja die Herausforderungen, wie zum Beispiel in der Integrations- und in der Mietenpolitik, genauso wie die großen Chancen in der Forschungs- und Wissenschaftspolitik, in der Digitalisierung so stark wie kaum an einem anderen Ort der Republik. Wir wollen die Fragen der Modernisierung der Gesellschaft in der Arbeitswelt und im Leben der Einzelnen in den Mittelpunkt stellen und unsere Möglichkeiten, zum Beispiel als bedeutendster Wissenschaftsstandort der Republik nutzen, um unser Land voranzubringen.“

 

Swen Schulz zum Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten gewählt

Swen Schulz

© Christian Kruppa

 

Der Bundestagsabgeordnete von Spandau und Charlottenburg-Nord Swen Schulz ist am Montag einstimmig zum neuen Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten gewählt worden.

„Ich freue mich über das Vertrauen", so Swen Schulz. „Nach der bitteren Wahlniederlage der SPD und den mit dem Wahlergebnis verbundenen Herausforderungen gilt es nun, die Berliner Anliegen engagiert in die parlamentarische Debatte einzubringen. Ich will als Sprecher der Berliner SPD-Abgeordneten meinen Teil dazu beitragen."

 

Berliner SPD trauert um Helga Grebing

Helga Grebing, 2013

© Foto: BWBS, Sylvia Wilbrecht

 

Die Berliner SPD trauert um Helga Grebing, die am gestrigen Montag, dem 25. September 2017, verstarb. Sie galt als die bedeutendste sozialdemokratische Historikerin der Nachkriegszeit und war Mitglied der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand und zeitweilig Mitglied der Grundwertekommission der Partei. Helga Grebing wurde 87 Jahre alt.

Zum ihrem Tod veröffentlichte der Vorwärts einen Nachruf „Tod einer Überzeugten“.

 

 

Stellenausschreibung der Bundes-SGK

Bei der Bundes-SGK ist im Paul-Singer-Haus in Berlin die Stelle einer Referentin / eines Referenten zu besetzen für die Bereiche Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung, Verkehr, Energie und Umwelt. Weitere Informationen zur Stelle sind der Stellenausschreibung (PDF-Dokument) zu entnehmen. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen bis zum spätestens 18. Oktober 2017 an die Geschäftsstelle der Bundes-SGK zu senden.

 

27. September: Forum Netzpolitik: Wie geht es netzpolitisch weiter nach der Bundestagswahl?

Am Sonntag wählten die Deutschen einen neuen Bundestag und damit auch eine neue Regierung. In unserer Sitzung im September wollen wir daher in einem ersten Schritt die Wahl analysieren. Wie sieht die Wählerwanderung aus und warum haben die Menschen so gewählt, wie sie gewählt haben.

In einem zweiten Schritt wollen wir dann für die SPD in der neuen Legislaturperiode unsere zehn wichtigsten Forderungen zusammenfassen und diese anschließend weitertragen. ACHTUNG: Wir tagen dieses Mal nicht im Aufsturz sondern bei Kitchen Stories in Kreuzberg.

 

Mittwoch, 27. September 2017 um 19 Uhr

bei Kitchen Stories, Muskauer Straße 43, 10997 Berlin

 

29. September: August Bebel Institut: Kunst und Krieg II: Finissage

Mit welchen künstlerischen Formaten lässt sich Krieg thematisieren?

Gespräch mit den Künstler*innen Agata Skowronek und Simon Hipkins. 
Anschließend Finissage

 

Freitag, 29. September 2017, 19-21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

4. Oktober: „Museumsreif?“ – das Kulturforum lädt zur Eröffnung der Ausstellung von Klassikern der Berliner Karikatur

„Museumsreif?“ – unter diesem Motto lädt das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie am Mittwoch, 4. Oktober 2017, um 19 Uhr zur Eröffnung  einer Ausstellung von Klassikern der Berliner Karikatur. Zu sehen sind rund 50 beispielhafte  Arbeiten von prominenten Künstlerinnen und Künstlern aus dem Bestand des bundesweiten Verbandes Cartoonlobby. Sie sollen Lust auf mehr machen: auf ein eigenes Cartoon-Museum in der Hauptstadt.

Über 30 000 Originalzeichnungen hat die Cartoonlobby in der Sammlung ihrer „Stiftung Museen für Humor und Satire“ zusammengetragen, wobei der Schwerpunkt derzeit noch auf den Klassikern der ostdeutschen Karikatur liegt. Allmählich erfährt die Sammlung aber auch eine Erweiterung in Hinblick auf die ehemals Westberliner Cartoonszene.  Dieses bedeutende Kulturerbe bewahrt und präsentiert die Cartoonlobby seit 2011 in ihrem vorläufigen Arbeitsdomizil dem „Cartoonmuseum Brandenburg“ in Luckau.  Zeitnah in maximal fünf Jahren soll dieser Kulturschatz ein neues zu Hause in Berlin finden.  Die Ausstellung „Museumsreif“  gibt einen Einblick in das, was ein zukünftiges Forum der Komischen Künste in Berlin  leisten kann.  Sie will die Diskussion voranbringen, in welcher Form und an welchem Standort die Vision eines Cartoonmuseums für Berlin Wirklichkeit werden könnte.

 

Eröffnung der Ausstellung:  4. Oktober 2017 um 19:00 Uhr

Einführung: Andreas Nicolai, Geschäftsführer der Cartoonlobby

anschließend Diskussionsrunde: „Ein Cartoon-Museum in Berlin“

Galerie im Kurt-Schumacher-Haus

Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Dauer der Ausstellung: 5. Oktober bis 3. November 2017

Öffnungszeiten der Galerie: Mi, Do, Fr 16 bis 18 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung unter 883 79 14

Finissage: 3. November 2017, 19:00 Uhr

Diskussionsrunde: „Kunst und Freiheit gestern und heute“

im Gespräch u.a.: Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin,

Hayati Boyacıoglu, Cartoonist und Herausgeber einer türkisch-deutschen Satirezeitschrift

 

12. und 13. Oktober: Annedore-Leber-Berufsbildungswerk: „Annedore“ - Musical über Annedore Leber

Gitarre, wunderschöner Gesang und Fechtszenen – Unerwartetes bot sich den Besuchern beim Tag des offenen Denkmals in der ehemaligen Kohlenhandlung von Annedore und Julius Leber. Auszubildende des Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin trugen mit viel Spaß und ebenso großem Können Lieder aus ihrem Musical Annedore vor. Und begeisterten damit ihr Publikum. Wer das gesamte Musical sehen möchte, hat dazu am 12. oder 13. Oktober im PallasT die Möglichkeit.

 

Musical „Annedore“ über Annedore Leber

Benefizkonzert mit anschließendem Empfang

von Auszubildenden des Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin

12. und 13. Oktober 2017, 19 Uhr 

PallasT, Pallasstr. 35, 10781 Berlin

 

Eintritt 10,00 €, ermäßigt 7,50 €

Kartenverkauf über:

- Arbeitskreis Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber

Geschäftsstelle des Stadtteilverein Schöneberg e.V., Crellestr. 38, 10827 Berlin;

- SPD-Kreisbüro Tempelhof-Schöneberg, Hauptstr. 100, 10827 Berlin

 

12. bis 15. Oktober: August Bebel Institut: Rassismus in Geschichte und Gegenwart – eine Reise nach München und Dachau

Das August Bebel Institut lädt vom 12. bis 15. Oktober 2017 zu einer Fahrt nach München und Dachau ein. Gemeinsam mit unseren Partner*innen Berlin Postkolonial e.V. und AKEBI e.V. besuchen wir die Stadt, in der Hitlers Aufstieg begann. Was machte früher die „Stadt der Bewegung“ aus? Außer einem Besuch der Gedenkstätte und Treffen mit Politiker*innen stehen Fragen des Kolonialismus und von Genoziden des 20. Jahrhunderts auf dem Programm.

Beitrag: 200 € mit Doppelzimmer, Halbpension und 3 Übernachtungen, EZ-Zuschlag 90 € (Ermäßigung möglich)

weitere Informationen: www.august-bebel-institut.de oder unter Tel. 030 4692-129

 

Der Newsletter erscheint in Kooperation mit dem Dienstagsbrief und erscheint wieder am 10. Oktober 2017

Der Newsletter der SPD Berlin erscheint immer dienstags in Kooperation mit dem „Dienstagsbrief“, dem Newsletter für Mitglieder der Berliner SPD.

Empfänger, die den Dienstagsbrief bereits erhalten, können sich daher bei Bedarf unter diesem Link aus dem Newsletter austragen.

 

Termine

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