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Füreinander: Michael Müller in Neukölln

Füreinander-Tour in Neukölln: Michael Müller.
 

Auch aus Neukölln nahm Michael Müller an diesem Abend einige Notizen mit, Fragen, um die er sich noch im Einzelfall kümmern will. Denn auch das machte er auf seiner Füreinander-Tour deutlich: Politik braucht das Gespräch und die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Aber sie kümmert sich auch und geht persönlichen Fragen nach.

"Von der Weltpolitik bis zur Parkbank" reiche die Themenpalette auf den Stationen seiner Tour durch die Bezirke, so Michael Müller. Auch in der Villa Neukölln in der Hermannstraße war das nicht anders. So gehört das Parken in zweiter Spur zu den ständigen Ärgernissen im Bezirk. Ein Fragesteller ärgerte sich über die Rundfunkgebühr, ein anderer befürchtete gesetzliche Einschränkungen bei Volksentscheiden.

Dass verkehrswidriges Parken bewusst geduldet würde, wollte Michael Müller nicht glauben. Allerdings könnte es sein, dass die personellen Möglichkeiten nicht zur Verfolgung jedes Einzelfalles ausreichten. Bei der inneren Sicherheit will Michael Müller nicht sparen. Die CDU habe zwar Forderungen dazu aufgeschrieben, richtige Verbesserungen habe es allerdings erst gegeben, nachdem er sein Amt als Regierender Bürgermeister übernommen habe, sagte Müller. Berlin habe zusätzliche Stellen bei Polizei und Feuerwehr geschaffen, die Ausbildung habe begonnen. Auch bei der Ausstattung der Polizei werden weitere Mittel zur Verfügung gestellt. Einschränkungen bei direkter Demokratie werde es nicht geben, versicherte Müller, einige notwendige Änderungen, etwa was die Transparenz bei der Finanzierung von Volksentscheiden angehe, seien bereits erfolgt. Allerdings, so Michael Müller, sehe er direkte Demokratie als Ergänzung zum parlamentarischen System, sie sei kein Ersatz für die Arbeit der gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Entschieden wiedersprach Müller der Kritik an der Rundfunkgebühr. Das öffentlich- rechtliche Fernsehen bringe Dokumentationen und Nachrichten, die sich wohltuend von den Programmen kommerzieller  Sender unterscheiden, hier gebe es Themen, für die sich kein Sponsor begeistern könnte.

Michael Müller machte die Interessenkonflikte in der wachsenden Stadt deutlich. Gewerbe, Wohnen, Grünfläche - für jedes Grundstück gebe es unterschiedliche Nutzungsansprüche. Oft sei es eine Gratwanderung. Neuen Einkaufszentren steht der Regierende Bürgermeister skeptisch gegenüber. Die Verkaufsfläche wachse, nicht aber die Kaufkraft. Nur an wenigen Stellen in der Stadt gebe es noch Bedarf.

Zum Schluss appellierte Müller an die gut 150 Anwesenden, die Entwicklung in den nächsten Monaten intensiv weiter zu verfolgen und nicht nur zuzuschauen. Denn andere seien aktiv und die stünden für eine andere Gesellschaft. Müller rief auf, am 18. September zur Wahl zu gehen und demokratische Parteien zu wählen. Es sei wichtig, das tolerante und weltoffene Berlin zu erhalten.

 

Andreas Geisel: Erfolgreiche umweltverträgliche Beschaffung

Andreas Geisel
 

Die umweltverträgliche Beschaffung führt zu einer berechneten Kostenentlastung des Berliner Landeshaushalts von 38 Mio. € pro Jahr. Bezogen auf das Beschaffungsvolumen der betrachteten 15 Produktgruppen von rund 1 Mrd. € pro Jahr stellt dies ein Einsparpotenzial von 3,8 Prozent dar.

Die Studie hat auch nachgewiesen, dass die jährlichen Treibhausgasemissionen sinken. Geht man von rund 757.000 Tonnen Klimagasen bei herkömmlichen Produkten aus, konnte eine Reduzierung um rund 355.000 Tonnen errechnet werden. Dies entspricht einer Reduzierung um rund 47 Prozent gegenüber der konventionellen Beschaffung. Die Anwendung von Umweltschutzanforderungen bei der öffentlichen Beschaffung bewirkt aber auch weitere relevante Umweltentlastungen, zum Beispiel Holzeinsparung und Rußpartikelminderung.

Die Studie „Evaluierung der VwVBU“ wurde auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt veröffentlicht.
 

 

Buchner: Bäder müssen verlässlich öffnen

 

Berlins Bäder sollen zuverlässig geöffnet werden. Dazu sollen 25 neue, tarifgebundene Vollzeitstellen entstehen. "Mit dieser ausreichenden Personalreserve wird der verlässliche Betrieb aller Bäder aufrecht erhalten", erklärte der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Buchner.

"Die Berliner Bäderbetriebe sind auf Initiative der SPD-Fraktion ein klarer politischer Schwerpunkt der Regierungskoalition in dieser Legislaturperiode", so Buchner. "Den Haushaltsansatz für die Bäder haben wir in den beiden letzten Haushaltsberatungen um jährlich 13 Millionen Euro erhöht. Über die Mittel aus dem Sonderinvestitionsvermögen Wachsende Stadt haben wir den Neubau von zwei neuen, modernen Multifunktionsbädern auf den Weg gebracht. " Allerdings müsse die SPD-Fraktion feststellen, dass die politisch getroffenen Entscheidungen noch nicht bei den Kundinnen und Kunden der Berliner Bäderbetriebe ankommen. Sie stehen zu oft vor verschlossenen Türen, weil die Bäder nicht ausreichend Personal bereit halten.

"Wir erwarten", so Buchner, "dass umgehend ein Personalentwicklungskonzept vorgelegt wird, mit dem unsere politischen Forderungen umgesetzt werden: ein verlässlicher Betrieb aller Berliner Bäder, einschließlich der Frei- und Sommerbäder, vermehrter öffentlicher Badebetrieb an den Standorten Holzmarktstrasse und Baumschulenweg und die Absicherung der europaweit einzigartigen Berliner Bäderlandschaft als Teil öffentlicher Daseinsvorsorge in Berlin." Andreas Scholz-Fleischmann besitze als neuer Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäderbetriebe das Vertrauen der SPD-Fraktion, diese Anforderungen umzusetzen.

 

Europapreis „Blauer Bär“ verliehen

Die Berliner Europabeauftragte, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland würdigten heute im Berliner Rathaus mit der Verleihung des Europapreises „Blauer Bär” Berliner Initiativen, Projekte und Personen, die mit ihrem überwiegend ehrenamtlichen Engagement in unterschiedlichsten Gesellschafts- und Politikbereichen zum Zusammenwachsen Europas und seiner Menschen beitragen und sich für die Werte Europas einsetzen. Aus 21 Nominierungen wählte die Jury vier Preisträger/innen aus. Erstmals wurde neben den drei regulären Bären ein Ehrenbär für ein besonders langjähriges, herausragendes Engagement für die deutsch-französische Zusammenarbeit vergeben.

Dunger-Löper auf der Preisverleihung: „Europa steckt in der größten Krise seiner Geschichte. Mehr denn je brauchen wir jetzt engagierte Menschen mit Leidenschaft, Ideen und Mut, die sich in allen Gesellschafts- und Politikbereichen für die europäische Idee einsetzen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und sollte regelmäßig und öffentlich gewürdigt werden. Mir ist es eine große Ehre und Freude, diese Auszeichnung im Rahmen der jährlichen Europawoche zusammen mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vornehmen zu dürfen.“

Mit dem kleinen „Blauen Bären“ 2016 wurden ausgezeichnet:

Mathias Hamann für seinen ehrenamtlichen Einsatz u.a. im Rahmen des Projekts „Europa Verstehen“ als Seminartrainer und im Peer-Projekt zur Europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik als Alumni. Er organisiert zusammen mit jüngeren Peer-Trainern/innen Kurse zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik, führt selbst Diskussionen und Besuche in Flüchtlingsheimen durch, bindet Geflüchtete bei diesen Projekten ein und stellt seine Expertise bei diesem hochaktuellen Thema zur Verfügung.
Das Cafébabel Berlin, als lokale Redaktion eines innovativen, grenzübergreifenden, mehrsprachigen Mitmach-Magazins, das zur Schaffung einer europäischen öffentlichen Meinung beiträgt. Es gibt jungen Europäerinnen und Europäern die Möglichkeit, sich auszutauschen über „Europa im wahren Leben“ und über Themen, mit denen sich junge Digital Natives in Europa identifizieren können.*

Der große „Blaue Bär“ 2016 ging an den Basketballclub BC Lions Moabit 21. e.V. für die Organisation und Durchführung von länderübergreifenden Aktionen und Projekten im Jugendbereich, vor allem für die Ausrichtung des „International Eastercup Berlin-Moabit“. Dabei handelt es sich um ein jährliches Sportevent mit über 1.000 Teilnehmenden aus 25 Nationen, das zum Verständnis und Miteinander über alle nationalen, ethnischen, kulturellen und religiösen Unterschiede hinweg beiträgt.

Mit dem Ehrenbären wurde Gerhard Kapito für seinen jahrzehntelangen Einsatz zur Vertiefung und Festigung der deutsch-französischen Freundschaft geehrt, u.a. als Mitglied der Jumelage Postal bzw. Jumeleges Européens, als Mitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft Berlin e.V. sowie als Präsident der Gesellschaft für internationale Beziehungen Berlin e.V.

 

Mehr Unterstützung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Ab sofort stehen 140.000 Euro für die Unterstützung von Ehrenamtlichen, die sich in der Arbeit mit Geflüchteten engagieren, zur Verfügung.

Für eine Finanzierung können sich sowohl bezirkliche als auch überbezirkliche Initiativen und Projekte bewerben. Pro Bezirk werden durchschnittlich 10.000 Euro bereitgestellt. Für die bezirksübergreifende Arbeit stehen 20.000 Euro zur Verfügung.

Bei der Umsetzung der Förderung wird die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin unterstützt. Ausschreibung und Auswahl der geförderten Projekte erfolgt gemeinsam. Der Paritätische übernimmt die Verwaltung der Fördermittel. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass sich die Projekte in der Willkommensarbeit für Geflüchtete engagieren und die Initiativen von Ehrenamtlichen getragen werden.

Die Bewerbung erfolgt über dieses Antragsformular. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Juni 2016.

Fragen zu der Förderung beantworten:
Simone Hanjohr, Christian Sievert: Telefon: 030 860 01-600
Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin, Geschäftsst. Bezirke, Kollwitzstr. 94-96, 10435 Berlin

 

Nächste Füreinander-Tour von Michael Müller in Friedrichshain-Kreuzberg

 

"Wachstum menschlich gestalten – Füreinander“, dafür steht der Regierende Bürgermeister Michael Müller. Auf seiner Tour durch die Bezirke will Müller mit den Berlinerinnen und Berlinern über die Probleme vor Ort sprechen und mögliche Lösungen diskutieren, damit Berlin das bleibt, was es ist: eine solidarische Stadt. Am 19. Mai macht Michael Müller in Friedrichshain-Kreuzberg Station.

Donnerstag, 19. Mai 2016, um 20.00 Uhr
Heilig Kreuz Kirche, Zossenerstraße 65, 10961 Berlin

Mehr zur Füreinander-Tour mit Michael Müller im Internet: www.spd.berlin/fuereinander          

 

SPD Neu-Westend: Stadtspaziergang über den Friedhof Heerstraße

Bereits seit einigen Jahren lädt die SPD Neu-Westend zu historischen Stadtspaziergängen durch Neu-Westend ein. Ziel der Spaziergänge waren neben den Spuren des Naziterrors in Westend auch immer besondere und zum Teil nicht so bekannte Orte im Stadtteil.
Der Friedhof Heerstraße ist solch ein Ort. In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts rund um die Senke des Sausuhlensees mit terrassenförmig gruppierten Grabreihen angelegt, wurde er stetig erweitert. Heute gibt es dort zahlreiche Grabstätten berühmter Künstler/innen, Schauspieler/innen und Politiker/innen. So zum Beispiel Joachim Ringelnatz, Horst Buchholz, Georg Kolbe, Vicco von Bülow (Loriot), George Grosz oder die Frauenrechtlerin Helene Lange. So stehen einige hier begrabene Personen und eben der Friedhof als Gartendenkmal im Mittelpunkt des geführten Stadtspaziergangs.

Mit dabei sein wird auch Robert Drewnicki, Abgeordnetenhauskandidat der SPD für den Wahlkreis 2 (Westend). Eingeladen sind alle Interessierten zu diesem kostenlosen Rundgang.
Samstag, 14. Mai 2016, um 14.00 Uhr
Friedhof Heerstraße, Treffpunkt: Eingang an der Olympischen Straße, 14052 Berlin

 

Forum Netzpolitik: Hate Speech – wie gehen wir mit diesem Phänomen um?

 

Egal ob man sich im Internet für Flüchtlinge, gegen Rassismus, für Feminismus, gegen Sexismus oder gegen Homophobie einsetzt, man erntet oft vor allem Hass im Netz. Doch wie gehen wir mit diesem „neuen“ Phänomen um? Sind hier die Plattformen gefragt gegen Hate Speech vorzugehen? Oder ist der Staat mit neuen Gesetzen gefragt? Oder ist das doch eher ein gesellschaftliches Problem?

Diese Fragen will das Forum Netzpolitik zusammen mit Amina Yousaf und Ansgar Koreng besprechen. Amina Yousaf studiert in Göttingen Sozialwissenschaften und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Rassismus in Netz. Ansgar Koreng wiederum ist Medienrechtler und wird eine rechtliche Einführung in die Thematik geben.

Mittwoch, 18. Mai 2016, um 19.00 Uhr
Rainmaking Loft, Charlottenstraße 2, 10969 Berlin

 

Einweihung des Bürgerbüros von Fritz Felgentreu am 20. Mai

Bereits im November 2015 ist der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu mit seinem Bürgerbüro aus dem Neuköllner Norden in die Gropiusstadt umgezogen. Als Gäste haben bereits zugesagt Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Dr. Franziska Giffey Bezirksbürgermeisterin von Neukölln und Karin Korte, Kandidatin der SPD Gropiusstadt für das Abgeordnetenhaus zu Berlin. Zum Eröffnungsfest mit Live-Musik und Leckereien vom Grill lädt Fritz Felgentreu herzlich ein.

Freitag, 20. Mai 2016, um 16.00 Uhr
Wahlkreisbüro Fritz Felgentreu, Lipschitzallee 70, 12353 Berlin

 

ASF + ASJ Berlin: Vergewaltigung und Reform des Sexualstrafrechts

Nein heißt Nein - eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch in Deutschland ist dieser Grundsatz im Sexualstrafrecht bisher noch nicht umgesetzt. Der geltende § 177 des Strafgesetzbuches sieht eine Strafe für Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung nur vor, wenn der Täter sein Opfer nötigt, also den Willen des Opfers mit gewaltsamen Mitteln beugt. Daher bleiben häufig - auch wegen einer restriktiven Rechtsprechung - sexuelle Übergriffe straffrei, die die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers verletzen.

Das Bundeskabinett hat am 16. März 2016 den Gesetzentwurf zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung beschlossen. Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, Frauen - aber auch Männer - besser vor sexuellen Übergriffen schützen. Nicht erst seit den abstoßenden Übergriffen in der Silvesternacht in Köln ist klar, dass Strafbarkeitslücken geschlossen werden müssen. Die Istanbul-Konvention des Europarats von 2011 schreibt vor, dass die Staaten jede "nicht einverständliche sexuell bestimmte Handlung" unter Strafe stellen. Deutschland hat die Konvention unterzeichnet, ist also zur Anpassung seines Strafrechts verpflichtet. Mit dem Gesetzentwurf sollen bisher bekannte Strafbarkeitslücken geschlossen werden.

Im anstehenden parlamentarischen Verfahren wird intensiv diskutiert werden, ob die Vorschläge zur Änderung des Strafgesetzbuches ausreichen und ob weitere Änderungen erforderlich sind. Auch über die Einführung eines Straftatbestandes der sexuellen Belästigung und die Fragen der Beweisbarkeit in der Praxis wird zu sprechen sein.

Über den Gesetzentwurf und notwendige Änderungen diskutieren auf dem Podium

·         Dr. Eva Högl, Mitglied des deutschen Bundestages, Landesvorsitzende der ASF
·         Thomas Schulz-Spirohn, Staatsanwalt in Berlin, Mitglied des Vorstandes der ASJ
·         Dagmar Freudenberg, Staatsanwältin in Göttingen/Hannover, Vorsitzende der Strafrechtskommission des DJB
·         Christian Oestmann, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Berlin, Landesvorsitzender der ASJ.

Die Diskussion wird Vera Junker, Leitende Oberstaatsanwältin in Berlin, stellv. Landesvorsitzende der ASJ moderieren.

Mittwoch, 25. Mai 2016, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

Daniel Buchholz: Exklusive Tour durch das rbb-Fernsehzentrum

Hautnah erleben, wie die „Berliner Abendschau“ oder die Nachrichten im Radio entstehen. Der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz lädt Interessierte ein, mit ihm auf eine außergewöhnliche Entdeckertour zu gehen. Am 23. Mai 2016 gibt es geheime Einblicke in das rbb-Fernsehzentrum am Messegelände.

Eine Teilnahme an der etwa 90-minütigen Führung ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich. Wer dabei sein möchte, sende vorzugsweise eine E-Mail  oder hinterlasse unter Telefon (030) 9235 9280 seinen Namen, Adresse und Telefonnummer. Bei einer Zusage gibt es rechtzeitig weitere Informationen zum Ablauf.

Montag, 23. Mai 2016, ab 16.00 Uhr

 

93. Jour Fixe des Kulturforums: Musik in Berlin

Beim 93. Jour Fixe des Kulturforums am 18. Mai geht es in lockerer Runde um MUSIK IN BERLIN. Das Thema stand in der Vergangenheit eher nicht im Mittelpunkt der Arbeit, das will das Kulturforum jetzt ändern. Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, hat sich bereit erklärt, zum Einstieg kurz vorzustellen, welche finanziellen Mittel in die Musik der Stadt fließen.

Doch die Diskussion soll nicht auf die Frage von Förderungen und den kulturpolitischen Aspekt beschränkt bleiben. Es gibt einige Ideen, wie sich das Kulturforum sinnvoll diesem komplexen Thema nähern kann, welche Interessen es im Verein gibt, sich mit bestimmten Musik-Richtungen, -Institutionen, -Gruppen zu beschäftigen. Und sicherlich werden an dem Abend weitere interessante Vorschläge gemacht und diskutiert. Danach besteht die Möglichkeit, aktuelle Fragen der Kultur(-politik) in Berlin anzusprechen.

Mittwoch, 18. Mai 2016, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

 

SPD Bundestagsfraktion: Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland

Die Projektgruppe #NeuerZusammenhalt lädt ein zu einem Dialogforum. Neue Zeiten erfordern neue Ideen. Auf dem Land sind vielerorts schon lange neue Zeiten angebrochen. Landwirtschaft und Handwerk haben sich verändert. Mancherorts sind ganze Industriezweige weggebrochen. Unternehmer finden keine Nachfolger oder das Geschäft rentiert sich nicht mehr. Die jungen Menschen zieht es in die Stadt. Nacheinander schließen Unternehmen und es brechen die Einrichtungen der Daseinsvorsorge weg. Die Wege zum Einkaufen, zum Arzt, zur Bank und ins Theater werden immer weiter. Damit finden wir uns nicht ab.

In ganz Deutschland soll eine gute öffentliche Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensverhältnisse gelten und zwar unabhängig vom Wohnort. Die Projektgruppe #NeuerZusammenhalt der SPD Bundestagsfraktion lädt ein:

Freitag, 3. Juni 2016, von 13.00 bis 18.00 Uhr
Deutscher Bundestag, Fraktionsebene, Eingang West (über Vorkontrollstelle), Reichstagsgebäude, Platz der Republik, 10557 Berlin

Weitere Informationen und die Anmeldung - bitte bis zum 24. Mai - gibt es hier.
 

 

Landeszentrale für politische Bildung lädt zu ihrem ersten Demokratiefest ins Amerika Haus

Am 21. Mai 2016 öffnet die Berliner Landeszentrale für politische Bildung das erste Mal an ihrem neuen Standort, dem Amerika Haus, ihre Türen, um das eigene Angebot und die vieler anderer Projekte und Träger der politischen Bildung vorzustellen.

Der Tag besteht aus einem bunten Programm mit Gesprächsrunden, Filmen, Workshops, Ausstellungen, Theater, Musik, Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen, Kinderprogramm und vielem mehr. Die Themen reichen von der Integration geflüchteter Menschen über den Umgang mit Rechtsextremismus bis hin zu politischer Mitbestimmung.

In Gesprächsrunden diskutieren Sandra Scheeres (Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft), Andreas Germershausen (Beauftragter des Berliner Senats für Integration und Migration), Wolfgang Benz (Wissenschaftler), Sookee (Rapperin), Thomas Krüger (Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung) und einige mehr.

Das Angebot richtet sich an Jung und Alt. Mit Essens- und Getränkeständen wird für das leibliche Wohl gesorgt. Die Landeszentrale für Politische Bildung lädt alle interessierten Berlinerinnen und Berliner eiin.

Samstag, 21. Mai 2016, von 11.00 bis 16.00 Uhr
Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

 

August Bebel Institut: Flucht und Asyl als Aufgabe der Bezirkspolitik

Die Berliner Bezirke organisieren konkret Aufnahme, Unterkunft und Integration Geflüchteter. Vor Ort begegnen sich Geflüchtete, freiwillige und hauptamtliche Helfer*innen, Mitarbeiter*innen der Verwaltung und bezirkliche Politiker*innen. Wie sind der Bezirkshaushalt und die verschiedenen Bezirksämter strukturiert? Wer ist für was zuständig? Wie funktioniert das in der Praxis? Welche Erfahrungen machen Geflüchteteninitiativen mit Verwaltungsstruktur und ihrer Praxis?
Leitung: Reinhard Wenzel (Bildungsreferent)
Samstag, 21. Mai 2016, von 10.00 bis 17.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Beitrag: 10 € inkl. Verpflegung. Anmeldung erbeten per E-Mail.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: "Ankommen in Deutschland" – Fotografien zu Flucht, Asyl und Integration

Die jüngsten Fluchtbewegungen haben das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (AdsD) bewegt, das Leben von Geflüchteten in Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges zum Thema zu machen. In drei jeweils chronologisch aufgebauten Kapiteln – UNTERWEGS, ANKOMMEN, BLEIBEN – zeichnen Fluchtursachen, das Leben in der Notunterkunft, die Suche nach dauerhafter Bleibe und Momente von Integration nach. Mit der Zeit von 1945 bis in die frühen 1990er Jahre bilden den Schwerpunkt der Archivsammlungen ab.

Die Aufnahmen entstammen der Fotosammlung des AdsD und sind nicht bearbeitet, frühere Konterstriche, Retuschen oder Gebrauchsspuren wurden nicht entfernt. Die Ausstellung besteht aus 41 Abzügen auf Foto-Papier, s/w, im Format DIN A1, gerahmt. Quelle ist das AdsD.
Die Ausstellung „Ankommen in Deutschland“ ist bis zum 27. Mai 2016, Montag bis Freitag Uhr, 9 - 21 Uhr, zu sehen.

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 1, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
 

 

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