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Landesparteitag der Berliner SPD

Michael Müller auf dem Landesparteitag.

© C. Bauermeister

 

Am vergangenen Samstag kam die Berliner SPD im Hotel InterContinental zu ihrem zweiten Landesparteitag im Jahr 2017 zusammen. Nach der Eröffnung des Parteitages durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Andreas Geisel redete der SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Michael Müller zu den knapp 240 Delegierten. Er sprach offen davon, dass wir eine kritische Debatte ohne Denkverbote über das desaströse Wahlergebnis brauchen. Dazu gehöre auch eine offene Aussprache. „Kritik an mir ist willkommen", so Michael Müller. Wer jedoch einfache und schnelle Antworten suche, der verkenne die Lage einer Sozialdemokratie, die in ganz Europa in einer tiefen Krise stecke.

In Bezug auf künftige Koalitionen wünscht sich der SPD-Landesvorsitzende eine frühe Diskussion auf Bundesebene, wie es für die SPD eine Machtperspektive jenseits der Union geben kann. Er selbst möchte mit seiner Arbeit beweisen, dass Rot-Rot-Grün eine erfolgreiche Chance ist.

Die komplette Rede von Michael Müller kann auf unserem Youtube-Channel angesehen werden.

Als Gastrednerin konnten wir die neue SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Andrea Nahles begrüßen. Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung der „Paradise Papers" sagte sie in ihrer Rede, dass es an der Zeit ist, ein Gesetz zu verabschieden, das solche Steuervermeidungstricks als illegal einstuft.  In Bezug auf die Neuaufstellung der SPD sagte die Fraktionsvorsitzende, dass der Vertrauens-Knacks in der Bevölkerung sehr tief sitze. "Die Leute erwarten gar nicht mehr, dass wir etwas für sie tun". Sie warb für eine Agenda 2030 in Bezug auf die Neugestaltung der sozialen Sicherungssysteme. Die ganze Rede von Andrea Nahles kann man hier anschauen.

Nach den Reden verabschiedete der Parteitag den Initiativ-Antrag zu den Siemens-Standorten in Berlin und Ostdeutschland. Darin fordert die Berliner SPD Siemens auf, zusammen mit den Siemens-Betriebsräten, der IG Metall und dem Senat Alternativen zum Arbeitsplatzabbau und Perspektiven für die betroffenen Standorte mit ihren hoch motivierten Fachkräften zu entwickeln.

Das Impulspapier zur inneren und sozialen Sicherheit wurde in der Fassung der Antragskommission mehrheitlich von den Delegierten angenommen. Der Antrag soll Diskussionsgrundlage sein für einen Programmantrag „solidarische Sicherheit", der nach breiter Diskussion auf dem Parteitag Anfang Juni 2018 diskutiert und verabschiedet werden soll.

Alle Informationen zum Landesparteitag und einen ausführlichen Bericht gibt es auf unserer Internetseite. Alle Anträge und Entscheidungen wie immer auch im Liveblog.

 

Berliner SPD-Mitglieder bei #SPDerneuern

Mitglieder präsentieren ihre Ergebnisse beim Dialogforum 2017

© hardcopy-press.de

 

Am Wochenende trafen sich viele hundert Genossinnen und Genossen aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zum SPD-Dialogforum in Moabit. Jedes Mitglied ist jetzt gefragt, nach dem schlechten Wahlergebnis bei den Bundestagswahlen seine Ideen und Impulse beizutragen und in den Erneuerungsprozess einzubringen. Das können Vorschläge zur inhaltlichen Neuausrichtung genau so sein wie Hinweise zu organisationspolitischen Aspekten.  Und die Parteispitze? Sie hört zu und diskutiert mit! Alles soll besprochen werden – auf Augenhöhe. Im Netz kann man unter #SPDerneuern auf Facebook und Twitter mitmischen.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Bundes-SPD. Einen ersten Entwurf "Leitantrag und Arbeitsprogramm: Die #SPDerneuern: Unser Weg nach vorn", der bereits erste Ergebnisse aus den Foren aufgreift, gibt es hier.

 

SPD-Bundesparteitag vom 7. bis 9. Dezember in Berlin

SPD-Bundesparteitag 2017 - Unser Weg nach vorn
 

Vom 7. bis 9. Dezember 2017 findet in Berlin der nächste ordentliche Bundesparteitag der SPD statt, der auch als Startpunkt für die Erneuerung der SPD dienen soll. Gemeinsam mit vielen Genossinnen, Genossen und Interessierten wird die Neuaufstellung der SPD diskutiert werden: Als starke Opposition im Bund wollen wir Orientierung und klare Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben.

Alle Informationen zum SPD-Bundesparteitag gibt es auf den Seiten der Bundes-SPD. Anmelden kann man sich unter diesem Link.

 

Bitte um Mithilfe: Masterarbeit mit Befragung unter SPD-Mitgliedern zum Vorwärts

Im Rahmen einer Masterarbeit wird derzeit eine anonymisierten Befragung unter den SPD-Mitgliedern zum Vorwärts, der Zeitung der deutschen Sozialdemokratie, durchgeführt. Im Vordergrund der Untersuchung stehen die Erwartungen, Lesegewohnheiten und -bedürfnisse der Leserschaft an eine Partei- bzw. Mitgliederzeitung.

Es wäre schön, wenn viele an der Umfrage teilnehmen und sich dafür ca. 5-15 Minuten Zeit nehmen könnten. Die Umfrage gliedert sich in 4 Abschnitte mit jeweils kurzen Auswahlfragen. Die Umfrage wird anonymisiert durchgeführt.

Zu der Umfrage geht es hier lang.

 

15. November: Charlottenburger Gespräch mit Dieter Hallervorden und Frank Jahnke "Die Berliner Bühne"

Charlottenburger Gespräch mit Dieter Hallervorden »Die Berliner Bühne«
 

Am 15. November ist der bekannte Intendant und Schauspieler Dieter Hallervorden bei Frank Jahnke, MdA, zu Gast zum Charlottenburger Gespräch „Die Berliner Bühne“.

Obwohl in Dessau geboren, darf Dieter Hallervorden als Berliner Urgestein bezeichnet werden. Bereits im Dezember 1960 gründete er in Berlin das Kabarett »Die Wühlmäuse«. Dieter Hallervorden spielte in Krimis und Comedy-Sendungen. In den letzten Jahren war er in sehr ernsten Filmrollen wie etwa in dem Kinofilm »Honig im Kopf« zu sehen. Auf der Bühne steht er regelmäßig insbesondere im Schlosspark Theater, dessen Intendant er seit 2009 ist.

Mittwoch, 15. November 2017, 19 bis 21 Uhr

Goethe15 , Goethestr. 15,  10625 Berlin

 

16. November: Friedrich-Ebert-Stiftung: „Solidarisches und sicheres Zusammenleben in Berlin“ mit Andreas Geisel

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 16. November zum Thema „Solidarisches und sicheres Zusammenleben in Berlin“ zur Diskussionsveranstaltung ein.

Berlin verändert sich in einem rasanten Tempo. Die Veränderung bringt nicht nur Verbesserungen mit sich. Die Stadt wird rauer, großstädtischer und wir spüren an vielen Stellen, die Spielräume werden kleiner. Strukturen funktionieren nicht reibungslos, weil sie sich nicht im gleichen Tempo entwickeln in dem die Stadt wächst. Regeln und sicher Geglaubtes werden angegriffen, geraten unter Druck. Beispiele hierfür sind der Alexanderplatz oder der Tiergarten. Diese Probleme lassen sich mit Polizeipräsenz einhegen, aber nicht lösen. Für eine langfristige Lösung dieser vor allem sozialen Problemlagen braucht es einen ressortübergreifenden Ansatz zur Lösung komplexer Probleme. Die Task Force im Tiergarten kann ein Prototyp werden für die gemeinsame Bearbeitung komplexer sozialer Problemlagen, aus denen am Ende veränderte und vor allem für alle bessere Sicherheitslagen entstehen.

Mit dem Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, und VertreterInnen weiterer Senatsressorts wird über den Zusammenhang von sozialer und innerer Sicherheit diskutiert werden.

Weitere Details und das Programm gibt es unter diesem Link (PDF-Dokument).  

Donnerstag, 16. November 2017, 19.30 bis 21.30 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 28, Haus 2, 10785 Berlin

 

16. November: Friedrich-Ebert-Stiftung: Herausforderungen für eine Politik des demokratischen Zusammenhalts

Demokratie steht für Selbstbestimmung, Freiheit und Teilhabe – allesamt Errungenschaften, die in Deutschland seit 1949 selbstverständlich geworden sind. Vielleicht etwas zu selbstverständlich? Demokratie bedarf der Zustimmung und der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Sie ist kein Selbstläufer, sie muss immer wieder erkämpft und mit konkretem Leben gefüllt werden.  Das  zeigt  aktuell  nicht  nur  ein  Blick  ins  Ausland.  Auch hierzulande scheint unser demokratisches Gemeinwesen aus unterschiedlichen Gründen unter Druck zu geraten.

Rechtspopulistische  Bewegungen  stellen  demokratische  Grundwerte wie Toleranz, Offenheit und Vielfalt öffentlich in Frage und demonstrieren eine teils vehemente Ablehnung gegenüber den demokratischen Institutionen. Darüber hinaus schlägt  sich  die  soziale  und  kulturelle  Ungleichheit  in der  Bevölkerung in ungleicher demokratischer Teilhabe nieder und befördert so eine Spaltung der Gesellschaft.

Die Demokratie ist gefordert, sich immer wieder neuen gesellschaftlichen  Entwicklungen  anzupassen  und  die Teilhabe  aller zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere für Deutschland als  Einwanderungsland, in dem Migrantinnen und Migranten politisch noch nicht ausreichend partizipieren. Gerade in einer vielfältigen  Gesellschaft  ist  die  demokratische  Beteiligung  aller eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Welchen Herausforderungen, welchen Fliehkräften steht unsere Demokratie aktuell gegenüber? Wie können wir ihnen begegnen, um den demokratischen Zusammenhalt langfristig zu sichern und unsere Demokratie zukunftsfest zu machen.

Herausforderungen für eine Politik des demokratischen Zusammenhalts

Donnerstag, 16. November 2017, ab 14 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen unter diesem Link (PDF-Dokument).

 

16. November: Roter Tisch: Flüchtlingsunterbringung in Steglitz-Zehlendorf - Matthias Kollatz-Ahnen im Gespräch mit Senatorin Elke Breitenbach

Über eine Million Flüchtlinge kamen seit 2015 nach Deutschland. In Steglitz Zehlendorf sind davon heute knapp 1.000 Menschen in Gemeinschafts- und Notunterkünften untergebracht. Mittlerweile sinkt die Gesamtanzahl der Menschen wieder, die Schutz in Deutschland suchen. Es kommen pro Monat etwa 700 Flüchtlinge neu nach Berlin; die Zahl der Rück- oder Weiterreisenden liegt aber darüber. Damit verliert das Thema jedoch keineswegs an Bedeutung. Viele Fragen und Aufgaben bleiben.
Wie ist die Situation für und mit Flüchtlingen in Steglitz-Zehlendorf? Welche Unterkünfte stehen zur Verfügung, welche Konzepte gibt es und was sind die offenen Fragen? Wie kann es gelingen, Flüchtlinge dauerhaft und gut zu integrieren? Wie können wir es als Gesellschaft schaffen, dass das Gesamtthema für Deutschland nicht nur eine menschliche Dimension hat, sondern sich auch die gesellschaftliche Wohlfahrt dadurch steigern lässt?
Zu diesen Themen und Fragen spricht Matthias Kollatz-Ahnen mit der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach (DIE LINKE).

Donnerstag, 16. November 2017, ab 19.30 Uhr

Bürgerbüro Kollatz-Ahnen Schützenstraße 15, 12165 Berlin

 

17. November: Friedrich-Ebert-Stiftung: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wahlanalyse 2017. Projekte Pitch.

Die Bundestagswahl ist vorbei und die Ergebnisse stehen fest. In den vergangenen Monaten haben viele Projekte, Workshops und Veranstaltungen stattgefunden, die insbesondere auch auf das junge Wählerklientel zielten. Ziel war es, möglichst viele junge WählerInnen an die Wahlurnen zu bekommen, die dann auch demokratisch wählen.

Die FES möchte AnbieterInnen politischer Jugendbildung und Interessierten im Rahmen der Veranstaltung "Nach der Wahl ist vor der Wahl ..." die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen und auszutauschen.

Welche Formate wurden angeboten, was ist gut gelungen, wo gab es Fallstricke, wie steht es um die Nachhaltigkeit der Projekte und wie bewerten wir die Wahlergebnisse mit Blick auf junge WählerInnen? So soll über die Erfahrungen der letzten Monate gesprochen werden, um gemeinsam neue Ideen, Projekte und Formate zu entwickeln, ganz nach dem Motto: nach der Wahl ist vor der Wahl.

Für MultiplikatorInnen und AnbieterInnen der politischen Jugendbildung

Freitag, 17. November 2017, 9 bis 16.30 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17 (Haus 1), 10785 Berlin

Informationen zur Anmeldung gibt es in der Einladung (PDF-Dokument, 129.1 KB).

 

18. November: August Bebel Institut: Anders Wohnen – aber wie?

Viele Menschen möchten gerne „anders wohnen“ – in einem gemeinschaftlichen Umfeld mit Menschen, die ihren Alltag teilen und sich gegenseitig unterstützen. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, findet leicht eine Baugruppe. Doch welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus für Menschen mit wenig Geld? Wie funktionieren selbstverwaltete Hausprojekte in Berlin und anderen großen oder kleineren Städten oder auf dem Land?

Leitung: Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, Schwerpunkt Solidarische Ökonomien, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.)

Samstag, 18. November, 10–17 Uhr

Anmeldung bis 13. November unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

20. November: Historische Kommission: Die russische Revolution und Erfahrungen der Sozialdemokratie

Die Russische Revolution vor 100 Jahren hat nicht nur Russland tiefgreifend verändert und seine weitere Entwicklung geprägt, sondern auch die Arbeiterbewegung dauerhaft gespaltet und den Sowjetkommunismus zu einem entscheidenden ideologischen und machtpolitischen Faktor in Europa und der Welt gemacht.

Mit dieser Diskussionsveranstaltung möchte die Historische Kommission die Herausforderung der Sozialdemokratie durch die Russische Revolution und den Sowjetkommunismus, die bis in die Gegenwart nachwirkt, thematisieren.

Mit Bernd Faulenbach, Vorsitzender der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand, Jürgen Zarusky, Chefredakteur und Herausgeber der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, IfZ München, Peter Brandt, FernUniversität in Hagen, Gernot Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung, Evelyn Finger, Redakteurin DIE ZEIT Hamburg, Jürgen Zarusky, IfZ München, Moderation: Nikolas Dörr, Mitglied der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand.

Montag, 20. November 2017 , 18 Uhr

Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin

Um Anmeldung wird bis zum 17. November 2017 gebeten: http://spdlink.de/HiKo_Russ_Revolution  

 

20. November: Friedrich-Ebert-Stiftung: "Rappen für den Frieden - Kultur und Medien im Friedensprozess in Kolumbien"

Ein Jahr nach der historischen Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen der Guerillaorganisation FARC und der Regierung in Kolumbien sind wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Frieden genommen worden. Doch der Friedensprozess wird nicht allein dadurch gelingen, dass die FARC ihre Waffen abgibt. Die Jahrzehnte des Bürgerkriegs haben tiefe gesellschaftliche Spuren hinterlassen. Neben der Aufklärungs- und Versöhnungsarbeit, die angesichts der Gräueltaten der Vergangenheit geleistet werden muss, geht es auch um die Etablierung einer Friedenskultur in der kolumbianischen Gesellschaft.

 

Montag,  20.November 2017, ab 18 Uhr

FES Berlin, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

Um Anmeldung wird hier gebeten.

 

22. November: August Bebel Institut: Warten auf die Revolution – Arbeiterbewegung und Sozialismus

Im vierten Teil unserer „theorie.org“-Reihe stellt Ralf Hofrogge seinen Band über die Arbeiterbewegung vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland und Österreich vor. Im Zentrum des Vortrags steht die Herausbildung einer "Protestidentität" der Arbeiter*innen nach der 1848er Revolution. Fokussiert werden die Revolutionshoffnungen und Erwartungen in der sozialistischen Bewegung. Dabei wird auch die These »von der Unmöglichkeit, eine Revolution zu machen, weil sie sich selber macht«, erörtert, die nicht zuletzt bei Karl Kautsky ins „Revolutionäre Abwarten“ gipfelte (Attentismus).

Mit: Ralf Hofrogge (Historiker und Autor)

Mittwoch, 22. November 2017, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

24. und 25. November: BARCAMP VIELFALT

Am 24. (ab 18 Uhr) / 25. (ab 10 Uhr) November findet die jährliche Klausur der AG Migration und Vielfalt findet statt.  Jeder und jede Interessierte ist herzlich eingeladen! Ob AG-Mitglied, SPD Mitglied oder auch nicht – uns verbindet Vielfalt.

Diesmal soll etwas Neues erprobt werden: Das BARCAMP VIELFALT. Das Selbstverständnis der AG Migration und Vielfalt Berlin ist es, progressive Ideen für unser Zusammenleben zu entwickeln und in die SPD Berlin hineinzutragen. Wir wollen Impulse geben und die Vernetzung untereinander unterstützen. Mit unserem BARCAMP VIELFALT soll ein Raum für Ideen und Visionen geschaffen werden. Keine großen Podien, keine steifen Reden, sondern viele kleine Workshops bieten den Rahmen für eine kreative Atmosphäre. Alle gestalten gemeinsam das Programm und entscheiden über die Themen.

 So geht's:

1) Anmelden unter: zielgruppen.berlin@spd.de  und unbedingt angeben, ob du Kinderbetreuung brauchst (und falls du nur zeitweise teilnimmst, bitte die ungefähre Zeitspanne).

2) Komm am 24./ 25. ins Kurt-Schumacher-Haus und bestimm mit, über welche Themen wir diskutieren. Direkt zu Beginn des zweiten Tages, am 25. 11. werden alle Sessions vorgestellt.

3) Gestalte deine eigene Session - melde sie im Vorfeld an oder bring – gerne auch spontan – deine Themenvorschläge ein. Eine Session dauert ca. eine halbe Stunde. In der Gestaltung bist du frei, es kann eine Diskussion mit einer Eingangsfrage sein, ein Vortrag, oder eben ein ganz anderes kreatives Format.

 4) Diskutier mit, tausch dich aus und starte neue spannende Projekte. Vernetz dich, nicht nur bei den Sessions sondern auch beim entspannten Mittagssnack.

 

27. November: Historische Kommission Berlin: "Never Ending Story" der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung

In der Reihe der "Never Ending Story" der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung um hundert Jahre zeitversetzt beschäftigen wir uns dieses Mal vor allem mit den Ereignissen des Jahres 1917 – dabei werden uns die Februarrevolution in Russland sowie der Oktoberputsch Lenins in St. Petersburg und ihre Wirkung auf die Diskussion in der deutschen Sozialdemokratie beschäftigen, die geprägt wurde von der Gründung der USPD im April 1917, der Rolle der Spartakusgruppe, den Versuchen der MSPD und der bürgerlichen Parteien für einen "Verständigungsfriedens" bis zu den Januarstreiks 1918.

Diskussionspartner/innen: Ingrid Fricke (Biografin von Franz Künstler 1988-1942, vor 1933 Vorsitzender der Berliner SPD und Mitglied des Reichstages), Siegfried Heimann (Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, hervorzuheben die Bände zur politischen Geschichte des ehemaligen Preußische Landtages, Sitz des Abgeordnetenhauses von Berlin), Jürgen Hofmann (Vorsitzender der Historischen Kommission der Linkspartei, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zum Friedhof der Sozialisten), Ottokar Luban (Sekretär der Luxemburg-Gesellschaft, zahlreiche Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung darunter "Rosa Luxemburgs Demokratiekonzept. Ihre Kritik an Lenin und ihr politisches Wirken 1913 - 1919."), Manfred Scharrer (Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, darunter das Buch "Die Legende von Rosa & Karl"), Moderation:  Heinrich-W. Wörmann.    

Montag, 27. November 2017,  19 Uhr

Erika-Heß-Saal, Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, Berlin-Wedding

 

29. November: Ehe im Wandel - Podiumsdiskussion der SPDqueer Berlin

In der vergangenen Legislaturperiode konnte die queere Community eine Reihe großer Erfolge feiern. Besonders stolz sind wir auf die Einführung der Ehe für Alle und die Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer des § 175, die über Jahrzehnte hinweg von unzähligen Engagierten, innerhalb und außerhalb der politischen Parteien, erkämpft wurde. Unser Ziel ist die völlige Gleichberechtigung queerer Menschen und auf dem Weg dorthin sind beide Punkte ganz wesentliche Etappensiege.

Als SPDqueer Berlin hört die Debatte um die Rahmensetzung zur freien und individuellen Lebensgestaltung an diesem Punkt aber nicht auf. Deshalb laden wir anlässlich des 500. Reformationsjubiläums zu einer Diskussion unter der Überschrift „Ehe im Wandel“ ein. Karl-Heinz Brunner, SPD - Mitglied des Bundestages, Rechtsanwältin Dr. Sissy Brucker und Religions- und Gemeindepädagoge Kevin Jessa werden aus politischer, juristischer und kirchlicher Perspektive hinterfragen, ob und wie die Ehe als Institution im Jahr 2017 an die Lebenswirklichkeiten angepasst werden kann.

Mittwoch, 29. November 2017, 19 Uhr

12-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin

 

1. Dezember: August Bebel Institut: Sing und Tanz die Revolution – Mit Sesede Terziyan & Daniel Kahn

Politische Umbrüche und emanzipatorische Bewegungen haben ihre Lieder – ihren Sound. Es hilft, ab und zu mal reinzuhören, sich zu erinnern und zu genießen. Mit einem großartigen Konzert der Sängerin und Schauspielerin Sesede Terziyan und des Musikers Daniel Kahn in unserer Galerie wollen wir mit Ihnen/Euch das Jahr beenden und uns auf ein revolutionäres 2018 freuen.

 Mit Musik von Sesede Terziyan & Daniel Kahn

Freitag, 1. Dezember 2017, 20–22 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an rowena.paeche@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd.berlin.

 

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