Gedenkstättenfahrt - Planung

Gedenkstättenfahrt - Planung

Aus Anlass des 75. Jahrestags der Novemberpogrome hat die Berliner SPD vom 23. bis 25.November 2013 eine Bildungsreise nach Krakau und Auschwitz veranstaltet.

"Wir knüpfen damit an die langjährige Tradition der Gedenkstättenfahrten des SPD-Landesverbands an, in deren Rahmen bereits viele tausend Berlinerinnen und Berliner Stätten des nationalsozialistischen Terrors besucht haben", so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. "Wir sind überzeugt: Wer die stummen Zeugnisse der Vernichtung selbst gesehen hat, kann umso überzeugter und überzeugender allen Relativierungen widersprechen und entschlossener allen neuen nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entgegentreten."

„Auschwitz“ steht geradezu als Chiffre für den Holocaust. Das 1941 errichtete Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau am Rande der südpolnischen Kleinstadt Oswiecim war das größte deutsche Vernichtungslager. Allein hier wurden mehr als eine Million Menschen in den Gaskammern ermordet, schufteten sich in der dort angesiedelten Chemieindustrie zu Tode oder fielen medizinischen Experimenten zum Opfer.

Die südpolnische Metropole Kraków war bis zur Eroberung durch die deutsche Wehrmacht zugleich eines der kulturellen Zentren des jüdischen Lebens in Europa. Auf dem Wawel, der mittelalterlichen Krakauer Burg, errichteten die deutschen Besatzer den Sitz ihres „Generalgouvernements“. Der vielschichtigen Geschichte dieser Kulturstadt von europäischem Rang nähert sich das Programm der Fahrt mit zwei Stadtrundgängen an.

 

Weitere Informationen unter gedenkstaettenfahrten.berlin@spd.de.