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Anett Seltz ist neue Landesgeschäftsführerin der SPD Berlin

Anett Seltz
 

Der Landesvorstand der SPD Berlin hat am Montag, dem 16. Januar 2017, Anett Seltz einstimmig zur neuen Landesgeschäftsführerin ernannt.

Dazu der Vorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller:

„Mit Anett Seltz haben wir eine erfahrene und engagierte Genossin gewinnen können, die sich den Aufgaben der Landesgeschäftsführung in Vollzeit und mit vollem Einsatz widmen wird. Nach dem Stimmverlust der SPD bei der Abgeordnetenhauswahl wird Kommunikation in den kommenden Jahren eine umso bedeutendere Rolle für die Berliner SPD spielen, gerade dort, wo die Berliner SPD Mandate und damit auch Bürgerbüros vor Ort verloren hat. Dafür bringt Anett Seltz die besten Voraussetzungen mit. Sie ist in der Berliner SPD sowohl durch ihre Arbeit als stellvertretende Berliner ASF-Vorsitzende, ihre aktive Parteiarbeit seit 15 Jahren als auch durch ihre Kandidatur um ein Abgeordnetenhausmandat 2016 bestens vernetzt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr!“, teilte Michael Müller mit.

Anett Seltz (geboren am 2. Januar 1967 in Hamburg) ist seit dem 1. Mai 1993 Mitglied der SPD. Von 2004 bis 2012 war sie Vorsitzende der SPD Schöneberg, deren stellvertretende Abteilungsvorsitzende sie nach wie vor ist. Seit 2012 ist Anett Seltz zudem stellvertretende Vorsitzende der ASF Berlin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des SPD-Bundestagsabgeordneten Willi Brase (seit 2005) hat sich die Einzelhandelskauffrau und studierte Germanistin intensiv mit den Themen bürgerschaftliches Engagement und berufliche Bildung auseinandergesetzt. 2016 trat sie in Tempelhof-Schöneberg im Wahlkreis 2 als Direktkandidatin die Nachfolge von Lars Oberg für die Wahl zum Abgeordnetenhaus an und unterlag knapp der Mitbewerberin der Grünen. Zudem war sie freiberuflich für die Berliner Woche tätig. Anett Seltz ist verheiratet und Mutter von vier Kindern.

Anett Seltz zu ihrer neuen Position:

„Die Sozialdemokratie steht vor großen Herausforderungen, sowohl auf Landes- als auf Bundesebene. Ich freue mich darauf, in der neuen Position am Bundestagswahlkampf für die Berliner SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten mitzuwirken. Die Konsequenz aus dem Berliner Wahlergebnis 2016 kann nur mehr Kommunikation und mehr gute Politik sein. Wir werden hart dafür arbeiten, das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen.“

 

Der geschäftsführende Landesvorstand der Berliner SPD nimmt an der Klausur der SPD-Fraktion teil

Die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses fährt an diesem Wochenende zu ihrer traditionellen Fraktionsklausur, an der auch der geschäftsführende Landesvorstand der Berliner SPD teilnimmt. Die Klausur findet in diesem Jahr in Erfurt statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Moderne Metropolenpolitik für Berlin“. Es ist die erste Klausurtagung in der 18.Wahlperiode für die 38 SPD-Abgeordneten, von denen 11 zum ersten Mal ins Parlament gewählt wurden.

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein wird die Teinehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Die SPD-Senatsmitglieder werden auf der Klausur ihre strategischen Projekte für Berlin vorstellen.
Auf dem Programm steht auch ein Besuch in der Synagoge mit einer Führung des Direktors der Geschichtsmuseen Erfurt.

Die Fraktion berichtet von der Klausur an diesem Wochendende auf Facebook unter www.facebook.com/spdfraktionberlin.

 

Senat beschließt Programm gegen Gewalt an Schulen

 

Der Senat hat in der Sitzung am 17. Januar 2017 auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, den Bericht an das Abgeordnetenhaus über Gewaltprävention durch ein „Berliner Programm gegen Gewalt an Schulen“ beschlossen.

Die zuständige Senatsverwaltung hat in den letzten Jahren verstärkt Anstrengungen zur Steuerung der Gewaltprävention an Schulen unternommen. Sichtbar wird dies unter anderem durch die Einrichtung der bezirklichen Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentren (SIBUZ) sowie durch die Angebote der Gewaltprävention in der regionalen Fortbildung.

Ziel des beschlossenen Programms ist die Verbesserung des Schulklimas und der demokratischen Schulkultur. Hierzu werden u. a. die Prävention, Aufklärung, Anti-Gewalt- sowie Anti-Mobbing-Trainings, das soziale Lernen sowie die schulische Mediation in den Schulen intensiviert. Gewaltpräventionskonzepte sollen an jeder Schule erarbeitet und durch ein explizit benanntes schulisches Gremium, das Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Gruppen zusammenführt, gesteuert werden. Die Elternarbeit wird im Rahmen der bestehenden Strukturen weiter gefördert. Weiterhin ist eine berlinweite Evaluation des bisherigen Meldeverfahrens durch die Bildungsverwaltung mit dem Ziel veranlasst worden, das Verfahren zum Umgang mit Gewaltvorfällen, Notfällen und Krisen zu verbessern und die Notfallpläne für Schulen zu aktualisieren.

 

Swen Schulz: Haushaltsüberschüsse sinnvoll in Schulen investieren

 

Der Bund hat im letzten Jahr 6,2 Milliarden Euro Plus gemacht. Der Bundesfinanzminister will alles in die Schuldentilgung stecken. Der Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz fordert hingegen, Schulen zu sanieren.

„Etwa die Hälfte des Haushaltsüberschuss sollten wir für die dringend nötige Schulsanierung verwenden", so der Haushaltsexperte seiner Fraktion. „3,5 Milliarden sind bereits dafür vorgesehen, die Mittel sollten verdoppelt werden. Das würde dann für Berlin fast 300 Millionen Euro Bundesmittel bedeuten."

„Schuldentilgung ist prinzipiell eine gute Sache, aber in Zeiten von Niedrig- und Null-Zinsen schlicht unvernünftig", erklärt Schulz weiter. „Volkswirtschaftlich ergibt es wenig Sinn, den Schuldenstand jetzt um Zehntel Prozentpunkte zu reduzieren. Das Geld ist viel besser angelegt, wenn wir jetzt in die Zukunft investieren und so den Menschen direkt helfen und unseren wirtschaftlichen Wohlstand für die Zukunft sichern."

 

Müller: „Höckes gezielter Tabubruch zeigt ideologischen Kern der AfD“

Michael Müller

© Joachim Gern

 

Zu den Äußerungen des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke in dieser Woche in Dresden erklärt der Vorsitzende der SPD Berlin Michael Müller:

„Der thüringische AfD-Vorsitzende Höcke hat erneut die Maske fallen lassen: Er nutzt bewusst eine Wortwahl, die den Holocaust mit über sechs Millionen jüdischen Todesopfern relativiert. Mit seinem gezielten Tabubruch zeigt er einmal mehr, was der ideologische Kern der AfD ist: Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und blanker Rassismus. Wir werden unsere offene und demokratische Gesellschaft verteidigen und nicht zulassen, dass die Hetze der AfD die Politik in Deutschland bestimmt.“

Höcke hatte am Dienstagabend in einer Rede mit einem offensichtlichen zum Holocaust-Mahnmal in Berlin von einem "Denkmal der Schande" gesprochen.

 

Brandanschlag auf Auto von Berliner SPD-Politikerin

Brandanschlag auf Auto von Mirjam Blumenthal
 

In der Nacht vom 13. zum 14. Januar 2017 wurde in der Britzer Hufeisensiedlung das Fahrzeug der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden der BVV Neukölln, Beisitzerin im SPD-Landesvorstand und Gruppenleiterin der Falken, Mirjam Blumenthal, in Brand gesteckt. Das LKA Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Es handelt sich damit um einen erneuten Angriff auf das Umfeld der Neuköllner Falken. Erst vor drei Monaten war  das Auto der Geschäftsführerin des Anton-Schmaus-Hauses der Falken Neukölln in Brand gesteckt worden. Seit Jahren sind die Neuköllner Falken immer wieder Ziel von Anschlägen aus der rechtsextremen Szene. 2011 war das Anton-Schmaus-Haus gleich zweimal in Brand gesteckt worden.

Zu dem jüngsten Angriff erklärt der Landesvorsitzende der SPD Berlin, Michael Müller: „Diese gezielten Taten sind Einschüchterungsversuche und ein Angriff auf unsere Demokratie. Die SPD Berlin verurteilt diesen feigen Anschlag und steht solidarisch an der Seite von Mirjam Blumenthal und den Neuköllner Falken.“ 

Mirjam Blumenthal, im Vorstand der SPD Neukölln zuständig für Strategien gegen Rechts: „Wir werden den Kampf gegen Rechtsextremismus noch verstärken. Gegen die Feinde der Demokratie helfen keine Sonntagsreden, sondern nur das aktive Handeln von Demokraten und des Staates, vor allem durch Bildung, Förderung von demokratischer Jugendarbeit sowie die intensive Bekämpfung dieser Verbrecher durch Polizei und Justiz.“

 

Was tun gegen Hass und Hetze? Kreativwettbewerb für Jugendliche

Otto-Wels-Stele
 

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht 2017 zum fünften Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie". Darauf weist der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) hin. Der Kreativwettbewerb mit dem aktuellen Motto „Was tun gegen Hass und Hetze" ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 bis 20 Jahren auf, sich mit kreativen Beiträgen mit der Bekämpfung der von Rechtsextremismus und Rassismus auseinander zu setzten.

„Populistische Strömungen, gezielte Falschmeldungen, die Verbreitung von Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken - das sind Phänomene unserer Zeit, die zunehmend unser gesellschaftliches Miteinander beeinflussen", so Swen Schulz. „Aber wie damit umgehen? Was können wir alle tun, um die Demokratie und die demokratische Kultur zu stärken? Fragen, die wir zum Anlass für einen Kreativwettbewerb genommen haben. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung."

 

Anliegen des Otto-Wels-Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie des friedlichen Zusammenlebens immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Einsendeschluss ist der 1. März 2017. Infos und Teilnahmebedingungen sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar.

 

 

Spendenaufruf: Die neue Kältehilfestation in Neukölln braucht Unterstützung

Bei den gegenwärtig herrschenden eisigen Temperaturen sind Plätze in beheizten Notunterkünften für Obdachlose überlebenswichtig. Leider gibt es viel zu wenig davon. Deshalb hat die KUBUS gGmbH am 15. Januar in Kooperation mit der Bürgerhilfe Kultur des Helfens gGmbH und durch finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt Neukölln eine neue Kältehilfestation in der Teupitzer Straße 39, 12059 Berlin eröffnet. Dort stehen täglich von 19.00 Uhr bis 07.00 Uhr morgens 25 Übernachtungsplätze für männliche Obdachlose zur Verfügung.

Doch die finanzielle Ausstattung der Unterkunft kann den großen Bedarf für die Versorgung der Gäste der Notunterkunft nicht decken. Deshalb ruft der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu gemeinsam mit Joschka Langenbrinck, Mitglied des Abgeordnetenhauses, und mit der SPD-Neukölln auf:

Unterstützen Sie die neue Kältehilfestation mit Sachspenden!

Folgende Dinge werden dringend gebraucht:

Kaffee und haltbare Milch
Desinfektionsmittel, Waschmittel, Toilettenpapier, Taschentücher, Shampoo, Duschgel und Seifen
Bettwäsche, Spannbettlaken
Waschlappen
Badelatschen (Größe 40-46)
Küchenrollen
große Pumpkannen (Kaffee, Tee)
Mikrowelle & Kondensationstrockner (kann ggf. abgeholt werden)

 

Die Spenden werden bis zum 3. Februar 2017 an folgenden Stellen gesammelt und danach an die Kältehilfestation übergeben:

Bürgerbüro Dr. Fritz Felgentreu auf dem Lipschitzplatz
Lipschitzallee 70
12353 Berlin
Dienstag bis Freitag 9:00 bis 14:00 Uhr

Wahlkreisbüro Joschka Langenbrinck
Kranoldstraße 14
12051 Berlin
Montag und Freitag 13:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag  9:00 bis 14:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass über die aufgeführten Dinge hinaus keine Spenden (z.B. Kleiderspenden) entgegengenommen werden können!

 

Spenden für die Berliner SPD

Danke für Deine Spende
 

Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 

Podiumsdiskussion: Ute Finckh-Krämer und Gernot Erler

Am 24. Januar 2017 diskutiert Ute Finckh-Krämer mit Gernot Erler über den Dialog mit Russland und die Krise der europäischen Diplomatie.

Schwartzsche Villa (Salon/Kaminzimmer)
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin

Beginn: 18:30 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr

Die Veranstaltung findet im Format "Fraktion vor Ort" statt und ist eine Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion. Um Anmeldung wird gebeten unter: Tel. 79782005.

 

Globalisierung gerecht gestalten – Diskussion mit Swen Schulz, MdB

Am 25. Januar 2017 lädt der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz um 19.30 Uhr zu einer Diskussion zum Thema „Globalisierung gerecht gestalten" in das Nachbarschaftszentrum Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Str. 23 ein. Prominenter Gast ist der Entwicklungspolitikexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Sascha Raabe.

 

Es wird viel und leidenschaftlich über Flüchtlinge diskutiert. Leider kommen dabei die Fluchtursachen zu kurz. Doch deren Bekämpfung ist entscheidend. Maßgebliches Ziel sollte es grundsätzlich sein, den Menschen in ihren Heimaltländern eine Perspektive zu ermöglichen. Das erfordert vielfältige und aufeinander abgestimmte Lösungsansätze. Es geht um Frieden und Konfliktprävention, um existenzsichernde Arbeit, Infrastruktur, den Aufbau von Gesundheitssystemen, die Einrichtung fairer Bildungs- und Ausbildungssysteme. Es geht auch um fairen Handel und faire Welthandelsverträge. Erst wenn es gelingt, globale Lieferketten mit verbindlichen Sozial- und Umweltstandards zu etablieren, die gute und existenzsichernde Arbeit weltweit möglich machen, fallen Fluchtursachen dauerhaft weg.

„Eine gerechte Zukunft für alle Menschen auf unserer Erde, im wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Sinn ist unser Ziel. Wir wissen, dass das eine riesige Herausforderung ist, die alle Staaten der Welt betrifft. Entwicklung ist nicht nur ein Thema der armen und ärmsten Länder der Welt, sie betrifft uns alle. Über die Herausforderungen in der Entwicklungspolitik und Lösungsansätze möchten wir mit Ihnen diskutieren", so Swen Schulz.

 

Nachbarschaftszentrum Paul-Schneider-Haus

Schönwalder Str. 23

13585 Berlin

 

Infos und Anmeldung im Büro Swen Schulz, MdB, Tel.: 227 70187

 

Daniel Buchholz bietet Tour durch das Abgeordnetenhaus an

Am 26. Januar 2017 lädt der Berliner SPD‑Abgeordnete Daniel Buchholz zu einer exklusiven dreistündigen Tour durch das Berliner Landesparlament in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr ein. „Seit 2001 bin ich direkt gewähltes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und werde bei der Tour so manches Geheimnis aus dem Leben eines Volksvertreters lüften", so Daniel Buchholz.

Die Stationen der dreistündigen Tour sind ein Film über die Geschichte und Arbeit des Parlaments, eine Führung durch das historische Gebäude, die Teilnahme an einer Plenarsitzung und ein Hintergrund-Gespräch mit Daniel Buchholz.

Wer dabei sein möchte, sende bitte bis zum 24.Januar 2017 vorzugsweise eine E-Mail mit vollem Namen und Adresse an info@daniel-buchholz.de oder hinterlasse seine Daten unter Tel. 9235 9280. Bei einer Zusage gibt es rechtzeitig weitere Informationen zum Ablauf. Die Plätze sind begrenzt.

 

SPD-Bundestagsfraktion lädt zur Kommunalkonferenz "Solidarische Kommune" mit Sigmar Gabriel, Hannelore Kraft u. a. am 27.1.2017

Alle staatlichen  Ebenen verweisen auf Sozialleistungen in Milliardenhöhe für die Bürgerinnen und Bürger. Mal als Leistung, mal als Last, dienen die staatlichen Ausgaben als Nachweis von Sozialstaatlichkeit und Gerechtigkeit. Dennoch belegen uns zahlreiche Untersuchungen, dass soziale Ungleichheit nicht überwunden, sondern sogar teilweise größer geworden ist.

Viele Menschen haben das Gefühl, abgehängt zu sein, oder Angst davor, es zu werden. Die dauerhaft hohe Zahl von Langzeitarbeitslosen ist einer von mehreren Gründen dafür. Die Folgen solcher Fehlentwicklungen sind nicht selten Politikverdrossenheit und Vertrauensverlust. Gesellschaftliche Veränderungen, die beispielsweise durch Zuwanderung, den Wandel des Arbeitsmarktes oder auch die „Globalisierung“ ausgelöst werden, können die Verunsicherung noch vergrößern. 

Der Sozialstaat ist ein Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität. Er muss aber mehr sein als nur Reparaturbetrieb. Im demokratischen und sozialen Rechtssaat geht es auch um Chancengleichheit von Anfang an, um Teilnahme und Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt.

Wie richten wir den Sozialstaat stärker darauf aus, unerwünschten Folgen vorzubeugen? Wie stellen wir größere Chancengleichheit her? Wie schaffen wir mehr soziale Mobilität?

Wie so häufig beginnen große Veränderungen im Kleinen. Städte und Gemeinden sind Laboratorien moderner Sozialpolitik. Die kommunale Arbeit muss ineinandergreifen mit landes- und bundespolitischen Impulsen für eine vorbeugende Politik, die den Menschen Hoffnung gibt, sie ermutigt, in dieser Gesellschaft ihre Chancen zu nutzen.

Mit Sigmar Gabriel, Hannelore Kraft, Thomas Oppermann, Katarina Barley u. a.

 

Tagungsort: Deutscher Bundestag
Reichstagsgebäude, SPD-Fraktionssaal
Platz der Republik 1
11011 Berlin


Einlass ab 11.00 Uhr
Reichstag Eingang West (über die Vorkontrollstelle)

Um Antwort wird unter www.spdfraktion.de/termine bis zum 24.1.2017 wird gebeten. Der Einladungsflyer als PDF (PDF-Dokument, 311.9 KB).

 

Mechthild Rawert: Holocaust Gedenken 2017 - Erinnerung braucht einen Ort!

 

Der 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum erinnert an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 durch die Rote Armee. Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert ehrt in jedem Jahr die Opfer der NS-Gewaltherrschaft mit einer Veranstaltung an einem Erinnerungsort in Tempelhof-Schöneberg. 

Erinnerung braucht einen Ort - vor allem aber braucht es Menschen, die dieses Gedenken bewahren. In Alt-Mariendorf begeben sich junge Menschen immer wieder auf Spurensuche und tragen das Erfahrene unmittelbar in ihren Sozialraum, in ihren Alltag hinein. Was bedeutet es, wenn Jugendliche Gedenken erfahrbar machen? Gedenkt die Jugend anders? Was kann, was will Gedenkarbeit leisten, wie ist es um ihre Zukunft bestellt? Am Beispiel des sozialdemokratischen Stadtrats Friedrich Küter, dem Mariendorf seinen Volkspark verdankt, wird zum Ausdruck gebracht, wie bedeutend Gedenkarbeit ist.


Holocaust Gedenken 2017 - Erinnerung braucht einen Ort!

Sonntag, den 29. Januar 2017

14:00 Uhr

Jugendfreizeithaus Bungalow
Mariendorfer Damm 117 – 121
12109 Berlin – Mariendorf

 

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail: mechthild.rawert.wk@bundestag.de  per Telefon: 720 13 884 oder  Fax: 720 13 994.

Mehr Informationien im Flyer (PDF-Dokument, 2.2 MB).

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Künstlern auf der Spur – Portraits 1968-2008 von Angelika Platen vom 26. Januar bis 26. Februar 2017

Angelika Platen porträtiert seit einem halben Jahrhundert Künstler. Das Abenteuer begann in den sechziger Jahren auf den ersten Kunstmessen und der vierten Kasseler documenta, 1968. Ihre Porträts verdichten sich zu einem Panorama der zeitgenössischen Kunstszene. Sie fotografierte Man Ray und Andy Warhol, Joseph Beuys und Christo morgens um fünf Uhr beim Aufbau seines steil empor ragenden documenta-Ballons, Blinky Palermo und Hanne Darboven im Dialog mit ihrem Werk. Henry Moore posierte 1968 neben seiner Skulptur vor Mies van der Rohes neu eröffneter Nationalgalerie in Berlin. Sigmar Polke nahm Anlauf für einen Luftsprung. Gerhard Richter und Angelika Platen fotografierten sich wechselseitig im Atelier des Künstlers.
Und sie nimmt Kontakt auf mit einer neuen Generation von Künstlern im Aufbruch und auf der Höhe ihres Erfolgs: Christian Boltanski, Anton Corbijn, Jeff Koons, Julian Rosefeldt u.v.m.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Gisela Kayser und Angelika Platen.

Ausstellung vom 26. Januar bis 26. Februar 2017

 

Die Fotoausstellungen im Willy-Brandt-Haus Berlin Prenzlauer Berg – Fotografien 1969-1980 von Bernd Heyden und Berlinische Fragmente – Fotografien von Rainer König sind noch bis zum 15. Januar 2017 zu sehen.

Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

 

August Bebel Institut: Wie isst die Stadt? Eine Ernährungsstrategie für Berlin

Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen – dies sind Bausteine einer künftigen Ernährungsstrategie Berlins, die sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben hat. Wie kann eine solche Strategie mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?

 

Mit: Udo Tremmel (Soziologe, Ernährungsrat Berlin)

 

Donnerstag, 26. Januar 2017, um 19.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

August Bebel Institut: Den Bezirk gestalten – Was wird im Bezirk entschieden und vor allem: wie?

Wer im persönlichen Umfeld, im Bezirk etwas bewegen möchte, sollte wissen, womit er oder sie es zu tun hat. Was wird im Bezirk geregelt und wie? Was steht darüber in der Berliner Verfassung, im Bezirksverwaltungsgesetz und im Allgemeinen Zuständigkeitsgesetz?

Mit: Marc Schulte (Bezirksstadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf a.D.)
Kamingespräch um 17 Uhr mit: Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg) und Rick Nagelschmidt (ehem. Bezirksverordneter in Treptow-Köpenick) 

 

Beitrag 5 € inkl. Verpflegung

 

Samstag, 28. Januar 2017, 14–17 Uhr, anschließend Kamingespräch
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung bis 20. Januar 2017 erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

 

August Bebel Institut: Motiviert in die Politik einsteigen

Was brauche ich, wenn ich politisch etwas gestalten möchte? Worauf kommt es an, wenn ich mit meinem Anliegen Gehör finden will? Für Viele, die sich politisch engagieren wollen, stellen sich die Fragen des Wo und Wie. Unser Workshop gibt Anregungen dazu, wie wir motiviert und realistisch »Politik machen« können. Als Gesprächspartner ist ein/e Politiker/in eingeladen und kann zu seinen/ihren Motiven und Erfahrungen im politischen Werdegang befragt werden.

Leitung: Enrico Troebst (Soziologe)

 

Beitrag 10 € inkl. Verpflegung

 

Samstag, 4. Februar 2017, 10 bis 17 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung bis 27. Januar 2017 erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Termine

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