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Regierungserklärung: Michael Müller stellt Richtlinien der Regierungspolitik vor

Michael Müller, Abgeordnetenhaus
 

Berlin als menschliche Metropole, das ist das Leitbild der neuen Landesregierung. „Diesem Senat geht um ein Jahrzehnt der Investitionen in die Zukunft der ganzen Stadt – um Lebensqualität, gute Bildung, Arbeit und eine funktionierende Verwaltung nicht nur im Zentrum, sondern in allen Teilen Berlins“, betonte der Regierende Bürgermeister Michael Müller in seiner Regierungserklärung zu den Richtlinien der Regierungspolitik im Berliner Abgeordnetenhaus. Es gehe um eine Politik, die dem Auseinanderdriften entgegenwirke, Chancen für alle schaffe und auf solidarischen Zusammenhalt setze, so Müller weiter.

Mit konkreten Maßnahmen will der Senat Fehlentwicklungen und Ungerechtigkeiten in der Stadt korrigieren, unter anderem mit einem Programm für Langzeitarbeitslose, mit einer sozialen Wohnungspolitik, einem verbesserten Mieterschutz und durch Investitionen, die einen Mehrwert für die ganze Stadt bringen. In seiner Rede kündigte Müller vier große Investitionsvorhaben des Senats an:

1. Die Sanierung und der Neubau von Schulen in den nächsten zehn Jahren ist eines der zentralen Vorhaben des Senats. Fünf Milliarden Euro werden dafür bereitgestellt. Die Investitionen in Schulen sind für Michael Müller gut angelegtes Geld, denn Schulen sollen Lust auf Lernen machen und den Grundstein legen für einen guten Start ins Leben. Für echte Chancengleichheit wird die Koalition die gebührenfreien Bildungsangebote von der Kita bis zur Hochschule weiter ausbauen.
2. Modernisierung der Verwaltung: Die wachsende Stadt hat mehr Bedarf an Personal in der Verwaltung und den Einrichtungen der Daseinsvorsorge – von den Bürgerämtern über die Ämter im Baubereich bis hin zur Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Deshalb wird der Senat jedes Jahr 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu einstellen. Müller freute sich, dass die Neueinstellungen des letzten Jahres zu wirken beginnen. Bürgeramts-Termine sind derzeit auch kurzfristig zu erhalten.
3. Verstärkung des Wohnungsbaus: Dazu wird der Senat die städtischen Wohnungsbaugesellschaften mit mehr Eigenkapital ausstatten und auf das Engagement von Genossenschaften und privaten Investoren setzen. Müller hob hervor, dass auch private Investoren Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen.
4. Umgestaltung der Energieversorgung: Mit einem handlungsfähigen Stadtwerk möchte der Senat saubere und bezahlbare Energie für alle Berlinerinnen und Berliner gewährleisten und Berlins Abhängigkeit von Rohstoffen verringern, so Müller.

 

Senat beschließt 100-Tage-Programm und Sicherheitspaket

Andreas Geisel präsentiert Ergebnis Senatsklausur 2017
 

Auf seiner Arbeitsklausur zum Jahresauftakt hat sich der Berliner Senat mit den Themen Sicherheit, einem 100-Tage-Programm sowie Richtlinien der Regierungspolitik befasst. Auch die Geschäftsverteilung des Senats, das Flüchtlingsmanagement sowie der Nachtragshaushalt waren Thema.

100-Tage-Programm
Mit dem gemeinsamen Programm soll Berlin schon in den ersten 100 Tagen solidarischer, nachhaltiger und weltoffener werden. Der wirtschaftliche Erfolgsweg der Stadt wird fortgesetzt und gleichzeitig werden die Weichen für Investitionen gesetzt. Alle Ressorts des Berliner Senats haben sich dafür konkrete Maßnahmen vorgenommen. Der Regierende Bürgermeister wird u.a. den Steuerungskreis Industriepolitik zu einem Innovationsboard weiterentwickeln und mit einer Reise nach Moskau die Städtepartnerschaft auf kommunaler Ebene wieder intensivieren. Im Bereich Wissenschaft und Forschung stehen die neuen Hochschulverträge ganz oben auf der Agenda. Der Finanzsenator wird den Nachtragshaushalt noch im Januar auf den Weg bringen. In der Gesundheitspolitik bereitet der Senat eine Bundesratsinitiative zur Bürgerversicherung vor und informiert über das neue Pflegestärkungsgesetz. Im Bereich Bildung und Jugend steht die Investition von 200 Millionen Euro für den Schulbau und die Schulsanierung im Fokus und beim Innensenator neben dem Sicherheitspaket vor allem Verbesserungen bei den Bürgerämtern. Weitere Informationen zum 100-Tage-Programm des Senats.

Präventions- und Sicherheitspaket
Vor dem Hintergrund des Anschlags auf dem Breitscheidplatz hat die Koalition beschlossen, zusätzliche Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Die Ausstattung von Polizei und Feuerwehr soll verbessert werden, beispielsweise durch die Anschaffung von neuen Schutzwesten sowie durch einen verbesserten Digitalfunk und eine moderne Bewaffnung. Dafür werden insgesamt 45 Millionen Euro bereitgestellt. Ein besonderes Augenmerk soll auf den Schutz von Großveranstaltungen gelegt werden – auch mit anlassbezogener und temporärer Videoüberwachung. Die Polizeipräsenz an besonders gefährdeten Orten wird erhöht. Bereits in der Koalitionsvereinbarung wurde festgelegt, die 1000 unbesetzten Stellen bei der Berliner Polizei schnellstmöglich zu besetzen.

 

Erfolgreicher Abschluss des Berliner Haushaltsjahres 2016 – mehr Investitionen möglich

 

Das Land Berlin hat das vergangene Haushaltsjahr 2016 erfolgreich abschließen können. Mit etwa 1.250 Millionen Euro fiel der Finanzierungsüberschuss vor der Zuführung an das Sondervermögen wesentlich höher aus als erwartet. Im ursprünglichen Haushaltsplan für 2016 war lediglich mit einem Überschuss von 170 Millionen gerechnet worden. Mit dieser positiven Entwicklung können große Teile der geplanten Investitionen der rot-rot-grünen Koalition in Infrastruktur, Bildung und Verkehr finanziert werden. Möglich wurden die Mehreinnahmen durch noch einmal deutlich gestiegene Steuereinnahmen gerade im Dezember sowie höhere Bundeszahlungen an Integrationskosten für Flüchtlinge.

„Der gute Jahresabschluss zeigt Berlins starke wirtschaftliche Entwicklung. Er belegt, dass die Stadt wächst, mit mehr Arbeitsplätzen, weniger Arbeitslosigkeit sowie erfolgreichen Unternehmen“, erklärte Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen. „Das Ergebnis erlaubt eine deutliche Steigerung der Investitionen. Die neue Koalition hat für das Jahrzehnt der Investitionen zusätzliche Mittel von etwa 600 Mio. Euro jährlich vorgesehen. Ein wesentlicher Teil kann davon bereits jetzt mit dem Jahresabschluss abgesichert werden“, so Kollatz-Ahnen weiter. Er werde dem Senat vorschlagen, möglichst viele Leitprojekte schon jetzt mit den entstandenen Spielräumen für die Dauer der Legislaturperiode abzusichern. Weiterhin könne der im Koalitionsvertrag beschlossene Nachhaltigkeitsfonds in Höhe von 290 Mio. Euro bestückt werden. Er soll mit Blick auf die ab dem Jahr 2020 für den Bund und alle Bundesländer verbindlich geltende Schuldenbremse eventuelle konjunkturelle Dellen abfedern helfen.

 

Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern auf den Weg gebracht

Am 11. Januar 2017 hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Frauen, Senioren, Frauen und Jugend, zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern beschlossen. Dazu erklärt Dr. Eva Högl MdB, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Berlin:
„Der Beschluss des Bundeskabinetts ist ein richtiger und wichtiger Schritt auf dem Weg zu gleichem Lohn für gleiche Arbeit von Frauen und Männern. Endlich gibt es auch in Deutschland wichtige Maßnahmen, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zu schließen und mit einer Auskunftspflicht mehr Transparenz und schließlich Gerechtigkeit bei den Entgelten zu schaffen. Damit haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer endlich Anspruch auf Transparenz im Lohngefüge ihrer Betriebe. Die ASF Berlin begrüßt den verhandelten Kompromiss, der für mehr soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung sorgt.
Engagement und Ausdauer der SPD wirken. Wir werden nicht locker lassen, bis Frauen in Deutschland für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie Männer bekommen. Und wir werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleinerer Betriebe im Blick behalten. Deshalb kann das jetzt Erreichte kein Endpunkt sein. Wir müssen den Weg für mehr Lohngerechtigkeit konsequent weitergehen.“

 

Berlin wird Fairtrade-Hauptstadt

Alex und Rathausplatz
 

In der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 12. Januar 2017 haben die Fraktionen von SPD, die Linke und Grünen den Antrag „Berlin wird Fairtrade Town“ eingebracht. Dazu erklärten die Fraktionen gemeinsam: „Mit dieser Initiative zeigen wir, dass Berlin bereit ist, auch globale Verantwortung zu übernehmen. Als Stadt eines reichen Industrielandes und angesichts der immensen globalen Ungerechtigkeiten und deren Folgen ist es unabdingbar, unseren Konsum nachhaltiger zu gestalten. Fairer Kaffee im Senat, dem Abgeordnetenhaus und bei den landeseigenen Betrieben kann dabei nur ein kleiner Schritt sein, ist aber ein großes Zeichen an die Stadt."

Die Sprecher Ina Czyborra, MdA (SPD-Fraktion), Marion Platta, MdA (Linksfraktion) und Georg Kössler, MdA (Grünen-Fraktion) dazu weiter: „Damit rückt das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel näher, Berlin zur Fairtrade-Hauptstadt zu machen. Für die Teilnahme an der Kampagne "Fairtrade-Town" ist der Beschluss des Abgeordnetenhauses und die Gründung einer Steuerungsgruppe nötig – letzteres ist bereits erfolgt. Gemeinsam mit der starken entwicklungspolitischen Szene in Berlin werden wir nun um die Teilnahme von Schulen, Vereinen, Glaubensgemeinschaften, Geschäften und der Gastronomie werben. Darüber hinaus werden wir weitere Projekte aus dem Koalitionsvertrag, wie beispielsweise die Unterstützung des geplanten Eine-Welt-Zentrums oder einen verstärkten Klimaschutz, vorantreiben."

 

Cansel Kiziltepe erneut zur Direktkandidatin der SPD im Bundestagswahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost gewählt

Harald Georgii gratuliert Cansel Kiziltepe zur Nominierung (17.12.2016)

© Cansel Kiziltepe

 

Die Wahlkreiskonferenz der SPD im Bundestagswahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost hat am Samstag, dem 17.Dezember 2016, die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe mit 94,7% zur Direktkandidatin gewählt. Nach der Wahl bedankte sich Cansel Kiziltepe für das Vertrauen und die hohe Zustimmung. Das großartige Ergebnis sei für sie Ansporn und Motivation zugleich. Sie freue sich umso mehr auf einen engagierten und spannenden Bundestagswahlkampf 2017.

 

 

Wahlkreiskonferenz nominiert erneut Klaus Mindrup für den Bundestagswahlkreis 76/Pankow

Klaus Mindrup
 

Am 17. Dezember 2016 sprachen die Vertreterinnen und Vertreter der SPD Pankow auf einer Wahlkreiskonferenz im BVV-Saal Prenzlauer Berg dem derzeitigen Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup ihr Vertrauen aus und nominierten ihn erneut zum Kandidaten für den Bundestagswahlkreis 76/Pankow. Für die spd-interne Festlegung der Platzierung der Berliner Abgeordneten auf der Landesliste nominierte die KDV der SPD Pankow Cansel Kizilitepe für den Platz 3 und Klaus Mindrup für den Platz 4. Klaus Mindrup und Cansel Kiziltepe sind in der laufenden Wahlperiode Mitglieder des Bundestages.

 

Wahlkreiskonferenz nominiert Matthias Schmidt zum Bundestagskandidaten

Matthias Schmidt
 

Die Wahlkreiskonferenz der SPD Treptow-Köpenick nominierte ihren Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt am 19. Dezember 2016 mit überwältigender Mehrheit zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl 2017.

Die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sprach zu Beginn der Konferenz zu den Treptow-Köpenicker Genossinnen und Genossen und hob die Verdienste von Matthias Schmidt in der laufenden Legislaturperiode hervor.

Matthias Schmidt kann in seiner dreijährigen Arbeit auf Erfolge bei der Beschaffung von Fördergeldern zur Sanierung des Strandbads Rahnsdorf, der Volkshochschule in der Baumschulenweg, der denkmalgerechten Wiederherstellung der Fassade der Alexander-von-Humboldt-Schule, der Förderung des Instituts für Förderung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Oberschöneweide sowie des NS-Zwangsarbeiterlagers in Niederschöneweide und die Lösung vieler Anliegen als Ansprechpartner vor Ort u.a. mit seinen Büros im Rathaus Friedrichshagen und am S-Bhf. Baumschulenweg verweisen.

 

 

Gut für Kreative: Urhebervertragsrecht reformiert

Eva Högl
 

In der letzten Sitzungswoche 2016 hat der Deutsche Bundestag die Novelle des Urhebervertragsrechts beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion konnte sich in den harten Verhandlungen mit dem Koalitionspartner in wesentlichen Forderungen durchsetzen. Davon profitieren die Künstler*innen und Kreativschaffenden.

Dazu berichtet Eva Högl, MdB und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: „Urheber*innen haben das Recht auf eine faire Beteiligung an der kommerziellen Verwertung ihrer schöpferischen Arbeiten. Bislang waren sie insbesondere gegenüber den großen Verwerter*innen in einer weitaus schwächeren Verhandlungsposition. Ein einmal honoriertes Werk wird oftmals in vielfältiger anderer Weise verwertet, ohne dass Autoren*innen davon erfahren, geschweige denn dafür vergütet werden. Urheber*innen erhalten nun einen jährlichen Auskunftsanspruch darüber, wieviel die  Verwerter*innen mit ihren Leistungen, etwa einem Zeitungsartikel, verdienen. Damit können sie ihre Vergütungsansprüche besser durchsetzen. Außerdem sollen Urheber*innen an einer Mehrfachnutzung ihrer Werke, beispielsweise durch verschiedene Online-Medien, fair beteiligt werden. Autoren*innen erhalten auch das Recht, nach Ablauf einer Schutzfrist von 10 Jahren, ihr Werk anderweitig zu vermarkten. Eine Exklusivverwertung entfällt damit. Niedrige Honorare gehören damit der Vergangenheit an. Auch bei der Verlegerbeteiligung konnten wir Gesetzeslücken schließen. Denn es sind gerade die kleineren und mittleren Verlage, die einen wichtigen Beitrag auf dem Buchmarkt leisten. Sie profitieren davon, dass künftig die Verlage gemeinsam mit den Autoren*innen an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften beteiligt werden."

 

Spenden für die Berliner SPD

Danke für Deine Spende
 

Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 

Mit Karamba in den Bundestag - Lesung am 25. Januar 2017

„Mit Karamba in den Bundestag. Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament"  – lautet der Titel von Dr. Karamba Diabys autobiographischem Buch. Darin werden die Themen Aufstieg durch Bildung, Rassismus in Deutschland, die deutsche Teilung und die Nachwendezeit biographisch beleuchtet sowie ein leidenschaftliches Plädoyer für unsere offene und vielfältige Gesellschaft gehalten.

 

Die AG Migration und Vielfalt Berlin lädt sehr herzlich ein zu Lesung und Gespräch mit:

 

Dr. Karamba Diaby, MdB

Cansel Kiziltepe, MdB und

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.

 

Mittwoch · 25. Januar 2017

20.00 Uhr

Anagramm Buchhandlung

Mehringdamm 50 · 10961 Berlin

 

Der Veranstaltungsflyer als PDF (PDF-Dokument, 353.1 KB).

 

Um eine Anmeldung wird gebeten:

 

Email: veranstaltungen.berlin@spd.de | Fax: (030) 4692 29 222 | Telefon: (030) 4692-222

 

Fraktion vor Ort „Soziale Wohnungsbaupolitik im Fokus – Gutes Leben im sozialen Quartier“ mit Cansel Kiziltepe und Michael Groß

Die Entwicklung und Förderung lebenswerter Kieze mit starker Nachbarschaft, in denen sich die Menschen wohl fühlen, ist ein wichtiger Baustein der Städtebau- und Wohnungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion. Dafür benötigen wir Instrumente, die genaue Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen ermöglichen. Vor allem das Programm „Soziale Stadt“ hat seit seinem Beginn im Jahr 1999 dazu beigetragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Vernetzung wichtiger Akteure vor Ort zu stärken.

Wie kann angesichts der stetig wachsenden Stadt auch weiterhin das gesellschaftliche Leben erhalten und gestärkt werden? Wie kann die öffentliche Infrastruktur zum Wohle aller gestaltet werden? Gibt es die Möglichkeit, angesichts der städtischen Verdichtung bezahlbaren Wohnraum und öffentliche Grünflachen zu vereinbaren? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

Diskutiert werden soll auch die Frage, inwieweit der Bund seine Verantwortung gegenüber den Ländern und Kommunen im Bereich des sozialen Städtebaus wahrnehmen kann. Benötigen wir eine bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft? Wie können Wohnungsgenossenschaften noch besser gefördert werden?

Es diskutieren: Michael Groß, MdB Wohnungs- und baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lukas Siebenkotten, Direktor Deutscher Mieterbund e.V., Maren Kern, Vorstand BBU – Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmer e.V., Moderation: Cansel Kiziltepe, MdB. Weitere Informationen im Einladungsflyer (PDF-Dokument, 258.7 KB).

Dienstag, 17.01.2017,
um 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
im Mehrgenerationenhaus Wassertor 48,
Wassertorstraße 48, 10969 Berlin-Kreuzberg

Um eine kurze, formlose Anmeldung an cansel.kiziltepe@bundestag.de wird gebeten.

 

Wie sicher sind wir in Berlin? – Diskussionsveranstaltung mit Eva Högl und GdP-Chef Oliver Malchow

Die SPD Brunnenviertel lädt zur Diskussionsveranstaltung mit Dr. Eva Högl, MdB, stv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, zuständig für Innen und Recht, und Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), ein.

Der Terror hat Berlin erreicht. Aber auch Wohnungseinbrüche, Autodiebstähle und Gewalt verunsichern. Wir wollen diskutieren, was echte Gefahren sind, was nur Panikmache ist, und was getan wird. Ein Vertreter des Quartiersrates ist eingeladen, auch die Kiezperspektive einzubringen.

 

Donnerstag, 19. Januar 2017, um 19 Uhr

Begegnungsstätte „Jahresringe”

Stralsunder Str. 6

13355 Berlin

 

Podiumsdiskussion: Ute Finckh-Krämer und Gernot Erler

Am 24. Januar 2017 diskutiert Ute Finckh-Krämer mit Gernot Erler über den Dialog mit Russland und die Krise der europäischen Diplomatie.

Schwartzsche Villa (Salon/Kaminzimmer)
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin

Beginn: 18:30 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr

Die Veranstaltung findet im Format "Fraktion vor Ort" statt und ist eine Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion. Um Anmeldung wird gebeten unter: Tel. 79782005.

 

Globalisierung gerecht gestalten – Diskussion mit Swen Schulz, MdB

Am 25. Januar 2017 lädt der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz um 19.30 Uhr zu einer Diskussion zum Thema „Globalisierung gerecht gestalten" in das Nachbarschaftszentrum Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Str. 23 ein. Prominenter Gast ist der Entwicklungspolitikexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Sascha Raabe.

 

Es wird viel und leidenschaftlich über Flüchtlinge diskutiert. Leider kommen dabei die Fluchtursachen zu kurz. Doch deren Bekämpfung ist entscheidend. Maßgebliches Ziel sollte es grundsätzlich sein, den Menschen in ihren Heimaltländern eine Perspektive zu ermöglichen. Das erfordert vielfältige und aufeinander abgestimmte Lösungsansätze. Es geht um Frieden und Konfliktprävention, um existenzsichernde Arbeit, Infrastruktur, den Aufbau von Gesundheitssystemen, die Einrichtung fairer Bildungs- und Ausbildungssysteme. Es geht auch um fairen Handel und faire Welthandelsverträge. Erst wenn es gelingt, globale Lieferketten mit verbindlichen Sozial- und Umweltstandards zu etablieren, die gute und existenzsichernde Arbeit weltweit möglich machen, fallen Fluchtursachen dauerhaft weg.

„Eine gerechte Zukunft für alle Menschen auf unserer Erde, im wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Sinn ist unser Ziel. Wir wissen, dass das eine riesige Herausforderung ist, die alle Staaten der Welt betrifft. Entwicklung ist nicht nur ein Thema der armen und ärmsten Länder der Welt, sie betrifft uns alle. Über die Herausforderungen in der Entwicklungspolitik und Lösungsansätze möchten wir mit Ihnen diskutieren", so Swen Schulz.

 

Nachbarschaftszentrum Paul-Schneider-Haus

Schönwalder Str. 23

13585 Berlin

 

Infos und Anmeldung im Büro Swen Schulz, MdB, Tel.: 227 70187

 

Daniel Buchholz bietet Tour durch das Abgeordnetenhaus an

Am 26. Januar 2017 lädt der Berliner SPD‑Abgeordnete Daniel Buchholz zu einer exklusiven dreistündigen Tour durch das Berliner Landesparlament in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr ein. „Seit 2001 bin ich direkt gewähltes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und werde bei der Tour so manches Geheimnis aus dem Leben eines Volksvertreters lüften", so Daniel Buchholz.

Die Stationen der dreistündigen Tour sind ein Film über die Geschichte und Arbeit des Parlaments, eine Führung durch das historische Gebäude, die Teilnahme an einer Plenarsitzung und ein Hintergrund-Gespräch mit Daniel Buchholz.

Wer dabei sein möchte, sende bitte bis zum 24.Januar 2017 vorzugsweise eine E-Mail mit vollem Namen und Adresse an info@daniel-buchholz.de oder hinterlasse seine Daten unter Tel. 9235 9280. Bei einer Zusage gibt es rechtzeitig weitere Informationen zum Ablauf. Die Plätze sind begrenzt.

 

Letzte Gelegenheit: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Fotoausstellungen - Berlin Prenzlauer Berg - Berlinische Fragmente - bis 15. Januar 2017

Die Fotoausstellungen im Willy-Brandt-Haus Berlin Prenzlauer Berg - Fotografien 1969-1980 von Bernd Heyden und Berlinische Fragmente - Fotografien von Rainer König sind noch bis zum 15. Januar 2017 zu sehen.
Bernd Heydens fotografischer Blick von damals fasziniert noch heute. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse, den Alltag im Ost-Berlin der 1970er und 1980er Jahre. Die Vertrautheit dieser verlorengegangenen Welt ist in feinschattierten Grautönen wieder da.
Rainer Königs Blick auf Berlin ist der eines Schmuckmachers, der bei der Kreation eines Ensembles die Details nie aus den Augen verliert. Zahlreiche Aufnahmen von Häusern, Ruinen, Monumenten und vor allem Details von Fassaden, Türklinken, Geländern oder Treppen fügen sich gleichsam zur Inventarisierung Berlins zusammen.

Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Künstlern auf der Spur – Portraits 1968-2008 von Angelika Platen vom 26. Januar bis 26. Februar 2017

Angelika Platen porträtiert seit einem halben Jahrhundert Künstler. Das Abenteuer begann in den sechziger Jahren auf den ersten Kunstmessen und der vierten Kasseler documenta, 1968. Ihre Porträts verdichten sich zu einem Panorama der zeitgenössischen Kunstszene. Sie fotografierte Man Ray und Andy Warhol, Joseph Beuys und Christo morgens um fünf Uhr beim Aufbau seines steil empor ragenden documenta-Ballons, Blinky Palermo und Hanne Darboven im Dialog mit ihrem Werk. Henry Moore posierte 1968 neben seiner Skulptur vor Mies van der Rohes neu eröffneter Nationalgalerie in Berlin. Sigmar Polke nahm Anlauf für einen Luftsprung. Gerhard Richter und Angelika Platen fotografierten sich wechselseitig im Atelier des Künstlers.
Und sie nimmt Kontakt auf mit einer neuen Generation von Künstlern im Aufbruch und auf der Höhe ihres Erfolgs: Christian Boltanski, Anton Corbijn, Jeff Koons, Julian Rosefeldt u.v.m.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Gisela Kayser und Angelika Platen.

Ausstellung vom 26. Januar bis 26. Februar 2017

 

Die Fotoausstellungen im Willy-Brandt-Haus Berlin Prenzlauer Berg – Fotografien 1969-1980 von Bernd Heyden und Berlinische Fragmente – Fotografien von Rainer König sind noch bis zum 15. Januar 2017 zu sehen.

Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

 

August Bebel Institut: Theorien alternativen Wirtschaftens - Gibt es eine richtige Ökonomie im Falschen?

Zum Auftakt einer Reihe, in der die kleinen, grundlegenden und allgemeinverständlichen Bände „theorie.org" diskutiert werden, stellt Gisela Notz ihr Buch „Theorien alternativen Wirtschaftens" vor. Ihre Einführung liefert eine überschaubare Darstellung exemplarischer Theorien alternativen Wirtschaftens jenseits des Kasino-Kapitalismus und ihrer Umsetzung in die Praxis. Aufgegriffen werden Ansätze aus der Genossenschaftsbewegung, der Alternativbewegung der 1970er Jahre, der Ökonomie des Gemeinwesens, der Kommunalen Gemeinschaftsgärten u.v.m. Sind das Vorboten einer besseren Welt oder bloße Inseln des Besseren ohne Zukunft?
Mit Gisela Notz; Sozialwissenschaftlerin und Autorin

Donnerstag, 19. Januar 2017, um 19.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

August Bebel Institut: Wie isst die Stadt? Eine Ernährungsstrategie für Berlin

Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen – dies sind Bausteine einer künftigen Ernährungsstrategie Berlins, die sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben hat. Wie kann eine solche Strategie mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?

 

Mit: Udo Tremmel (Soziologe, Ernährungsrat Berlin)

 

Donnerstag, 26. Januar 2017, um 19.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Termine

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