Pohle, Paul

Geschichte: Personen L-Z

Paul Pohle

geb. 4.11.1883, gest. im Juni 1933 in Berlin-Köpenick

Paul Pohle ist Opfer der Köpenicker Blutwoche. Seine Festnahme erfolgte am Arbeitsplatz bzw. auf dem Weg dorthin durch SA. Er wurde zum SA-Sturmlokal Demuth gebracht (welches sich gegenüber von seinem Wohnhaus befand), auf dem Heuboden misshandelt und ermordet. Die besondere Wut der SA-Mörder hatte er auf sich gezogen, weil er Fotos von im März 1933 von der SA begangene Misshandlungen aus dem Krankenhaus Köpenick ins Ausland gebracht hatte. Man fand seine Leiche erhängt am 11.7.1933 im Schmöckwitzer Stadtforst, der Todestag ist unbekannt.

Paul Pohle war Mitglied der SPD, Funktionär des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold (stv. Ortsvereinskassierer des Reichsbanners Köpenick). Er war Metallarbeiter und arbeite zuletzt als Laborant im Krankenhaus Köpenick.

 

weiteres Gedenken:

Am 31.5.1951 erfolgte die Umbenennung seiner Wohnstraße in Pohlestraße.

Am 4.11.2003, an seinem 120. Geburtstag, wurde eine Gedenktafel am Wohnhaus in der Pohlestraße 12 durch Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht eingeweiht.

Ein Stolperstein in der Pohlestraße 12 erinnert seit dem 02.12.2013 an seine Ermordung.

 

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