Komplettansicht

Michael Müller legt Personalkonzept für den Landesvorstand vor

Senator Michael Müller | Foto Marco Urban
 

Michael Müller, Kandidat für den Landesvorsitz der Berliner SPD, hat auf der Sitzung des SPD-Landesvorstands am 18. April sein Personalkonzept zur Besetzung des Geschäftsführenden Landesvorstands (GLV) vorgestellt. Als stellvertretende Vorsitzende schlägt Michael Müller Barbara Loth, Iris Spranger, Mark Rackles und Andreas Geisel vor. Für die Position der Landeskassiererin hat sich Michael Müller für Angelika Schöttler ausgesprochen. Die Wahlen finden auf dem Landesparteitag der Berliner SPD am 30. April statt.

Zudem wird dem Landesparteitag vorgeschlagen, die Anzahl der Beisitzerinnen und Beisitzer von acht auf zwölf Personen zu erhöhen. Dazu wird auf dem Landesparteitag ein entsprechender Antrag zur Statutenänderung vorliegen.

Die vorläufige Tagesordnung für den Landesparteitag am 30. April wurde ergänzt. Die Nominierung des Spitzenkandidaten wird auf den 30. April vorverlegt. Das Wahlprogramm wird wie geplant auf dem Landesparteitag am 27. Mai verabschiedet werden.

 

Füreinander-Tour: Michael Müller in Lichtenberg

 

"Wachstum menschlich gestalten – Füreinander“, dafür steht der Regierende Bürgermeister Michael Müller. Auf seiner Tour durch die Bezirke will Müller mit den Berlinerinnen und Berlinern über die Probleme vor Ort sprechen und mögliche Lösungen diskutieren, damit Berlin das bleibt, was es ist: eine solidarische Stadt. Am 25. April macht Michael Müller in Lichtenberg Station.

Montag, 25. April 2016, um 18.00 Uhr
Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin

Mehr zur Füreinander-Tour mit Michael Müller im Internet: www.spd.berlin/fuereinander          

 

Aufruf zum 1. Mai: Gerade jetzt zusammenstehen!

 

Der Mindestlohn und die Rente mit 63 – beide Initiativen tragen die  Handschrift der SPD. Darauf sind wir stolz und in diesem Sinne arbeiten wir weiter hart für eine solidarische und demokratische Gesellschaft, für eine Arbeitswelt ohne Lohndumping und Zwei-Klassen-Gesellschaft und für eine Arbeitsgesellschaft, in der nicht das Geschlecht die Dicke der Lohntüte bestimmt.

Demonstriert mit uns! Kommt zur 1. Mai-Demo des DGB in Berlin.

Unser Treffpunkt:   9.30 Uhr – Spandauer Straße/ Ecke Anne-Louisa-Karsch-Straße (am Hackeschen Markt).  Ab 9.00 Uhr gibt es Kaffee!

 

Be Team – sei Teil eines unglaublichen Wahlkampfs!

Du bist gerade erst nach Berlin gezogen? Oder ganz frisch bei uns dabei? Oder Du willst diesmal richtig im Wahlkampf durchstarten? Das ist die perfekte Zeit, um mit uns durch diesen spannenden Wahlkampf zu gehen. Gemeinsam wollen wir mit einem modernen Wahlkampf die Straßen Berlins unsicher machen. Unsere Mitglieder sind unsere Stärke! Gemeinsam können wir es erreichen wieder stärkste politische Kraft in Berlin zu werden und mit Michael Müller den Regierenden Bürgermeister und viele Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister zu stellen.

Du hast in den Monaten Mai bis September 2016 Zeit und Lust, Dich ehrenamtlich im Wahlkampf einzubringen und bei einigen besonderen Aktionen mitzumachen. Du bist noch nicht so stark in den Wahlkampf Deiner Abteilung, einer Kandidatin oder eines Kandidaten eingebunden. Du bist offen und interessiert, kreativ und kommunikativ - gehst gern auf andere Menschen zu und hast Spaß daran, neue Leute kennen zu lernen. Mit Dir zusammen wollen wir vielfältige Wahlkampfideen für die Kommunikation im Straßenwahlkampf und den sozialen Netzwerken entwickeln.

Jetzt ist die beste Zeit, um deine Berliner SPD kennenzulernen und Gleichgesinnte zu treffen. Mit unserem BeTeam stellen wir eine kreative Gruppe mit vielen engagierten Menschen auf, die gemeinsam für die Berliner SPD kämpfen wollen!  Es geht hier um unser Berlin – das wir auch gegen die RechtspopulistInnen von AfD und Bärgida klar verteidigen wollen.

Schreibe einfach eine E-Mail an beteam@spd.de. Mehr Infos und ein erstes Kennenlernen folgen in Kürze.

 

Freizug von Sporthallen

Ab September 2015 sind in Berlin zur Unterbringung von Flüchtlingen auch Sporthallen als Notunterkünfte genutzt worden, um bei dem enorm ansteigenden Zugang von Flüchtlingen Obdachlosigkeit zu verhindern. Derzeit stehen in Berlin an 51 Standorten 63 Sporthallen mit insgesamt rund 10.500 Plätzen zur Verfügung. Im Senat besteht Konsens darüber, dass die Sporthallen so bald als möglich wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung des Schul- und Vereinssports zurückgegeben werden sollen.

Der Freizug, insbesondere die Festlegung der Reihenfolge, ‎wird in enger Abstimmung mit den Bezirken erfolgen. Angestrebt wird, die Geflüchteten möglichst innerhalb desselben Bezirks unterzubringen, um entstandene sozialräumliche Bindungen zu erhalten. Mit dem Freizug der Hallen wird begonnen, sobald mindestens 2.000 Unterbringungsplätze verfügbar sind, die auch während und nach dem Freizug der Sporthallen als Puffer freigehalten werden. Eine weitere Voraussetzung ist es, dass keine Hinweise des Bundesinnenministeriums auf eine neue Ankunftswelle flüchtender Menschen vorliegen.

Es wird angestrebt, das für den Berliner Leistungssport besonders bedeutsame Horst-Korber-Zentrum und die Rudolf-Harbig-Halle bereits im Mai freizuziehen. Neu ankommende Geflüchtete werden dann in der Messehalle 26 untergebracht. Der Freizug wird nach Maßgabe der individuellen bezirklichen Bewertung erfolgen, so z. B. nach der Bedeutung für den Schulsport, den Leistungssport, den Behindertensport und den kiezübergreifenden Vereinssport. Hallen, die für den prüfungsrelevanten Schulsport (Abitur) genutzt werden, sollen dabei bevorzugt werden.

 

Andreas Geisel: Bebauungsplan für die Wiederbelebung des historischen Stadtkerns von Berlin

 

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, den Bebauungsplanentwurf für den historischen Kern von Alt-Cölln beschlossen.

Das ca. 10,7 ha große Gelände liegt im Bezirk Mitte und schließt den Bereich zwischen der Gertraudenstraße, der Breiten Straße, Neumannsgasse und dem Spreekanal ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Humboldt-Forum. Das Gebiet ist sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Geisel betonte die Bedeutung des Bebauungsplans: „Wir haben an dieser ganz besonderen Stelle Berlins nun die Möglichkeit, die über Jahrzehnte verdeckte Stadtgeschichte wieder sichtbar zu machen. Gleichzeitig schauen wir in die Zukunft, indem wir die Grundlagen für ein lebendiges Stadtviertel im Herzen Berlins schaffen.“

Im Kernbereich der ehemaligen mittelalterlichen Doppelstadt Berlin-Cölln soll auf ca. 48.000 m² ein verdichtetes innerstädtisches Quartier mit einer Mischung aus Wohnen, Arbeiten und kulturellen Nutzungen entstehen. Die vorhandenen Wohngebäude und denkmalgeschützten Bauten in der Breiten Straße und in der Brüderstraße sind in die Planung eingebunden und sollen erhalten bleiben. Die ausgegrabenen Fundamente der Petrikirche und der Cöllnischen Lateinschule sollen künftig den Besucherinnen und Besuchern in einem archäologischen Besucherzentrum präsentiert werden. Am Standort der früheren Kirche entsteht ein Kultur- und Religionshaus mit einem neuen Stadtplatz.

Entlang der Gertraudenstraße sind beiderseits des früher als Parkplatz genutzten Petriplatzes Büro- und Geschäftshäuser geplant. Nördlich der Scharrenstraße ist ein Mischgebiet mit ca. 150 neuen Wohnungen vorgesehen. An den Blockrändern sollen künftig Geschäfte, Restaurants und Büros zum Verweilen einladen.  Der Bebauungsplanentwurf wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegt.

 

Eva Högl: Richtige Entscheidung zum Einheitsdenkmal

Eva Högl hf
 

Als "vernünftige Entscheidung, die wir sehr begrüßen" hat die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl den Beschluss des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages bezeichnet, das geplante Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal nicht zu bauen.  "Es ist gut, dass das Projekt jetzt gestoppt wurde", so Eva Högl, die den Wahlkreis Mitte im Bundestag vertritt. "Es wurde höchste Zeit. Im Zuge der Instandsetzung des Sockels vor der Westseite des Humboldtforums, auf dem die sogenannte Einheitswippe entstehen sollte, traten immer mehr Unwägbarkeiten in Erscheinung, die das Kostenrisiko ins Unkalkulierbare steigen ließen. Zuletzt war noch nicht einmal mehr klar, ob die zunächst für das Leipziger Einheitsdenkmal veranschlagten 5 Millionen Euro, die zusätzlich zu den bereits vorgesehenen zehn Millionen Euro auf das Berliner Bauvorhaben übertragen werden sollten, zur Realisierung ausreichen würden. Das ist nicht mit solider Haushaltsführung vereinbar."
Als Bundestagsabgeordnete von Berlin-Mitte freue sie sich, dass mit der Entscheidung auch klar sei, dass der wunderbare Ort frei bleiben und ein attraktiver Ort zum Verweilen für die künftigen Besucherinnen und Besucher des Humboldtforums sein werde. "Die Entscheidung, ob ein Freiheits- und Einheitsdenkmal an anderer Stelle errichtet werden kann, ist damit nicht gefallen, denn der Stopp bezieht sich auf das konkrete Projekt. Das Anliegen, das Verdienst der Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR in ihrem Einsatz für die Einheit zu würdigen, ist weiterhin erfüllbar. Das sollte dann aber auch auf fundierter finanzieller und baulicher Grundlage erfolgen.“

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann: „Rechtsunsicherheit in Polen verhindern"

Sylvia-Yvonne Kaufmann
 

"Die faktische Ausschaltung des Verfassungsgerichts in Polen gefährdet Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit im Land“, erklärte die Berliner SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann, nachdem das Europäische Parlament am 13. April in Straßburg in einer Resolution Stellung zur Situation in Polen bezogen hat. Ein umstrittenes Gesetz erschwert dort die Arbeit der Verfassungsrichter. Diese hatten das entsprechende Gesetz für verfassungswidrig erklärt, die Regierung akzeptiert dieses Urteil jedoch nicht.

„Eine Entwicklung hin zu zwei parallelen Rechtssystemen und die damit verbundene Rechtsunsicherheit in einem EU-Staat sind inakzeptabel“, stellt die SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann klar. „Wir erwarten von der polnischen Regierung, dass sie den Empfehlungen der Venedig-Kommission Folge leistet und die Verfassungskrise löst. Wenn die polnische Regierung nicht umsteuert, muss die EU-Kommission die zweite Stufe des Rechtsstaatsmechanismus aktivieren.“

Die zweite Stufe sähe vor, dass die EU-Kommission eine Empfehlung zur Rechtstaatlichkeit an das Land richtet, mit der Nennung einer Frist, bis wann die Probleme gelöst sein sollen. Die Kommission hatte im Januar den Rechtsstaatsmechanismus im Fall von Polen aktiviert. „Die Reisen von Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans nach Polen und seine Äußerungen geben Hoffnung, dass eine Lösung im konstruktiven Dialog möglich ist“, so Sylvia-Yvonne Kaufmann, Mitglied im Innenausschuss. „Wir unterstützen die EU-Kommission dabei, die polnische Regierung im Dialog zurück auf den Europakurs der Zivilgesellschaft zu bringen.“

 

Arabisch lernen von Flüchtlingen - Unterricht geht auch andersherum

Jeden Mittwochabend und Samstag lernen im Bürgerbüro des Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) ehrenamtliche Helfer/innen gemeinsam mit Mustafa und Kalit Arabisch.

Die jungen Syrer, 25 und 28 Jahre alt, sind selbst Flüchtlinge, mit dem Arabischkurs für Ehrenamtliche wollen die jungen Männer etwas an die deutsche Gesellschaft zurückgeben. Der freiwillige Einsatz der Menschen für Flüchtlinge hat die jungen Männer zutiefst beeindruckt. Sie wissen vor welchen Herausforderungen die Freiwilligen stehen, mit dem kostenlosen Arabischunterricht wollen sie die tägliche Arbeit der engagierten Helfer/innen erleichtern. Mit der Unterstützung Ihrer Sozialbetreuerin, Asmahan Er, haben sie die Idee für den Arabischkurs für Ehrenamtliche schnell umgesetzt.

Der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz unterstützt das Projekt: "Die Idee, einmal andersherum zu helfen und zu lernen hat mich sofort überzeugt. Die Räumlichkeiten meines Bürgerbüros stelle ich gerne zur Verfügung."

Die Sprachkurse finden jeweils mittwochs von 16.30 bis 18.30 Uhr und samstags 10.00-12:00 Uhr im Bürgerbüro von Swen Schulz in der Bismarckstraße 61, 13585 Berlin-Spandau statt.

Weitere Anmeldungen und Fragen zum Kurs nimmt Asmahan Er unter der Telefonnummer: 0157/86250381 entgegen.

 

AfA-Friedrichshain-Kreuzberg: Diskussion zu Leiharbeits- und Werkverträgen mit MdB Cansel Kiziltepe

Kurz vor dem AfA-Bundeskongress soll im Bundestag das Gesetzesvorhaben zur Regulierung von Leiharbeits-/Werkverträgen zum zweiten Mal eingebracht werden. Die Einschränkung des Missbrauchs dieser beiden entrechteten Beschäftigungsformen für Tarifflucht und Lohndumping war Auftrag der Gewerkschaften an die SPD in der Großen Koalition. Setzte bereits der erste Gesetzentwurf von Ministerin Nahles vom November 2015 den Druck auf das tarifvertraglich begründete sozialversicherungspflichtige Normalarbeitsverhältnis in Vollzeit fort - der DGB kritisierte, dass Lohndumping weiter zugelassen, Werkvertragsbeschäftigte zu Streikbrechern eingesetzt werden können und Tarfifflucht nun auch noch honoriert werde - ging er den Arbeitgeberverbänden und der CDU immer noch nicht weit genug. Die  AfA Friedrichshain-Kreuzberg diskutiert mit der Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe den Stand des Gesetzesentwurfs uknd lädt herzlich dazu ein.
Mittwoch, 20. April 2016, um 19.00 Uhr
Wahlkreisbüro der SPD Friedrichshain-Kreuzberg,  Grünberger Straße 4, 10243 Berlin

 

SPD Pankow lädt mit EU-Schwesterparteien neue Pankowerinnen und Pankower ein

 

Über 26.000 Migrantinnen und Migranten aus EU-Staaten sind in den vergangenen Jahren nach Pankow gezogen. Die Pankower Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben im Herbst einen Beschluss gefasst, den Neupankowern ein Angebot zur politischen Integration zu machen. Dazu wurde mit den Berliner Ablegern der sozialdemokratischen Schwesterparteien aus Spanien, Großbritannien, Frankreich und Italien ein Kennenlerntermin konzipiert, zu dem gemeinsam am 21. April 2016 ab 19.00 Uhr ins Café Diseño eingeladen wird. Dieser wird derzeit auf englisch, französisch, italienisch, spanisch und auf deutsch unter Migrationen und Migranten beworben. Der Pankower SPD-Kreisvorsitzende Knut Lambertin dazu: "Integration darf nicht nur Forderung an andere sein. Eine Partei wie die SPD muss auch praktisch zur politischen Integration von Einwanderern nach Pankow beitragen!"

Donnerstag, 21. April 2016, ab 19.00 Uhr
Café Diseño, Berliner Straße 53, 13189 Berlin

 

Fraktion vor Ort: Von Menschen für Menschen. Recht auf gutes Engagement

Die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements und ehrenamtlicher Tätigkeit zeigt sich aktuell eindrucksvoll im Zuge der Flüchtlingssituation. Darüber hinaus arbeiten Millionen von Menschen in Deutschland ehrenamtlich in Vereinen, Jugendorganisationen oder anderen karitativen, sozialen und kirchlichen Einrichtungen. „Von Menschen für Menschen, Recht auf gutes Engagement“ lautet deshalb das Thema eines Diskussionsabends der SPD-Bundestagsfraktion.

Diskutieren werden die Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer MdB und Willi Brase MdB mit Franziska Becker MdA und dem Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann. Die SPD-Politiker werden außerdem thematisieren, welche Möglichkeiten beispielsweise Freiwilligendienste bieten und wie gerade auf kommunaler Ebene in der Flüchtlingshilfe bürgerschaftliches Engagement aussehen kann. 
Besonders Helferinnen und Helfer von Einrichtungen der Flüchtlingsarbeit sind eingeladen. Wie gutes Engagement gelingen kann, soll etwa am Beispiel von Charlottenburg-Wilmersdorf erläutert werden.

Dienstag, 26. April 2016, um 19.00 Uhr
Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10715 Berlin

Anmeldung per E-Mail erbeten oder telefonisch 030 7978 2005.

 

 

Fachausschuss Internationales: So nah und doch so fern? Ein aktuelles Porträt des westlichen Balkans

Die Länder des westlichen Balkan sind wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Als Nachbar- und Grenzregion spielen diese sechs Länder vor den Toren Europas eine Schlüsselrolle – nicht nur in der Migrations- und Flüchtlingsproblematik als Transitländer und „Türsteher“ Europas. Auch ihre jeweiligen innenpolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben Berlin und Brüssel zu interessieren: Diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf die Stabilität und Prosperität der gesamten Region. Wie ist es um die Balkanländer im Allgemeinen und Serbien im Besonderen bestellt? Was erwarten sie von Europa, welche Bedeutung haben sie für Deutschland und die EU? Welche Rolle spielen sie in der Flüchtlings- und Migrationspolitik? Der Fachausschuss Internationales lädt ein. Es diskutieren:

Valeska Esch, Balkan-Expertin und Senior Program Officer Aspen Institute Deutschland/Berlin
Dr. Aleksandar Ivkovac, Botschaft der Republik Serbien, Gesandter-Botschaftsrat, Leiter der Wirtschaftsabteilung
Moderation: Dr. Andrea Despot, stellv. Sprecherin des FA I und stellv. Leiterin der Europäischen Akademie Berlin

Mittwoch, 27. April 2016, um 18.30 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 304, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

Filmfestival erinnert an Tschernobyl

Am 26. April  erinnert das International Uranium Film Festival in Rio de Janeiro, Los Angeles und Berlin an den 30. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl.

Die Vorstellung in Berlin findet am 26. April 2016 im Cinestar Kino in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg statt. Beginn ist um 20 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung folgt ein moderiertes Publikumsgespräch, an dem auch Klaus Mindrup, Bundestagsabgeordneter und studierter Biologe, teilnimmt. Ihm ist die Aufklärung über die Gefahren von Atomkraftwerken ein besonderes Anliegen.   

„Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder Schirmherr des Uranium Filmfestivals sein darf", so Mindrup. "Nicht nur, weil es wieder in meinem Wahlkreis stattfindet, sondern auch, weil es eine überaus wichtige Thematik behandelt. Radioaktivität ist gefährlich und für uns nicht sichtbar, nicht riechbar und auch nicht zu schmecken. Dennoch ist sie allgegenwärtig: Ob in Munition oder Bomben, in Bergwerken, oder in Atomkraftwerken und deren radioaktiven Abfällen. Radioaktivität wird uns noch Millionen Jahre vor große Herausforderungen stellen. Als großer Befürworter des Ausbaus der erneuerbaren Energien habe ich nie an das Märchen geglaubt, dass die Atomkraft „sauber, günstig und sicher“ sei. Die vergangenen Atomkatastrophen haben uns auf schmerzliche Art und Weise gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist."

Der Film, so Mindrup, sei ein Mittel, Problemlagen sehr anschaulich zu beschreiben, Mitunter lasse er die BetrachterInnen auch fragend zurück. Mindrup: "Es wäre wünschenswert, wenn sich noch viel mehr Menschen kritisch mit der Atomkraft und deren Folgen auseinandersetzen würden, denn wir haben nur diese eine Erde. Wir sind verpflichtet, unseren Nachkommen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen! Ohne Atomkraft und ohne Atombomben! Ich wünsche dem Festival und seinen Organisatoren viel Erfolg und viele Zuschauer!“ 

Dienstag, 26. April 2016, um 20.00 Uhr
Cinestar Kino, Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

 

Fachausschuss Europa: Weiterentwicklung der EU zu einer Sozialunion

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat aufgezeigt, wie anfällig die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sind und welche Fehler die Wirtschafts- und Währungsunion weiterhin besitzt. Bundeswirtschaftsminister Gabriel und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron hatten daher die Weiterentwicklung der EU zu einer Sozialunion gefordert. Wie das funktionieren könnte, will der Fachausschuss Europa / SPE Aktivist*innen Berlin mit Dr. Philipp Steinberg, Leiter des Ministerbüros im Bundeswirtschaftsministerium, diskutieren.

Dienstag, 26. April 2016, um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus zu Berlin, Raum 388, Niederkirchnerstraße 3, 10117 Berlin

Der Fachausschuss macht weiterhin aufmerksam auf die Europäische Bürgerinitiative "Act4Democracy" für die Verteidigung europäischer Werte und gegen undemokratische Tendenzen wie in Ungarn und Polen.  Unterzeichnen kann man unter diesem Link.

 

DL21: Besorgte Bürger, rechte Hetzer

Das Forum Demokratische Linke DL21  lädt am 27. April zu einer Diskussionsveranstaltung "Besorgte Bürger, rechte Hetzer" ein.

Die AfD hat bei den vergangenen Landtagswahlen erhebliche Stimmgewinne zu verzeichnen gehabt. In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt landete sie sogar vor der SPD. Als Motiv für diese Wahl gaben die meisten Menschen Enttäuschung über die herkömmlichen Parteien an. Das wichtigste Thema war für sie die Flüchtlingspolitik. In der Bevölkerung mehren sich Ressentiments gegen Flüchtlinge, die immer häufiger in Hass und Gewalt münden. Was bedeutet das Wahlergebnis für die anderen Parteien und die Gesellschaft in unserem Land. Wer sind die WählerInnen der AfD? Wie sollten die demokratischen Parteien mit den Rechtspopulisten umgehen? Und wie hängen Rechtspopulismus und Gewalt zusammen?

Die Vorsitzende DL21 eröffnet die Verantaltung. Es diskutieren
Ulf Bünermann,  Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
Patrick Gensing, Blogger, Journalist und Autor des Buches „Rechte Hetze im Netz“
Mittwoch, 27. April 2016, um 19.00 Uhr
Kneipe „Aufsturz“, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
 

 

Kulturforum: Krimilesung mit Isabella Bach

Cover "Die stille Wut der Tante"
 

Zu einer Lesung mit der Krimi-Autorin Isabella Bach laden die Berliner Stimme und das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie am Freitag, dem 22. April um 19 Uhr in die Galerie im Kurt-Schumacher-Haus. Isabella Bach, Mitglied der Autorinnenvereinigung „Mörderische Schwestern“, stellt ihren frisch im Sutton Verlag erschienenen Kriminalroman „Die stille Wut der Tante“ vor, der seinen Ausgangspunkt in Hermsdorf hat. Bitte um Anmeldung im Formular unter spd.berlin/krimilesung-bach.

Freitag, 22. April 2016, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Als Valentina Bergh bei ihrer Tante Konstanze Schilling in Berlin eintrifft, findet sie das Haus im Hermsdorfer Amselgrund verlassen vor. Ihre Tante ist tot – Todesursache ungeklärt.  Auch eine Autopsie bringt kein endgültiges Ergebnis. Eigentlich wollte Valentina nach ihrer Kündigung ihrem unglücklichen Leben in Frankfurt entfliehen und bei ihrer Tante eine Neuanfang wagen. Und dann das! Konstanze war bei ihrem letzten Telefonat doch kerngesund und putzmunter. Aber da die Polizei keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung findet, legt sie den Fall zu den Akten. Dagegen kann selbst Valentinas Jugendfreund, Kriminalhauptkommissar Daniel Singer, nichts unternehmen. Nur Valentina ist überzeugt davon, dass hier etwas nicht stimmt und ermittelt zusammen mit ihrer besten Freundin Frederike Singer auf eigene Faust.
Sutton Verlag, Broschur 208 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-95400-682-3

 

Girls'Day 2016 - Mädchen machen Politik mit der SPD Berlin

Auch in diesem Jahr bietet die SPD Berlin am Girls'Day, am 28. April 2016, die Gelegenheit, den Tätigkeitsbereich Politik näherkennen zu lernen. Und hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.

 

Altfalken-Treffen am 28. Mai 2016

Am Sonnabend, 28. Mai 2016, ab 15.00 Uhr, findet auf dem Gelände des Zeltlagerplatz e.V. in Heiligensee das Altfalken-Treffen 2016 statt.

Wie immer gibt es die Möglichkeit, sich über die aktuelle Arbeit der Falken und des Zeltlagerplatz e.V. zu informieren. Auch dieses Jahr wird außerdem das Archiv der Arbeiterjugendbewegung aus Oer-Erkenschwick vor Ort vertreten sein und wichtige und interessante Zeitdokumente entgegennehmen.

Doch wie immer steht das Wiedersehen mit alten FreundInnen und WeggefährtInnen aus der Falkenzeit und der Austausch zwischen verschiedenen Generationen der sozialistischen Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt: Nachmittags bei Kaffee und Kuchen und später mit Gegrilltem, Salat und kalten Getränken. Blauhemden, Liederbücher, Fotos und Geschichten sind ausdrücklich erwünscht. Für die Kinder wird es besondere Angebote geben.

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail.

 

August Bebel Institut: Wie is(s)t die Stadt?

Ein Programm in und mit der Markthalle Neun

16.30 Uhr Rundgang:  IX, Neun, neu: Wie sich die Eisenbahnmarkthalle in Kreuzberg neu erfand.
Mit: Christoph Albrecht (Diplom-Volkswirt, ehem. Sprecher der Anwohnerinitiative)
 Beitrag: 5 €; Anmeldung bis 20. April unter anmeldung@august-bebel-institut.de
18 Uhr: Maibockanstich mit Dilek Kolat (Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen) und Johannes Heidenpeter (Heidenpeters Craft Bier)
19 Uhr: Gespräch mit Ina Czyborra (Mitglied im Abgeordnetenhaus / Freunde der Domäne Dahlem e.V.) , Willi Lehnert (Ökonauten e.G.) u.a.
In Kooperation mit der Markthalle Neun und Slow Food Berlin
Samstag, 30. April 2016, von  16.30 bis 20.00 Uhr
Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail.

 

Gerechtigkeitswoche der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin - 25.-28.4.2016

Menschen sind heute so mobil wie nie zuvor – aber unter sehr ungleichen Bedingungen. Jeder siebte Mensch migriert oder ist auf der Flucht. Trotz aller Risiken entscheiden sich täglich Tausende dafür, ihre Heimat zu verlassen. Flucht und Migration sind eine zentrale politische und soziale Herausforderung unserer Zeit.

Aus diesem Grund steht die internationale Themenwoche »Zeit für Gerechtigkeit« in diesem Jahr unter dem Motto »Menschen in Bewegung«. Vom 25. bis zum 28. April 2016 will die Friedrich-Ebert-Stiftung über die komplexen Zusammenhänge und politischen Gestaltungsmöglichkeiten der Jahrhundertaufgabe »Migration und Flucht« diskutieren - in Workshops, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen, nach Lesungen und Filmen.  

Vom 25. bis 28. April 2016 findet die Gerechtigkeitswoche der Friedrich-Ebert-Stiftung an unterschiedlichen Orten in Berlin statt. Weitere Informationen.

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

Termine

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.