Komplettansicht

SPD legt Konzept für Schulsanierungen vor

PK Schulsanieruing mit Michael Müller und Raed Saleh
 

Für die Sanierung der Berliner Schulen gibt es jetzt eine klare Perspektive. Dazu haben der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller und der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh ein umfangreiches und durchgerechnetes Konzept (PDF-Dokument, 1.5 MB) vorgelegt. Innerhalb von zehn Jahren soll damit nicht nur der Sanierungsstau an Berlins Schulen beseitigt werden, sondern auch für die laufende bauliche Unterhaltung der Schulgebäude und den notwendigen Neubau gesorgt werden. "Wir schnüren ein Gesamtpaket von 5,5 Milliarden Euro, um den Sanierungsstau in zehn Jahren abzubauen und um Schulen neu- oder auszubauen", so Michael Müller.

Ohne die Haushaltskonsolidierung der vergangenen Jahre hätte Berlin heute keine finanziellen Handlungsspielräume, betonten Müller und Saleh. Allerdings gingen - trotz spezieller Schulsanierungsprogramme - die Kürzungen im Schulbereich an die Substanz. Eine Arbeitsgruppe der Berliner SPD macht dabei im Wesentlichen drei Ursachen aus: Zum einen waren die den Bezirken zugewiesenen Mittel zu gering, zum anderen haben die Bezirke die Mittel nicht immer für den eigentlichen Verwendungszweck ausgegeben. Und schließlich blieben jährlich rund 20 Millionen Euro  übrig, die von den Bezirken nicht ausgegeben wurden.

Deshalb enthält das Konzept der SPD-Arbeitsgruppe, das Müller und Saleh gemeinsam vorstellten, neben der Erhöhung der Finanzmittel auch einen Vorschlag, um die Strukturen zu verbessern und neue Mitsprachemöglichkeiten für alle Beteiligten vor Ort einzuführen. So können etwa Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler an der Prioritätensetzung mitwirken.

Die Mittel für den baulichen Unterhalt werden nach dem Konzept der SPD mehr als verdoppelt und betragen rund 1,5 Milliarden Euro in 10 Jahren. Um den Sanierungsrückstand aufzuholen, werden mindestens 1,2 Milliarden Euro in 10 Jahren zusätzlich aufgewandt. Dazu werden die vorhandenen Sonderprogramme um 50 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt. Angesichts der wachsenden Zahlen von Schülerinnen und Schülern werden 2,7 Milliarden Euro in den Neubau oder die Erweiterung bestehender Schulgebäude investiert. Da einige Maßnahmen bereits in den Haushaltsplanungen vorgesehen sind, beläuft sich der zusätzliche Mitteleinsatz auf etwa zwei Milliarden Euro.

Für die Umsetzung der Schulsanierung schlägt die SPD die Gründung einer Landessanierungsgesellschaft vor. Sie soll sich, untergliedert in möglichst vier regionale Tochtergesellschaften, um alle Projekte kümmern, die mehr als 5,5 Millionen Euro kosten. Darunter bliebe die Zuständigkeit bei den Bezirken. Neubauten werden von einer weiteren, von der Sanierung getrennten, ebenfalls neu zu gründenden Gesellschaft zentral verantwortet. Beide Gesellschaften sowie die mindestens vier Sanierungstöchter sollen  gemeinsam mit mindestens einer größeren Wohnungsbaugesellschaft unter dem Dach einer Finanzierungsholding zusammenarbeiten. Diese Gesellschaften können nicht nur die bezirklichen Ämter von Planungsaufgaben entlasten, sie wären im Notfall auch in der Lage, Kredite aufzunehmen. Ziel der SPD ist es aber, die notwendigen Maßnahmen aus dem Haushalt zu finanzieren. 

 

Andreas Geisel: „Müller hat Recht: Dialog mit friedlichen Anwohnern, keine Gespräche mit Gewalt- und Straftätern!“

 

Der Stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Andreas Geisel erklärt zur aktuellen Situation in der Rigaer Straße:

„Trotz der zurzeit hitzig geführten Diskussion über die Rigaer Straße müssen wir die Kraft aufbringen, zu differenzieren. Michael Müller hat Recht, wenn er sagt, dass es angesichts von 123 verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten keine Gespräche mit brutalen Gewalttätern geben wird. Auf Gewalt müssen wir auch weiterhin mit den Mitteln des Rechtsstaates antworten.

Michael Müller hat aber den richtigen Vorschlag gemacht, den Dialog mit den friedlichen Anwohnerinnen und Anwohnern der Rigaer Straße zu suchen. Trotz der aufgeheizten Debatte sollte das nicht überhört werden. Denn ein strategieloses Warten auf weitere Eskalation kann keine Antwort auf Gewalt sein. Wir brauchen Gespräche mit denen, die sie konstruktiv führen wollen.

Es reicht an dieser Stelle nicht, wenn Innensenator Henkel keinen Grund sieht „von seiner Linie abzuweichen“ oder gar wie CDU-Generalsekretär Kai Wegner, weiter verbal aufzurüsten und damit Öl ins Feuer zu gießen.

Im Sinne des sozialen Friedens im Kiez kann und wird sich niemand konstruktiven Gesprächen verweigern, um gemeinsam mit den friedlichen Anwohnerinnen und Anwohnern Lösungen zu finden. Heute haben die Anwohnerinnen und Anwohner ihr Interesse an einem tiefergehenden Informationsaustausch benannt. Der Innensenator bietet daraufhin, wie mit dem Regierenden Bürgermeister vereinbart, mehr Informationen der Polizei an. Auch wenn es besser gewesen wäre, vor dem Wochenende der Gewalt zu sprechen, zeigt sich, dass das gestrige Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister dem Innensenator deutlich gemacht hat, dass er sich in der Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern mehr bewegen muss.

Sofern jetzt im Kiez ein Gespräch der friedlichen und dialogbereiten Anwohnerinnen und Anwohner organisiert wird, werden Senat und Polizeiführung das sicher konstruktiv begleiten.“

 

Materialien zur SPD-Aktionswoche Wohnen

Postkartenmotiv 2016
 

Die Berliner SPD informiert im Rahmen einer Aktionswoche an zahlreichen Infoständen in der ganzen Stadt und auf Veranstaltungen über ihre Wohnungspolitik. Hier sind einige der Materialien:

Flugblatt "Berlin bleibt bezahlbar" (Farbe) (PDF-Dokument, 182.5 KB)

Flugblatt "Berlin bleibt bezahlbar" (SW)  (PDF-Dokument, 158.4 KB)

Postkartenmotive (PDF-Dokument, 114.2 KB)

 

Sei Teil unserer Kampagne!

Wir drehen unseren Wahlwerbespot am 21. Juli. Er wird im RBB und im Netz zu sehen sein.

Wenn Du als SPD-Mitglied Lust hast, Teil unserer Kampagne zu werden und als DarstellerIn oder StatistIn mitzumachen, dann melde Dich doch einfach mit ein paar kurzen Infos zu Dir und einem Foto bei Mario: mario.krahl@spd.de | 030 4692 165.

Wir würden uns über viele Rückmeldungen freuen.

 

Flugblatt "Kultur für alle"

"Kunst und kulturelle Bildung müssen so einfach wie möglich für alle Berlinerinnen und Berliner erlebbar sein. Für uns heißt das: Barrieren abbauen, Räume schaffen, Nutzungskonflikte im Sinne aller lösen. Die Berliner SPD steht seit vielen Jahren für eine Kulturpolitik mit Herz und Verstand", heißt es im aktuellen Flugblatt der Berliner SPD zur Kulturpolitik (PDF-Dokument, 184.3 KB).

 

Das Wahlprogramm in leichter Sprache

Cover Wahlprogramm leichte Sprache
 

Das Angebot der Berliner SPD soll möglichst barrierefrei sein. Deshalb gibt es auf der Internetseite zum Beispiel eine Vorlesefunktion. Und deshalb liegt das Wahlprogramm der Berliner SPD jetzt in leichter Sprache vor. 

Die wichtigsten Ziele im Wahlprogramm der Berliner SPD in leichter Sprache (PDF-Dokument, 1.9 MB).

 

Landeswahlleiterin sucht Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für den 18. September

Für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 18. September 2016 sucht die Landeswahlleiterin noch Wahlhelferinnen und -helfer. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es ein Erfrischungsgeld von 50,- EUR, bzw. 35,- EUR für die Tätigkeit in einem Briefwahllokal.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung gibt es auf der Seite der Landeswahlleiterin.

 

Fachausschuss Soziale Stadt: Zur Bebauung am Leipziger Platz

Die Berliner Wohnungsfrage wird selbst im Wahlkampf nicht am Leipziger Platz entschieden. Der CDU-Baustadtrat Spallek will die Entscheidung unseres Stadtentwicklungssenators Andreas Geisel, den Eigentümer des Grundstücks Leipziger Platz 18/19 von der Verpflichtung zum Bau von Wohnungen zu befreien, politisch ausschlachten und setzt darauf, damit die Stadtentwicklungspolitik unserer Partei grundlegend in Frage stellen zu können. Herr Spallek und einige Zeitungen suggerieren, dass von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Sachentscheidungen nach Parteizugehörigkeit getroffen werden. Es mag in der CDU so laufen, bei uns nicht.

Der Vorstand des Fachausschusses Soziale Stadt hält die von Andreas Geisel getroffene Entscheidung zur Bebauung am Leipziger Platz für sachgerecht und baurechtlich legitim. Dass der vom Bezirk genehmigte Missstand der mit Werbeplanen kaschierten Baulücke zwischen Leipziger und Potsdamer Platz nun hoffentlich beseitigt wird, begrüßen wir.

Ob die Grundstückseigentümer aus der Befreiung einen großen Vorteil ziehen, ist zu bezweifeln. Der Immobilienmarkt weist derzeit ähnlich hohe Renditen für den Bau von Wohnungen oder Gewerbe aus. Inzwischen werden Bürohäuser zu Wohnhäusern umgebaut. Preise deutlich über 15.000 EUR pro qm Wohnfläche sind leider auch schon in Berlin realisierbar. Die großen Margenunterschiede von Bauvorhaben ergeben sich heute eben nicht mehr zwangsläufig aus der beabsichtigten Nutzungsart.

Ausnahmen und Befreiungen vom geltenden Baurecht sind nicht unüblich. Auch das Bauamt von Mitte hat in anderen Fällen Befreiungen von der Wohnungsbaupflicht erteilt. Aber hier liegt wohl der Grund Spalleks Aufregung. Wenn nicht er entscheiden darf, kann dies nur auf politische Einflussnahme zurückzuführen sein. Der Kern seiner politischen Absicht ist der Versuch, einen Abwägungsvorgang politisch zu skandalisieren, um die Integrität unseres Senators zu beeinträchtigen.

Wie vorhandene Wohnungen am Leipziger Platz tatsächlich derzeit genutzt werden – wie z.B. die von Hr. RA Knauthe, der sich im Tagesspiegel dazu äußerte - sei an dieser Stelle dahin gestellt. Das bezirkliche Wohnungsamt ist hier viel mehr gefordert, gesetzwidrige Zweckentfremdung zu verfolgen.

Die Aufregung zum Leipziger Platz ist Wahlkampfgetöse. Die in dieser Legislatur durch den SPD-geführten Senat fast immer gegen den Widerstand der CDU vollzogene Wende in der Mieten- und Wohnungspolitik soll diskreditiert werden. Das Ringen unserer Partei, für breite Schichten der Berliner Bevölkerung preiswertes Wohnen zu gewährleisten, wird von der Entscheidung zum Vorhaben am Leipziger Platz nicht im geringsten berührt. Andreas Geisel steht mit seiner Arbeit für eine konsequent sozialdemokratische Politik. Er traut sich an schwierige Entscheidungen, die nicht jedem gefallen werden, aber den Stillstand beenden. Er schlägt neue Wege ein – wie zuletzt beim Dragoner-Areal. Darauf kommt es an, wenn es darum geht, preiswerten Wohnraum für breite Schichten unserer Stadt zu ermöglichen.

Der Fachausschuss Soziale Stadt - Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung

 

Dilek Kolat: Sprache als Schlüssel zur Integration

 

Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, hat heute mit Bezirksstadträtin Dagmar König und in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann Sprachzertifikate an Geflüchtete überreicht, die an der Volkshochschule City West einen Deutschkurs besucht und eine abschließende Prüfung bestanden haben.

Kolat: „ Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen zu ihren Zertifikaten. Sie haben die erste Stufe zur Integration genommen. Denn Sprache ist der Schlüssel zu unserer Gesellschaft. Wer unsere Sprache beherrscht, kann sich gesellschaftlich und kulturell besser einbringen und selbständig zurechtfinden. Auch für die Erwerbstätigkeit ist die Sprache eine wichtige Voraussetzung. Daher bieten wir als Land Berlin Deutschkurse für Geflüchtete an den Volkshochschulen an. Das Angebot gilt für die Geflüchteten, die keinen Integrationskurs vom Bund bekommen. Mit dem Masterplan Integration und Sicherheit haben wir die Kapazitäten für Sprachkurse fast verdreifacht. Damit stehen ausreichend Kursplätze zur Verfügung.“

Für die Sprachkurse stehen in diesem Jahr insgesamt 4,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das reicht für 22.000 Kursplätze bzw. Module. Die Sprachschülerinnen und –schüler benötigen im Durchschnitt 2,5 Module, um eine Prüfung auf dem Niveau A1 oder A2 (Grundkenntnisse der deutschen Sprache) abzulegen. Damit können in diesem Jahr insgesamt fast 9.000 Geflüchtete an den Volkshochschulen grundlegende Deutschkenntnisse erwerben. Mehr als 20.000 schulpflichtige Geflüchtete lernen außerdem an den Berliner Schulen in Willkommensklassen oder regulären Klassen die deutsche Sprache.

 

Matthias Kollatz: Steglitzer Kreisel steht vor dem Verkauf

 

Das im Eigentum des Landes Berlin befindliche Bürohochhaus „Steglitzer Kreisel“ soll in Kürze verkauft werden. Vorbehaltlich der Zustimmung des Abgeordnetenhauses soll die momentan noch aus zwei Eigentumseinheiten bestehende Immobilie dann vollständig an die Steglitzer Kreisel GbR übergehen. Das hat der Senat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage eines Berichts von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen beschlossen.

Das Grundstück im südlichen Bereich der Schloßstraße im Bezirk Steglitz-Zehlendorf befindet sich im Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB). Es umfasst eine Fläche von mehr als 17.000 Quadratmetern und ist mit dem sogenannten „Steglitzer Kreisel“ bebaut, bestehend aus einem Sockelbau mit Hotel, Geschäften und einem Parkhaus sowie einem Bürohochaus mit 34 Geschossen.

Zur Vermarktung des landeseigenen Anteils am Steglitzer Kreisel hatte die BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) zwischen September 2014 und Januar 2015 ein europaweites Bieterverfahren durchgeführt. Von den insgesamt 14 Kaufinteressenten gab die Steglitzer Kreisel GbR das wirtschaftlich beste Angebot ab. Das Unternehmen ist bereits Eigentümer des Sockelbaus und plant als Gesamteigentümer die Umwandlung und Herrichtung des ehemaligen Bürohochhauses in eine Wohnimmobilie mit einer Wohnfläche von mindestens 22.000 Quadratmetern.

Der BIM ist es gelungen, einen guten Kaufpreis zu erzielen. Derzeit saniert die BIM das asbestbelastete Hochhaus; die Sanierung wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten hierfür werden sich auf 18,5 Mio. Euro belaufen. Ursprünglich waren hierfür bis zu 32 Mio. Euro veranschlagt worden. Befürchtungen, dass das Land Berlin letztlich bei einem negativen Kaufpreis landen werde, haben sich nicht bestätigt. Das Land erzielt einen Nettoerlös von über einer Million Euro.

Finanzsenator Dr. Kollatz-Ahnen: „Wenn die Abgeordneten dem Verkauf zustimmen, lässt sich ein langwieriges Verfahren erfolgreich abschließen. Dass der Verkaufspreis die Erwartungen deutlich übertrifft, liegt auch daran, dass das Land Berlin die Schad-stoffsanierung des Gebäudes selbst übernommen hat und diese Belastung nicht potenziellen Käufern überlassen hat. Dieses Vorgehen hat sich bewährt und kann künftig auch in vergleichbaren Fällen, etwa beim ICC, angewandt werden.“ Nach langem Leerstand gebe es nunmehr eine gute Entwicklungschance für das Steglitzer Zentrum.

 

Eva Högl: „Nein heißt Nein“ wird endlich Gesetz

Eva Högl hf
 

Mit dem Beschluss des Bundestages vom vergangenen Donnerstag wird der Grundsatz „Nein heißt Nein“ im Strafrecht verankert. Damit kann die sogenannte Istanbul-Konvention des Europarates in deutsches Recht umgesetzt werden. Künftig wird jede Form der nicht einvernehmlichen sexuellen Handlung unter Strafe gestellt. Das sei ein Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht, der nötig und überfällig war, so die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Eva Högl.

Und Eva Högl weiter: „Wir schließen mit der Gesetzesänderung Lücken im geltenden Strafrecht und kommen dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach, sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person grundsätzlich unter Strafe zu stellen. Dass viele Fälle, die nach dem Strafempfinden der Bevölkerung nach aktueller Rechtslage nicht strafbar sind, ruft zu Recht großes Unverständnis hervor. Auch mit der Einführung eines Straftatbestands der sexuellen Belästigung beseitigen wir eine Schieflage, denn bisher ist sie nur strafbar, wenn sie am Arbeitsplatz stattfindet. Künftig wird auch bestraft, wenn Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung aus Gruppen heraus begangen werden.

Eine Modernisierung des Sexualstrafrechts wurde lange diskutiert, die SPD hatte sich immer für den Grundsatz ‚Nein heißt Nein‘ eingesetzt. Erst durch die Ereignisse der Silvesternacht in Köln kam eine gesellschaftliche Debatte in Gang, die nun auch innerhalb der Unionsfraktion zu einem Umdenken geführt hat. Es ist gut, dass wir mit dem heutigen Beschluss das Selbstbestimmungsrecht von Frauen stärken. Wer sich über ein „Nein!“ zu einer sexuellen Handlung hinweg setzt, wird jetzt endlich konsequent bestraft. Das ist ein großer Erfolg.“

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Neue FES-Studie | Was junge Frauen wollen

Was halten junge Frauen eigentlich von der Familien- und Gleichstellungspolitik? Wo sind die Berührungspunkte in ihrem Alltag und wo sehen sie politischen Handlungsbedarf? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Carsten Wippermann vom DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag des Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung in einer neuen Studie nach:

Was junge Frauen wollen Lebensrealitäten und familien- und gleichstellungspolitische Erwartungen von Frauen zwischen 18 und 40 Jahren

Zentrale Ergebnisse der Untersuchung: Junge Frauen wollen Lohngerechtigkeit, Gleichstellung im Berufsleben sowie eine bessere und kostenlose Kinderbetreuung. Zur Studie geht es hier (PDF-Dokument).

 

ASF Spandau: Was würde Regine Hildebrandt uns heute raten?

Die Spandauer Abgeordnete Burgunde Grosse (SPD) und die ASF Spandau laden zu einer Lesung und Diskussion mit Jörg Hildebrandt, Ehemann von Regine Hildebrandt, ein. Jörg Hildebrandt wird Passagen aus dem Buch seiner verstorbenen Frau vorlesen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Frage beleuchten, was sie wohl zur aktuellen Situation der Frauen in Politik und Gesellschaft gesagt hätte.

Donnerstag, 14. Juli 2016, um 19.00 Uhr
Bürgerbüro, Marktstraße 1, 13597 Berlin

 

SPD Spandau: Krankenhausplan des Landes Berlin 2016

Burgunde Grosse, MdA und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin, stellt den neuen Plan vor.

Der bisher gültige Krankenhausplan ist nach einer dreijährigen Planungs- und Überarbeitungszeit auf die aktuellen Bedürfnisse für die Zeit ab 2016 für die 51 Berliner Kliniken qualitativ und quantitativ fortgeschrieben, angepasst und verabschiedet worden.

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail.

Freitag, 15. Juli 2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr
Herbert-Kleusberg-Haus der AWO-Spandau, Grimnitzstr. 6 c, 13595 Berlin

 

ASF Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte besuchen Ausstellung "Berlin - Stadt der Frauen"

Die ASF Charlottenburg-Wilmersdorf und die  ASF Mitte  laden zum gemeinsamen Sommer-Kultur-Event  im Ephraim-Palais/Mitte. Gemeinsam soll am 20. Juli die Ausstellung "BERLIN – STADT DER FRAUEN" besucht werden.

Treffpunkt ist um 17.50 Uhr vor dem Eingang des Ephraim-Palais in Mitte, Poststraße 16, 10178 Berlin. Eintrittskarte (Eintritt: 6,00 / 4,00 €, bis 18 Jahre Eintritt frei) müssen vor dem Besuch selbst gekauft werden.  Pünktlich um 18.00 Uhr wird die Kuratorin des Stadtmuseums Berlin, Frau Dr. Martina Weiland, die Gruppe begrüßen und anschließend durch die Ausstellung führen.

Mittwoch, 20. Juli 2016, um 17.50 Uhr
Ephraim-Palais in Mitte, Poststraße 16, 10178 Berlin

Die ASF bittet um Anmeldung per E-Mail bei: barbarascheffer@hotmail.de / susanne.fischer@spd.de 

 

ASJ Pankow: Digitale Verwaltung - Herausforderungen und Chancen von E-Government in Berlin

Die Berliner Verwaltung steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Hierzu zählt namentlich die Umsetzung des am 10. Juni 2016 in Kraft getretenen E-Government-Gesetz Berlin (EGovG Bln), das die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Verwaltung verändern soll. Löst die Digitalisierung das drängende Problem langer Wartezeiten auf Termine bei den Bürgerämtern? lnwieweit können Behörden-Angelegenheiten künftig zeit- und ortsunabhängig online erledigen werden? Wird Verwaltung dadurch leistungsfähiger und wirtschaftlicher?

Um diese und andere Fragen zu diskutieren hat die ASJ Pankow Willi Kaczorowski (Strategieberater für Digitale Transformation von Staat und Verwaltung, Autor des Buches "Die smarte Stadt") eingeladen, der mit einem Referat in das Thema einführen wird.

Donnerstag, 21. Juli 2016, um 20.00 Uhr
"en passant", Schönhauser Allee 58, 10437 Berlin

 

AGS Berlin: Besichtigung des BER-Geländes (Fahrrad-Tour)

Logo Arbeitsgemeinschaft Selbständige
 

Die AGS Berlin lädt zu einer Besichtigung des BER-Geländes mit dem Fahrrad ein. Es ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Bitte überweist die Teilnahmegebühr in Höhe von 15,00 Euro bis spätestens 14. Juli 2016 auf das Konto von Angelika Syring, IBAN DE86 1008 0000 0480 2792 00. Sollte die Teilnahmegebühr nicht rechtzeitig auf das Konto eingehen, wird die Teilnahme storniert und eine Person von der Warteliste wird nachrücken. Hier ist der Link zur BER-Webseite, auf der die Bedingungen formuliert sind.

Bitte mit dem eigenen Rad anreisen. Eine Anmietung vor Ort ist leider nicht möglich.

Samstag, 23. Juli 2016, um 10.00 Uhr
Treffpunkt ist am BER, Willy-Brandt-Platz 2, im BBAC Event Raum, siehe den Lageplan (PDF-Dokument, 336.7 KB)
 

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

Termine

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.