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100 % für Martin Schulz

Die Berliner Delegation auf dem Bundesparteitag am 19.03.2017

© Ralf Höschele

 

Martin Schulz wurde auf dem SPD-Bundesparteitag am 19. März in Berlin mit 100 % der abgegebenen gültigen Stimmen zum neuen SPD-Parteivorsitzenden gewählt. Martin Schulz tritt damit die Nachfolge von Sigmar Gabriel an. Anschließend bestimmten ihn die Delegierten einstimmig zum SPD-Kanzlerkandidaten.

Martin Schulz blickte kämpferisch nach vorne. Mit seiner Politik für die Menschen setzt er Zeichen für eine solidarische und intakte Gesellschaft, in der es darum geht, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam stark zu sein. „Bei unserem Programm wird es um Gerechtigkeit, um Respekt und um Würde gehen.“

Noch nie zuvor wurde in der 154-jährigen Geschichte der SPD ein Parteivorsitzender mit 100 % der Stimmen gewählt. Das Wahlergebnis zeigt die Geschlossenheit und die Motivation der SPD vor dem anstehenden Bundestagswahlkampf. „Wir wollen, dass die SPD die stärkste politische Kraft nach der Bundestagswahl wird,“ so Martin Schulz zum Schluss seiner Rede. Unter anhaltendem Beifall fügte er hinzu: „Und ich will der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.“ Die ganze Rede von Martin Schulz gibt es hier als Video.

In seinem Grußwort betonte der Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Michael Müller:„Gerechtigkeit und Martin – das hat sich in wenigen Wochen geradezu zum Synonym entwickelt! Der Sozialdemokratie wird wieder zugetraut, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Sie ist die Bastion gegen Populismus und Extremisten. Die Bastion für Demokratie und Freiheit." Michael Müllers Grußwort gibt es hier zum anschauen.

 

Ute Finckh-Krämer tritt wieder als Direktkandidatin für Steglitz-Zehlendorf an

Ute Finckh-Krämer

© Foto: Carsten Schwäbe

 

Die SPD Steglitz-Zehlendorf hat am Samstag Dr. Ute Finckh-Krämer als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Steglitz-Zehlendorf gewählt. 84% der Delegierten stimmten auf der Wahlkreiskonferenz für Finckh-Krämer, die bereits seit 2013 Bundestagsabgeordnete ist. Ute Finckh-Krämer hatte sich gegen die beiden Mitbewerber im ersten Wahlgang durchgesetzt.

 

Dmitri Geidel als Direktkandidat für Marzahn-Hellersdorf gewählt

Dmitri Geidel
 

Der Juso-Kreisvorsitzende von Marzahn-Hellersdorf, Dmitri Geidel, wird als Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 85 antreten. Die Wahlkreiskonferenz hatte damit das Ergebnis der Mitgliederbefragung bestätigt. Dmitri Geidel ist seit 2011 Bezirksverordneter und mittlerweile stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf.

 

Tim Renner tritt für die SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf an

Tim Renner
 

Tim Renner wurde von der Wahlkreiskonferenz der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf zum SPD-Bundestagskandidaten im Wahlkreis 80 Charlottenburg-Wilmersdorf gewählt.  Der ehemalige Kulturstaatssekretär hatte bereits die Mitgliederbefragung im Februar knapp für sich entschieden und setzte sich nun auch auf der Wahlkreiskonferenz am Freitagabend durch.

 

Aktuelle Stellenausschreibungen des SPD-Landesverbandes

Der SPD-Landesverband Berlin sucht im Zeitraum von April bis September für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf zur Verstärkung im Team Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet auch in diesem Jahr wieder Plätze für studienbegleitende Praktika an. Details dazu gibt es in den Stellenausschreibungen:

Ausschreibung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Bundestagswahlkampf (PDF-Dokument, 55.2 KB)

Ausschreibung Studentisches Praktikum 2017 (PDF-Dokument, 43.2 KB)

 

Forum Netzpolitik verabschiedet Grundsätze für das sozialdemokratische Datenzeitalter

 

Das Forum Netzpolitik hat in der vergangenen Woche Grundsätze für das sozialdemokratische Datenzeitalter verabschiedet. „In den letzten Monaten haben wir in einem offenen Prozess und mit vielen Expertinnen und Experten versucht zu ergründen, was die sozialdemokratischen Grundwerte für die Datenpolitik bedeuten. Ein solches datenpolitisches Grundsatzpapier hat bislang gefehlt und wir hoffen hiermit, einen breiten Diskussionsprozess in und außerhalb der SPD anstoßen zu können. Denn eins ist uns sehr klar geworden: Datenpolitik ist die neue Gerechtigkeitsfrage des 21. Jahrhunderts“, so Yannick Haan, Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner SPD.

„Wir hatten bislang immer das Problem, dass der technische Wandel schneller war, als die politische Regulierung. Dies führt immer wieder dazu, dass wir mit dem Versuch scheitern, einen unregulierten Lebensbereich zu regulieren. Daher wollen wir datenpolitische Grundsätze etablieren, die unabhängig von der technischen Entwicklung gelten. Eine sozialdemokratische Datenpolitik muss sich für uns gegen eine soziale Diskriminierung anhand von Daten einsetzen, die Dezentralität von Daten fördern und endlich das staatliche Datensammeln einschränken. Dieses Papier ist als Anstoß für eine breite Diskussion gedacht. Es wird Zeit, dass sich die alte Tante SPD endlich Gedanken macht, was Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in der digitalen Gesellschaft bedeuten“, so Haan abschließend.

Das Grundsatzpapier für das sozialdemokratische Datenzeitalter lässt sich hier (PDF-Dokument) herunterladen.

 

Eva Högl: Konsequenter gegen strafbare Hetze im Netz

Meinungsfreiheit findet dort ihre Grenze, wo durch Hassbotschaften oder Aufrufe zu Gewalt Straftatbestände verwirklicht werden – auf der Straße aber auch im Netz.

Eva Högl, MdB und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, dazu: „Leider erleben wir in sozialen Netzwerken in zunehmendem Maße, wie die Debattenkultur durch Hasskommentare Schaden nimmt. Klar ist: Wenn in Posts die Menschenwürde missachtet wird, können wir das nicht tolerieren und dürfen nicht wegsehen.“

Eva Högl wies darauf hin, dass soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter immer noch zu wenig und zu langsam gegen strafbare Inhalte auf ihren Plattformen vorgehen. Bundesjustizminister Heiko Maas hat nun gesetzliche Maßnahmen vorgeschlagen, um soziale Netzwerke stärker in die Pflicht zu nehmen, strafbare Hetze konsequenter und schneller zu löschen.

„Der Gesetzentwurf ist eine gute Grundlage für die weiteren parlamentarischen Beratungen. Gleichzeitig müssen wir genau prüfen, inwieweit wir auch auf europäischer Ebene tätig werden müssen, um wirksam gegen strafbare Inhalte im Netz vorgehen zu können“, so Eva Högl.

 

Bundesratsinitiative für mehr Gerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung

Auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, hat der Senat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, in den Bundesrat eine Entschließung zur Stärkung der Gerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung durch erste Schritte in Richtung einer BürgerInnenversicherung einzubringen. Dazu Dilek Kolat: „Der Berliner Senat ist mit dem Anspruch angetreten, mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Im Gesundheitswesen wollen wir deswegen eine Bürgerversicherung, die ausnahmslos alle Bürgerinnen und Bürger in die gesetzliche Krankenversicherung einbezieht. Unsere Bundesratsinitiative beinhaltet drei konkrete Schritte für mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen.“ Mehr dazu unter diesem Link.

 

Kita-Ausbau: 3.785 neue Plätze über das Landesprogramm „Auf die Plätze, Kitas, los!“

Ebenfalls heute beschloss der Senat auf Vorlage von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, den Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Umsetzung des Berliner Kita-Ausbauprogramms „Auf die Plätze, Kitas, los!“ für 2016.

Danach wurden allein über das Landesprogramm im vergangenen Jahr insgesamt 3.785 neue Kita-Plätze in 122 Einrichtungen anteilig gefördert. Das Finanzvolumen beträgt rund 26 Mio. €; davon wurden fast 25 Mio. € für Bau- und Umbaumaßnahmen vergeben. 1,2 Mio. € wurden als Starthilfe-Zuschüsse zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind im vergangenen Jahr in Berlin rund 6.200 neue Kinderbetreuungsplätze entstanden. Derzeit gibt es 166.000 Kita- und Tagespflegeplätze.

Sandra Scheeres dazu: „Das Landesprogramm läuft erfolgreich und ist ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Berlin bietet ein gutes Kita-System. Doch die Stadt wächst rasant und damit der Bedarf an Kita-Plätzen. Wir haben uns deshalb ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: In den nächsten Jahren wollen und werden wir rund 30.000 weitere Kita-Plätze schaffen.“ Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

Deutlicher Rückgang von Spielhallen in Berlin

Die Zahl der Spielhallen ist in Berlin im Jahr 2016 so stark gesunken wie noch nie. Dies belegen die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage des SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz.  Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. „Im Jahr 2016 ist die Zahl der Spielhallen in Berlin so stark gesunken wie noch nie. Im Laufe des Jahres 2016 mussten 38 Spielhallen dichtmachen, insgesamt reduzierte sich die Zahl von 535 auf 497. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Berliner Kieze und hilft uns im Kampf gegen die Spielsucht! In absoluten Zahlen war der Rückgang im Bezirk Mitte am stärksten (um 9 Hallen von 138 auf 127), prozentual schlossen die meisten Spielhallen in Spandau (um 17 % von 47 auf 39 Hallen)", so Daniel Buchholz.

Auf Initiative der SPD-Fraktion hat Berlin das strengste Spielhallengesetz Deutschlands. Nach fünf Jahren Übergangsfrist müssen in Kürze die meisten Automatenstandorte schließen. Mehrfachkomplexe und von Spielhallen geprägte Straßenzüge verschwinden aus dem Stadtbild. Der Auswahlprozess durch die Bezirke ist kurz vor dem Abschluss. Experten schätzen, dass in Berlin von den ursprünglich fast 600 Hallen deutlich weniger als die Hälfte übrig bleiben wird.

 

22. März: Mut für Europa – Im Gespräch mit Günter Verheugen

Was kann getan werden, damit die friedenssichernde europäische Idee in der praktischen Politik  besser verankert wird? Sind die nationalen Eliten oberflächlich  europafreundlich, aber nicht willens  oder in der Lage, ihre Bürger mitzunehmen?

„Europäische Integration setzt voraus, dass die Menschen mitgehen“, sagt Günter Verheugen. Wie kann das gehen, angesichts der starken Zentrifugalkräfte in der Gemeinschaft und der beharrlichen  „first“-Vorstellungen der Nationalstaaten? Was braucht die SPD außer dem Europäer Martin Schulz, um in Europaangelegenheiten erfolgreich zu sein?

Die Abteilung Friedrichstadt der SPD Mitte lädt ein:

Mut für Europa
Im Gespräch mit Günter Verheugen

moderiert von Jan Stöß

22. März 2017, 19 bis 21.30 Uhr
Das Meisterstück, Hausvogteiplatz 3, 10117 Berlin

 

23. März: Zukunft der Stasiunterlagenbehörde und zu aktuellen Fragen zum Umgang mit der Vergangenheit

Der Bundesvorstand des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) lädt sie zu einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Stasiunterlagenbehörde und zu Fragen der Erinnerungskultur und dem Umgang mit der Vergangenheit ein.

Gemeinsam mit der SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, der SPD-Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze und dem im Juni 2016 für weitere 5 Jahre wiedergewählten Behördenleiter der Stasiunterlagenbehörde Roland Jahn wollen wir uns dem Thema widmen.

Wir wollen erkunden, wie man Angriffe auf die Erinnerungskultur durch Rechtspopulisten abwehrt und welche realistischen Umsetzungsmöglichkeiten die Vorschläge der Expertenkommission zur Zukunft der BStU nach der Bundestagswahl noch haben. Die öffentlichen Debatten wie z. B. beim Angriff der AfD auf die Erinnerungskultur, beim Streit um das geplante Denkmal zur Freiheit und Einheit oder auch nach der Berufung eines stasibelasteten Staatsekretärs der Linken in Berlin haben gezeigt, dass die Auseinandersetzungen um die Vergangenheit nicht mit einem Schlussstrich beendet werden können. Sie müssen weiter geführt werden. Unsere Veranstaltung will hierzu einen Beitrag liefern. Sie findet statt am

Donnerstag, dem 23. März 2017, 14  - 16 Uhr

10963 Berlin, Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 141

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie statt. Bitte melden Sie sich über den Anmeldelink zur Veranstaltung an

 

24. März: August Bebel Institut „Verlassene Orte und ihre Zukunft – Die Liegenschaftspolitik des neuen Senats“

Liegenschaften sollen nicht mehr nur dem Zweck dienen, mit Maximalerlös verkauft zu werden, sondern der Entwicklung von Lebensqualität. So sieht es der Koalitionsvertrag für den neuen Berliner Senat vor. Wir lassen uns erklären, wie der Senat in Zukunft mit den „verlassenen Orten“ umgehen wird und diskutieren die Frage, wie mit den Einzelfällen im Hinblick auf Zustand, architektonischem Wert und Eigentumsrechten umzugehen ist.

Mit: Matthias Kollatz-Ahnen (Finanzsenator) und 
Andrea Hofmann (Initiative Haus der Statistik)

Freitag, 24. März 2017, 19 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

28. März: Diskussionsveranstaltung ,,Sicherheitspolitik in Berlin“ mit Raed Saleh

Das Thema Sicherheitspolitik steht insbesondere nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz auf der politischen Tagesordnung. Viele Bürgerinnen und Bürger sind beunruhigt. Menschen fragen sich, wie sicher sie in ihren Kiezen und in der gesamten Stadt fühlen können.

Wie kann die öffentliche Hand regulierend in die Innen- und Sicherheitspolitik eingreifen? Welche Maßnahmen sind gerechtfertigt und welche greifen in unsere Freiheit ein?

Am Dienstag, dem 28. März 2017 lädt die SPD-Abteilung Charlottenburg-Nordost zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Sicherheitspolitik in Berlin“ mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh und Fréderic Verrycken, MdA, ein. Ort: AWO-Treff, Reichweindamm 6, 13627 Berlin

Um Anmeldung wird per E-mail gebeten.

 

29. März: Forum Willy Brandt Berlin: Buchpräsentation zur Entspannungspolitik im Kalten Krieg

Wilfried Loth und Markus Meckel im Gespräch: Wie gelang es durch gezielte Maßnahmen der Entspannungspolitik, den Kalten Krieg in den 1960er und 1970er Jahren nicht eskalieren zu lassen? Die Antworten, die der Historiker Wilfried Loth in „Die Rettung der Welt. Entspannungspolitik im Kalten Krieg 1950-1991" gibt, sind hochaktuell in Zeiten neuer Konfrontation zwischen Russland und den NATO-Staaten. Markus Meckel wird das Buch kommentieren und im Anschluss mit dem Autor über die Bedeutung von Entspannungspolitik - damals und heute - diskutieren.

Um Anmeldung wird bis zum 28. März an info@willy-brandt.de oder unter 030 / 787 707-0 gebeten. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter diesem Link.


 

 

30. März: Dialog mit Russland: Chancen und Herausforderungen heutiger Zeit

Die Beziehungen zwischen Deutschland, der EU und Russland erleben seit Beginn der Ukraine-Krise Anfang 2014 schwierige Zeiten. Der Austausch wurde erheblich reduziert. Die EU und Russland haben gegenseitige Sanktionen verhängt. In politisch schweren Zeiten ist es umso wichtiger, den Dialog nicht abzubrechen, sondern umgekehrt, aufrechtzuerhalten und nach Wegen aus der Sackgasse zu suchen.

Wir sprechen mit Herrn Martin Hoffmann - dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forum e.V. und Geschäftsführer des Petersburger Dialog e.V., Herrn Franz Thönnes, MdB, stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Berichterstatter für Russland sowie Herrn Dmitri Geidel - Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl 2017 der SPD in Marzahn-Hellersdorf, Berlin.

Der Fachausschuss I - Internationale Politik, Frieden und Entwicklung der Berliner SPD lädt ein:

Donnerstag, den 30. März 2017 um 18:30 Uhr

Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176-179, 10117 Berlin, 6. Etage

Weitere Informationen gibt es hier.

 

31. März: August Bebel Institut: Verlassen, Vergessen – ohne Zukunft? Finissage

Romantik und Idylle in der Großstadt –
 wie passt das zusammen? Ein gemeinsamer Rückblick auf die Ausstellung der verlassenen Orte in Berlin.

Geschlossene Schwimmbäder, verlassene Fabrikhallen, Bahnhöfe, an denen kein Zug mehr hält. Berlin hat viele solche Orte, die oft ein besonderes Flair ausstrahlen. Sie passen so gar nicht in die wachsende und sich ständig erneuernde Metropole Berlin. Daria B. hat schon einige Ausstellungen ihrer Fotos in Deutschland gehabt. Sie liebt solche verlassenen Orte. Sie geben ihr innere Ruhe für die Seele und Gelegenheit, der hektischen Welt zu entfliehen. Sie sucht verlassene Orte auf und fotografiert sie, auch um die Vergangenheit von historischen Gemäuern zu erfahren und den alten Spuren, von dem was einmal war, zu folgen und sie wieder ans „Licht zu bringen“.

Dazu gehört das Projekt „Schönheit gegen Verwahrlosung“. Fotografie, Kunst und Tanz werden mit verlassenen Orten vermischt, mit der Absicht, diese Orte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Durch eine alternative Zwischennutzung, durch Erkundungstouren, Kunst, Events und Fotografie setzt sie sich für eine Wiederinstandsetzung dieser Orte ein. Die Ausstellung zeigt verlassene Orte in einer Stadt, in der mehr und mehr Menschen eine Heimat finden. Was passiert mit diesen Orten? Soll ihr Charakter erhalten bleiben? Werden sie abgerissen oder einer neuen Nutzung zugeführt, die vielleicht ihre Schönheit bewahrt?

 

Freitag,  31. März 2017, 19 Uhr

Verlassen, Vergessen – ohne Zukunft? Finissage

Mit: Daria B.

 

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

31. März/1. April: Fachkonferenz der Bundes-SGK „Digitale Agenda in den Kommunen. Infrastruktur für morgen – heute gestalten!“

Am 31. März/1. April 2017 veranstaltet die Bundes-SGK die Fachkonferenz „Digitale Agenda in den Kommunen. Infrastruktur für morgen – heute gestalten!“ in Leipzig. Diese Fachkonferenz richtet sich insbesondere an ehren- und hauptamtliche Kommunalpolitiker/innen und an Vertreter/innen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Sie bietet eine Diskussionsplattform über wichtige Aspekte für eine digitale kommunale Agenda. Zentrale Themen sind:

       Open Data
       Smart Cities
       Smarte Regionen – Digitalisierung im ländlichen Raum
       Intelligente Mobilität
       Schutz kritischer Infrastrukturen
       Smart Meter und Smart Grids – Digitalisierung der Energiewende
       Infrastrukturfinanzierung
       Breitbandausbau

 

Hauptredner der Fachkonferenz ist Martin Dulig, stellv. Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Dabei sind auch Michael Ebling (OB Mainz), Burkhard Jung (OB Leipzig), Stefan Kapferer (Hauptgeschäftsführer des BDEW), Christoph Unger (Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) und viele andere. Informationen zum Programm sowie organisatorische Hinweise finden sich unter hier. Eine Anmeldung ist online möglich unter: https://www.bundes-sgk.de/anmeldung.

 

3. April: ASJ Berlin lädt zur Lesung „Verjagt aus Amt und Würden – Vom Naziregime 1933 verfolgte Richter des Preußischen Oberverwaltungsgerichts“

Die Verfolgung als jüdisch oder politisch unzuverlässig geltender Richter in der NS-Zeit machte auch vor den Toren des Preußischen Oberverwaltungsgerichts in Berlin nicht halt. 14 von ihnen – davon 5 Sozialdemokraten – wurden entlassen, auf provinziale Regierungsratsstellen oder in den Ruhestand versetzt.

Unter Auswertung einer Vielzahl von Akten und privater Dokumente werden die Einzelschicksale nicht nur der Betroffenen nachgezeichnet, sondern auch die Akteure benannt, die in Gerichtsleitung und Innenministerium die Ausgrenzung vollzogen. Betroffen waren unterschiedlichste Persönlichkeiten, unter ihnen auch der Sozialdemokrat und Vorsitzende des Republikanischen Richterbundes Wilhelm Kroner, Herausgeber der Zeitschrift „Die Justiz“.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) lädt zu einer Lesung aus „Verjagt aus Amt und Würden - Vom Naziregime 1933 verfolgte Richter des Preußischen Oberverwaltungsgerichts."

3. April 2017, 19 Uhr

Galerie des August-Bebel-Instituts
Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Weitere Informationen unter diesem Link.

 

4. April: Brauchen wir eine neue grundlegende Gerechtigkeitsdiskussion? Was kann und muss die SPD hierzu beitragen?

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) des SPD Kreises Reinickendorf lädt gemeinsam mit weiteren AfA Kreisverbänden und SPD Abteilungen zu einer öffentlich Diskussion ein zum Thema:  

Brauchen wir eine neue grundlegende Gerechtigkeitsdiskussion? Was kann und muss die SPD hierzu beitragen?

mit Frank Bsirkse, Bundesvorsitzender von ver.di, und Cansel Kiziltepe, MdB (SPD)

am Dienstag, 04. April 2017, 19:00 Uhr
im BVV-Saal, Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin

Weitere Informationen und Details gibt es in der Einladung (PDF-Dokument, 116.5 KB).

 

6. April: August Bebel Institut: Klassenkampf im Klassenzimmer! Was in der Schule diskutiert werden darf – und was nicht

Demokratie erfordert Meinungsvielfalt, Toleranz. Aber wie weit darf die Toleranz in der Schule gehen? Welche Formulierungen und Begriffe müssen geduldet werden, welche nicht? Ein Thema, das in Zeiten populistischer Bewegungen und „alternativer Wahrheiten“ eine ungebrochene Brisanz besitzt. Der frühere Lehrer Helmut Frohn berichtet, wie nach einem Besuch des US-Präsidenten Nixon 1969 mit kritischen Meinungen in (West-)Berlin umgegangen wurde. Wie ist es heute und welche Haltung hat der Berliner Senat?

Mit: Helmut Frohn (Lehrer a.D.), Mark Rackles (Staatssekretär für Bildung) und Heike Hoffmann (Sprecherin der Jusos Charlottenburg-Wilmersdorf)

Moderation: Marc Schulte (Lehrer, Stadtrat a.D.)

 

Donnerstag, 6. April 2017, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an rowena.paeche@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd.berlin.

 

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