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Berliner SPD wählt Landesliste zur Bundestagswahl

 

Die knapp 250 Delegierten der LandesvertreterInnenversammlung kamen am vergangenen Samstag zusammen, um die Landesliste der Berliner SPD für die anstehende Bundestagswahl zu bestimmen. Auf Platz 1 der Liste wählten die Delegierten Eva Högl aus Mitte. Auf den Plätzen 2 bis 8 folgen Swen Schulz (Spandau), Cansel Kiziltepe (Friedrichshain-Kreuzberg), Klaus Mindrup (Pankow), Mechthild Rawert (Tempelhof-Schöneberg),  Tim Renner (Charlottenburg-Wilmersdorf), Ute Finckh-Krämer (Steglitz-Zehlendorf) und Kevin Hönicke (Lichtenberg). Die komplette Liste gibt es hier.

Zu Beginn schwor der SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Michael Müller die Delegierten auf den kommenden Wahlkampf ein und ging in seiner Rede auf die Herausforderungen im Wahlkampf und die Erfolge des Berliner Senats ein. Die Rede von Michael Müller gibt es hier als Video.

An die Wahl der Landesliste schloss sich ein Landesparteitag an, auf dem – neben der Wahl von 22 Delegierten für den Bundesparteitag – vor allem Anträge der Gliederungen beraten wurden. Einen Bericht zum Parteitag gibt es auf den Seiten der Berliner SPD und alle Beschlüsse hier.

 

KAMPA17-Konferenz „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ mit Martin Schulz am 27. Mai im Willy-Brandt-Haus in Berlin – jetzt anmelden!

Zeit für mehr Gerechtigkeit
 

Am kommenden Samstag, dem 27. Mai 2017, lädt der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz zur KAMPA17-Konferenz „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ ins Willy-Brandt-Haus. Neben einer Rede zu den Themen „Gerechtigkeit – Zukunft – Europa“ werden im Programm auch Wahlkampf-Workshops angeboten.

Martin Schulz: „Seit meiner Nominierung als Kanzlerkandidat unserer SPD bin ich viel im Land unterwegs. Unser Programmentwurf ist ein Ergebnis vieler Begegnungen und Gespräche. Ich will das Leben für die Menschen besser zu machen, die jeden Tag ihr Bestes geben. Das ist die Richtschnur meiner Politik.“

Die KAMPA17-Konferenz „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ findet am 27. Mai 2017 zwischen 11 und 15 Uhr im Willy-Brandt-Haus statt. Noch sind Anmeldungen möglich. Interessierte Freundinnen und Freunde sind ebenfalls herzlich willkommen. Bitte meldet Euch unter diesem Link an.

 

Bundes-SPD stellt Leitantrag zum Regierungsprogramm vor: Mehr Gerechtigkeit in unserem Land

Jetzt ist Schulz

© photothek.net

 

Der SPD-Parteivorstand hat am gestrigen Montag einstimmig einen Leitantrag für das SPD-Regierungsprogramm beschlossen. „Es geht in dem Programm darum, für mehr Gerechtigkeit in Deutschland zu sorgen, dafür steht die SPD", sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley in Berlin.

Im Leitantrag enthalten sind unter anderem Investitionen in Bildung, mehr Unterstützung für Familien und eine deutliche Entlastung von Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen. Einzelheiten gibt es auf den Seiten der Bundes-SPD.

 

BeTEAM beim Karneval der Kulturen

Du bist neu in der Partei oder schon lange mit dabei und willst Dich im Wahlkampf engagieren? Dann bist Du beim BeTeam genau richtig. Das BeTeam wird alle KandidatInnen für den Bundestag in den Bezirken tatkräftig unterstützen und bei vielen Veranstaltungen und Aktionen dabei sein.

Es ist die ideale Gelegenheit sich einzubringen und den Wahlkampf hautnah mitzuerleben. Dabei soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, weshalb wir auch bei diversen Straßenfesten mit von der Partie sind. Unsere nächste Aktion findet beim Karneval der Kulturen am 4. Juni 2017 statt. Sei auch Du dabei und melde Dich hier an:   

Bei Rückfragen melde dich gerne ans beteam@spd.de oder unter der BeTeam Hotline-Nr.: 4692-155. Wir freuen uns über deine Unterstützung!

 
Bundestagswahlkampf

Seminar: Tür-zu-Tür-Wahlkampf

Seminare
 

Die Zeit bis zur heißen Phase des Bundestagswahlkampfes schreitet voran. Wir wollen unseren Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern das nötige Rüstzeug an die Hand geben, um erfolgreich auf der Straße, an der Tür, aber auch im digitalen Raum für die KandidatInnen und Inhalte der SPD und vor allem für Martin Schulz als nächsten Bundeskanzler zu werben. Dazu werden wir im Zeitraum Juni bis August in regelmäßigen Abständen Seminare und Trainings anbieten. Los geht’s mit dem ersten Tür-zu-Tür-Seminar am 10. Juni, 10 bis 15 Uhr. Anmeldungen unter diesem Link. Einen Überblick über alle Schulungsangebote gibt es hier.

 

Berlin erhält Zuschlag für das Deutsche Internet-Institut

 

Heute teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit, dass Berlin den Zuschlag für das Deutsche Internet-Institut erhält. Damit konnte sich der Berlin-Brandenburger Verbundantrag im bundesweiten Wettbewerb durchsetzen. Das Institut wird die Wechselwirkungen von Digitalisierung und Gesellschaft erforschen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung Michael Müller dazu: „Das ist ein großer Erfolg für den Wissenschaftsstandort Berlin. Er belegt eindrucksvoll, was wir durch institutionelle Kooperation, die Nutzung von Synergien und eine klare Strategie des Landes gemeinsam erreichen können. Nach der Gründung des Einstein Center Digital Future ist das Deutsche Internet-Institut nun ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zu einem international führenden Zentrum der Digitalisierungsforschung.“

Das Institut wird in den nächsten fünf Jahren mit 50 Millionen Euro vom Bund gefördert. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

 

Berliner Vorschlag gegen den Erziehermangel wird unterstützt

Sandra Scheeres
 

Alle Jugend- und Familienminister unterstützen Berliner Vorschlag zur Fachkräftegewinnung gegen den Erziehermangel. Am Freitag stimmte die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) dem Berliner Antrag zur Fachkräftegewinnung im Berufsfeld Erzieher und Erzieherinnen zu. Vorher waren die Fachminister dem Antrag beigetreten, so dass er als Alle-Länder-Antrag eingebracht werden konnte.

Der Beschluss sieht vor, dass eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern ein Maßnahmenpaket zur Fachkräftesicherung erarbeitet. Ein Bestandteil davon soll die bessere Förderung durch die Arbeitsverwaltung sein, zum Beispiel indem Erzieher als Mangelberuf anerkannt wird und durch die Förderung des dritten Ausbildungsjahrs. Zum Maßnahmenpaket gehören auch die Analyse der Fachkräftesituation, die Entwicklung innovativer Arbeitszeitmodelle sowie Vorschläge, die Erzieherausbildung attraktiver zu gestalten.

Die SPD-Jugend- und Familiensenatorin Sandra Scheeres dazu: „Der Beschluss ist ein großer Erfolg für uns. Durch die Umsetzung des Rechtsanspruchs, qualitative Verbesserungen und den Ausbau der Kindertagesbetreuung wird der Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Deshalb müssen wir jetzt vorausschauend und geschlossen handeln. Die Unterstützung durch die anderen Bundesländer – auch durch die Länder mit CDU-geführter Landesregierung – zeigt, dass es sich beim Erziehermangel nicht nur um ein Berliner, sondern um ein bundesweites Thema handelt.“

 

Rot-Rot-Grün: Berlin soll als erstes Bundesland per Gesetz aus der Kohle aussteigen

Berlin soll als erstes Bundesland in Deutschland den Kohleausstieg rechtsverbindlich in ein Gesetz schreiben. Ein entsprechender Entwurf des Senats stand am vergangenen Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus auf der Tagesordnung. Demnach soll bis spätestens 2030 das letzte Kohlekraftwerk in der Hauptstadt vom Netz gehen. Aktuell hat Berlin neben dem Braunkohlekraftwerk Klingenberg noch drei große Steinkohlekraftwerke am Netz, die vorwiegend für die Breitstellung der Fernwärme laufen und zusammen 4-5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen. Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Daniel Buchholz: „Mit dem geplanten Gesetz zum Kohleausstieg setzen wir nur ein klares Zeichen für die Energiewende und den Kohleausstieg in Berlin. Mit Rot-Rot-Grün wird die Hauptstadt zum Vorbild für die ganze Republik.“

 

24. Mai: August Bebel Institut: Vernissage „Walking on the moon”/ „On the way”

Die Ausstellung „Entscheidungen“ vereint eigene künstlerische Arbeiten („Walking on the moon“) von Diana Juneck mit inszenierten Portraits („On the way“), die in einem Workshop mit und von Geflüchteten entstanden. Die Projekte, die formal nicht unterschiedlicher sein könnten, verbinden sich in einem Raum und lassen die Betrachtenden etwas Neues und Einzigartiges entwickeln.

Eine Entscheidung treffen bedeutet, einen Prozess zu durchleben. Hier geht es um Entscheidungen, die das Leben verändern. Dieser Prozess ist nicht gleichförmig, es wechseln sich emotionale und rationale Schübe ab. Die Werke vermitteln ein Wechselspiel zwischen Fühlen und Sehen, von Erinnerungen und Entscheidungen. Diana Juneck visualisiert innere und äußere Zustände mit Hilfe verschiedener Darstellungsformen: Video, Fotografie, Objekt.

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Mi 24. Mai, 19–21 Uhr, Ausstellung 24. Mai–22. Juni 2017

Öffnungszeiten: Mo–Mi 14–18 Uhr, Do 17–19 Uhr, Fr 16–20 Uhr

 

29. Mai: Fachgespräch „Wir gestalten unsere Einwanderungsgesellschaft in Vielfalt und Respekt“

Mechthild Rawert

© SPD / Benno Kraehahn

 

Mechthild Rawert, MdB, lädt am 29. Mai 2017 zum Fachgespräch „Wir gestalten unsere Einwanderungsgesellschaft in Vielfalt und Respekt“.

„Wir Sozialdemokrat*innen stellen uns der doppelten Integrationsaufgabe einer Einwanderungsgesellschaft: Wir wollen die Menschen, die einwandern oder zu uns fliehen, integrieren und wir wollen den Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft gewährleisten. Wir wollen gleiche Chancen auf Teilhabe und den Respekt der Werte unseres Grundgesetzes bei allen fördern.“

Welche Regeln braucht unsere offene Gesellschaft und wie setzen wir sie um? Wie können wir die Teilhabe aller kulturellen Gruppen in unserem Land sicherstellen, um ein wirkliches Miteinander zu schaffen?

Impulsreferat: Rüdiger Veit, MdB, Innenpolitiker und Sprecher der Querschnittsarbeitsgruppe Migration und Integration der SPD-Bundestagsdiskussion

Montag,  29. Mai 2017, 15:30 Uhr

Ort: Deutscher Bundestag, Reichstagsgebäude,

ANMELDUNG zwingend erforderlich mit Vor- & Nachnamen, Anschrift, Geburtsdatum in meinem Bundestagsbüro bis 26.5.2017: Telefon: 030 227 73 750, weitere Informationen unter diesem Link.

 

30. Mai: „Zukunftsfeste Rente“ - Diskussion mit Swen Schulz und Carola Reimann

Swen Schulz

© Christian Kruppa

 

Über die „Zukunftsfeste Rente“ diskutiert der Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz am 30.05.2017, um 19.00 Uhr, im Kulturzentrum Staaken mit der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Carola Reimann.

„Eine verlässliche Altersversorgung ist das Kernversprechen unseres Sozialstaats“, so Swen Schulz. „Damit alle Bürgerinnen und Bürger auf dieses Versprechen vertrauen können, müssen wir das System unserer Alterssicherung, angesichts veränderter Rahmenbedingungen, immer wieder sichern. Knapp 15 Jahre nach den letzten großen Rentenreformen ist es an der Zeit zu fragen: Wo stehen wir? Was müssen wir tun, um das Sicherheitsversprechen auch für die nächste Generation zu garantieren? Die Überlegungen möchten wir, meine Kollegin Dr. Reimann und ich, mit Ihnen gemeinsam anstellen. Ich freue mich auf Ihren Besuch“.

30.Mai 2017, 19 Uhr

im Kulturzentrum Staaken, Sandstraße 41, 13593 Berlin

 

30. Mai: Fraktion vor Ort: Der Pflegeberuf hat Zukunft: attraktiv – durchlässig – modern – qualitätsgesichert

Die Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert und Bettina Müller laden ein zur gemeinsamen Fraktion vor Ort Veranstaltung zum Thema „Der Pflegeberuf hat Zukunft: attraktiv – durchlässig – modern – qualitätsgesichert“.

Die demografische Entwicklung prägt und verändert unsere Gesellschaft. Die Sicherung der Fachkräftebasis in der Pflege ist eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe. Dazu hat der Bundestag am 17. März 2016 den Entwurf des Pflegeberufereformgesetzes in 1. Lesung beraten und am 30. Mai 2016 eine gemeinsame öffentliche Anhörung der zuständigen Ausschüsse durchgeführt. Der Gesetzentwurf wird seither kontrovers diskutiert. Über die Reform der Pflegeberufe möchten wir informieren und ausführlich diskutieren.

 

Dienstag,  30. Mai 2017, 19 Uhr

Akkon Hochschule für Humanwissenschaften, Colditzstraße 34-36, 12099 Berlin-

Weitere Informationen und Anmeldung unter diesem Link.

 

30. Mai bis 2. Juni: Friedrich-Ebert-Stiftung: 6. Internationale Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit"

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2017 veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung zum sechsten Mal ihre Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit“: In dieser widmet die FES einer der wichtigsten internationalen Gerechtigkeitsfragen Diskussionen, Ausstellungen und Filmvorführungen an unterschiedlichen Orten in Berlin. In diesem Jahr steht die Gerechtigkeitswoche unter dem Motto: Ungleichheit hat ausgespielt | Inequality - Discarded!

Das vollständige Programm sowie Informationen zu den Gästen und Orten gibt es auf den Seiten der FES unter: www.fes.de/gerechtigkeitswoche.

Den Programmflyer gibt es hier: www.fes.de/lnk/gw2017

 

31. Mai: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung: Volkspartei - Auslaufmodell oder Stabilitätsanker?

Die Landtagswahlen 2016 haben das politische System der Bundesrepublik kräftig durchgeschüttelt und die Parteienlandschaft stark fragmentiert. Sind die Volksparteien der Stabilitätsanker in unruhigen Zeiten gegen Populismus und Radikalismus? Vor welchem Wandel steht unser Parteiensystem? Wie stellen sich die großen und die kleineren Parteien 2017 und in Zukunft organisatorisch und inhaltlich auf? Ist die starke Personalisierung der Politik der Schlüssel zu Wahlerfolgen?

Den einführenden Vortrag hält der Demokratieforscher Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung). Über den Wandel in der deutschen Parteienlandschaft diskutieren mit ihm die Bundestagsmitglieder Dr. Katarina Barley (SPD-Generalsekretärin), Britta Haßelmann (parlamentarische Geschäftsführerin der B90/Die Grünen-Fraktion) und Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU). Die Moderation hat Harald Asel (RBB).

Willy-Brandt-Gespräch 2017: Volkspartei - Auslaufmodell oder Stabilitätsanker?

Mittwoch, 31. Mai, 18 Uhr

FES Berlin, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

 

Um Anmeldung bis zum 29.5. an info@willy-brandt.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

 

1. Juni: SPD Spandau lädt zum Dialog der Religionen mit Olaf Scholz

Die SPD Spandau setzt ihre Veranstaltungsreihe „Dialog der Religionen“ fort und lädt ein zu einem Gespräch mit Olaf Scholz, stellvertretender SPD-Vorsitzender und Hamburgs Erster Bürgermeister. Deutschland ist für viele Menschen in der Welt zu einem Hoffnungsland geworden. Unsere Gesellschaft verheißt ein attraktives Leben in Freiheit und Sicherheit. Zuwanderung ist damit eine neue deutsche Wirklichkeit, die es zu gestalten gilt. Jetzt ist eine pragmatische Politik gefragt, die die Risiken sorgsam abwägt, aber zugleich die Chancen erkennt, die in der Zuwanderung liegen.

Olaf Scholz plädiert für eine Politik der selbstbewussten Zuversicht und stellt seine Thesen vor. Daran anschließend werden Vertreterinnen und Vertreter der Spandauer Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ihren Beitrag  zur Integration der Zugewanderten darstellen. Wir begrüßen dazu Pfarrerin Constanze Kraft, Evang. Kirchenkreis Spandau, Michael Haas, Netzwerkkoordinator für die Flüchtlingsarbeit in der kath. Kirche Berlin, Mohamad Hajjaj, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Berlin, Mike Delberg, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde Berlin, Dr. Ralf Schöppner, Direktor der Humanistischen Akademie.

Die Moderation übernimmt der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz, ein Grußwort spricht Raed Saleh, Kreisvorsitzender der SPD Spandau und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Wie immer wird es nach einer Runde auf dem Podium die Möglichkeit für das Publikum geben, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Einladung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Donnerstag, 1. Juni2017, von 18.00 - 19.30 Uhr

in der Petrus-Kirche, Grunewaldstr. 7, 13597 Berlin Spandau

Für die Planung bitten wir um Anmeldung bis zum Freitag, 26. Mai 2017 unter kreis.spandau@spd.de  oder telefonisch: 030 333 71 65.

 

1. Juni: August Bebel Institut: Entscheidung für Gerechtigkeit: Wie ist soziale Politik möglich?

Die Wirtschaftsdaten sind gut – aber nicht alle haben Teil am relativen Wohlstand. Die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahren auseinander, die Bildungschancen sind ungleich verteilt und vieles mehr. Was kann, was muss getan werden, um eine Politik für mehr Gerechtigkeit zu realisieren? Wenn von »hart arbeitenden Menschen« gesprochen wird, ist dann auch die zunehmende Zahl von Menschen in der Kunst und Kreativwirtschaft gemeint, die oft unter prekären Bedingungen arbeiten? Was ist nach dem Ende des Normalarbeitsverhältnisses sozial gerecht?

Mit: Klaus Barthel (Mitglied des Bundestags, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD), Diana Juneck (Künstlerin), Christophe Knoch (Sprecher der Koalition der Freien Szene Berlin)

Donnerstag,  1. Juni 2017, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

2. bis 25. Juni 2017: Ausstellung: WORLD PRESS PHOTO 17

Der jährliche WORLD PRESS PHOTO Award, vergeben von der World Press Photo Foundation, ist der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Pressefotografie. Die Mission ist „hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschränkten Informationsaustausch einzutreten“.

Die Jury wählte aus rund 80.408 Fotos von 5.034 Fotografen aus 125 Ländern die Sieger aus. Preise wurden in acht Kategorien an 45 Fotografen aus 25 Ländern vergeben. Die Siegerfotos werden in einer Ausstellung ab April in Amsterdam und anschließend in über 45 Ländern gezeigt. Vom 2. bis zum 25. Juni werden sie im Willy-Brandt-Haus in Berlin ausgestellt. Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert die World Press Photo Ausstellung zum 14. Mal.

 

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Pfingstmontag, 5. Juni, von 12 bis 20 Uhr geöffnet

Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin

 

8. Juni: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht" – Buchvorstellung mit Martin Schulz

Am 23. März 1933 forderte Hitler von den Reichstagsfraktionen deren Zustimmung zu seinem sog. Ermächtigungsgesetz. Die SPD verweigerte sich dem, trotz massiver Einschüchterungsversuche. Otto Wels hielt im Namen seiner Partei eine letzte Rede im Reichstag und wandte sich offen an all jene, die durch die Nationalsozialisten bedroht wurden, in dem Bewusstsein, dass seine Sozialdemokraten von nun an ebenfalls zu den Gejagten gehören würden.

Die Verabschiedung des Gesetzes konnte die SPD nicht verhindern, denn die anderen Reichstagsfraktionen hatten ihm ihre Zustimmung gegeben. Die Weimarer Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, der uneingeschränkten Diktatur Hitlers wurde der Weg frei gemacht.

Was das für die sozialdemokratischen Abgeordneten bedeutete, hat der emeritierte Professor für politische Wissenschaften und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, Klaus Schönhoven, untersucht.

Der Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, wird das Buch vorstellen. Im Anschluss sprechen Bernd Faulenbach (Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand) und Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand) mit dem Autor Klaus Schönhoven über das Buch und die Geschichte der SPD im Dritten Reich. Die Moderation hat Anja Kruke (Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung).

Donnerstag, den 8. Juni 2017, um 16:00 Uhr

in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6, 10117 Berlin          

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand und der Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen im Flyer (PDF-Dokument, 416 KB).

 

8. Juni: August Bebel Institut: Migrationsentscheidung und Bildungsperspektiven: Gekommen um zu bleiben

Vor mehr als einem halben Jahrhundert begann Deutschland, Arbeitskräfte anzuwerben. Viele dieser „Gastarbeiter“ entschieden sich zu bleiben. Ihre Nachkommen wachsen hier auf. Eine Perspektive haben sie aber nur mit guter Bildung. Welche speziellen Probleme gibt es hier? Welche Maßnahmen müssten ergriffen werden? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es? Was plant der Berliner Senat?
Mit: Ertekin Özcan (Jurist, Politologe, Lyriker und Gründungsvorsitzender u.a. der HDF, TGD und des TEVBB, Autor des Buches »Türkische Immigrantenorganisationen in der Bundesrepublik Deutschland«)

Donnerstag, 8. Juni 2017, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

8. Juni: Kulturpolitisches Fachgespräch „Frauen in Kultur und Medien“

Lohngerechtigkeit ist auch im Kulturbetrieb und in allen Bereichen der professionellen Künste ein brisantes Thema: viele Frauen studieren und arbeiten in künstlerischen Bereichen, verdienen aber in der Regel weniger als Männer. Sie sind in Relation zu Männern und bei gleicher Qualifikation kaum in Führungspositionen und Besetzungskommissionen und werden mit ihrer Expertise seltener in Beratungs- und Entscheidungsgremien der Kultur-und Medienbranche angefragt.

Die Studie "Frauen in Kultur und Medien" des Deutschen Kulturrates hat sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für Gleichstellung und mit der Gleichstellungspolitik an Hochschulen befasst und zudem Frauen in Kulturberufen interviewt.

In unserem kulturpolitischen Fachgespräch wollen wir zum Thema Lohn - und Chancengerechtigkeit in Deutschlands einmaliger Kulturlandschaft mit vier Expertinnen diskutieren: Wir gehen u.a. der Frage nach, welche kulturpolitischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um Quoten durchzusetzen und welche Schritte jetzt gegangen werden müssen, um zukunftsfähige Modelle zu entwickeln.

Der Fachausschuss Kulturpolitik lädt  herzlich zu dieser Veranstaltung (PDF-Dokument, 37.7 KB) ein.

8. Juni 2017, 17.30 - 19.00 Uhr

Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Wir bitten um kurze Zusage bis zum 1. Juni 2017

an veranstaltungen.berlin@spd.de  oder unter der Hotline 030 4692 222.

 

19. Juni: Das Kulturforum lädt zur Lesung „Wir sind angekommen“

Flucht – Vertreibung – Ankommen: Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie lädt am Montag, dem 19. Juni um 19 Uhr, zu einer Lesung und Diskussion mit der Autorin Marianne Suhr, mit ihren Interviewpartnerinnen und –partnern sowie syrischen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Arbeiten im Frühjahr 2016 in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus zeigten.

In zwei Büchern hat sich Marianne Suhr mit den Themen Flucht und Einwanderung befasst. In der Novelle „Fremde Vögel“ geht es um Fontane und die Quitzows, das Havelland und wandernde Vögel, Menschengeschichten und eine Journalistin und Stadtfrau, die sich einlassen muss. Für ihr Buch „Wir sind angekommen“ hat Marianne Suhr 25 Interviews mit Eingewanderten aus 12 Herkunftsnationen im Alter von 15 - 75 Jahren geführt, die  Auskunft über ihr Herkommen und ihr Hiersein gaben und ihre Einsichten über Gegenwart und Zukunft  äußerten. Zwei der Befragten werden bei der Diskussion anwesend sein.

„Angekommen“ lautete 2016 der Titel einer viel beachteten Ausstellung des Kulturforums mit den syrischen Künstlerinnen und Künstlern Seba Nassreddine, Lilyan Gharbi, Osamah Abouzor und Anas Homsi.  In der Diskussion wollen wir erfahren, welche Erfahrungen sie inzwischen gemacht haben und wie sie künstlerisch weiter arbeiten.

Marianne Suhr, im Havelland geboren, längere Zeit mit Familie in Niedersachsen, seit 1970 in Berlin. Studium der Soziologie, Promotion, Lehre an der TU Berlin, berufliche Arbeit in der Berliner Verwaltung und von 2001 bis 2011 politisches Amt in Berlin. Seit 2004 wieder Veröffentlichungen, davon eine – „Interviews mit Eingewanderten“, 2013 - mit soziologischem Hintergrund, die anderen sechs als belletristisch-literarische Bücher. www.marianne-suhr.de

 

„Wir sind angekommen“ – Lesung und Diskussion mit Marianne Suhr und eingewanderten Berlinerinnen und Berlinern

Moderation: Brigitte Lange

19. Juni, 19 Uhr

Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Anmeldung bis 16. Juni erbeten unter www.spd.berlin/Lesung-Suhr

 

Seminare der SGK Berlin

Auch im Jahr 2017 bietet die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Berlin e.V. (SGK Berlin) wieder eine Reihe von Grundlagenseminaren an, die sich in erster Linie an Bezirksverordnete und Bürgerdeputierte richten, aber auch allen kommunalpolitisch Interessierten offen stehen:

 

- Am 10. Juni: Grundlagen der Bauleitplanung

- Am 8. Juli: Einführung in das Bezirksverwaltungsrecht

- Am 15. Juli: Grundlagen des Bezirkshaushalts

 

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich unter www.sgk-berlin.de.

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an rowena.paeche@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd.berlin.

 

Termine

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