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28. November: Hohe Erwartungen – begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten? Deutschland als nichtständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat 2019 - 2020

Zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt ist Deutschland als nichtständiges Mitglied in den UNO-Sicherheitsrat, das höchste Exekutivgremium der Vereinten Nationen gewählt worden und damit in besonderem Maße für den Weltfrieden verantwortlich. Und dies in einer Zeit, in der dieses Gremium, blockiert von konkurrierenden Machtinteressen, sich zunehmend als unfähig erweist, Konflikte wie in Syrien und im Jemen, die hunderttausende von Toten und Millionen von Hungernden und Vertriebenen zur Folge haben, zu lösen oder wenigstens mildern.

Ausgerechnet der Hoffnungsträger der freien Welt und lange Zeit Führungsmacht der Demokratie und internationalen friedlichen und auf Völkerrecht, Normen und Werte gegründeten Zusammenarbeit  verabschiedet sich mit dem Slogan „America first“ in eklatanter Weise von der Aufgabe der Sicherung und Gestaltung einer friedlichen Weltordnung. Die von dem Friedensnobelpreisträger Obama in zwei wegweisenden Reden geweckten Hoffnungen auf eine Welt ohne Atomwaffen und einen befriedeten Nahen Osten, in dem vor allem Israel und seine arabischen Kontrahenten ihre Konflikte mit dauerhaften Friedensverträgen beenden, erscheinen wie verweht von eisigen „winds of change“.

Mars regiert die Stunde mit neuen Ost-West-Spannungen, geopolitischen Auseinandersetzungen zwischen alten und aufstrebenden neuen Mächten und einem zunehmenden Verfall der internationalen Ordnung.

 

Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben die Vereinten Nationen, in deren Charta „We the peoples“, die Völker der Welt sich selbst versprechen, diese unsere Welt  „von der Geißel des Krieges zu befreien“, diesen destruktiven Tendenzen entgegen zu wirken und – wenn wir das  Übermaß an Waffen und Rüstungsgütern in der Welt weiterhin als entscheidendes Friedenshindernis ansehen müssen:

Was kann Deutschland im Weltsicherheitsrat dazu beitragen, den sich derzeit verschärfenden Rüstungswettlauf, der jetzt auch wieder die Nuklearwaffen erfasst, durch eine neue Ära wirksamer Abrüstung und Rüstungskontrolle zu ersetzen?

 

Mit Euch/Ihnen diskutieren im Podium:

Detlef Dzembritzki, MdB a.D. , Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen DGVN und

Johannes Mikeska, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen), Trägerin des Friedensnobelpreises 2017

Wir freuen uns auf Deine/Ihre Teilnahme. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

 

Mittwoch, 28. November  2018,  19 Uhr

Kurt-Schumacher-Haus, Franz-Künstler-Saal, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

„Wie weiter in Afghanistan? Externe und interne Lösungsansätze für einen Langzeitkonflikt“ und Weihnachtsfeier 2018

Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. Ein Frieden durch Aussöhnung der aktuellen Kontrahenten in dem nun schon fast vier Jahrzehnte dauernden Bürgerkrieg scheint weit entfernt. Eine zerstrittene Regierung ist nicht in der Lage, zusammen mit den nationalen Sicherheitskräften die Verantwortung für die Sicherheit der Menschen zu übernehmen. Die USA und andere ehemalige Truppensteller-Staaten der  vormaligen ISAF-Mission sehen sich veranlasst, die Truppen ihrer Trainings- und Unterstützungsmission wieder aufzustocken. Die Terrororganisation IS gewinnt gegenüber der nationalen Armee und Polizei, aber auch gegenüber den Taliban an Boden. Attentate in der Hauptstadt und in den Provinzen erschüttern das Land. Unsicherheit und fehlende Lebensperspektiven treiben einen großen Teil der Jugend aus dem Land.

 

Ohne Frieden wird es in Afghanistan keine menschliche Sicherheit und keine Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung geben. Aber fehlende Möglichkeiten, sich mit friedlichen Mitteln eine Lebensgrundlage aufzubauen, treiben vor allem viele junge Menschen in die Arme der Kriegsparteien. Welche Auswege gibt es aus diesem Dilemma? In einem neuen  Workshop sucht das Berliner Afghanistan-Komitee im Zeichen des

Weihnachts- und Opferfestes als Friedenssymbolen gemeinsam mit anerkannten Expertinnen und Experten weiter nach dem Weg in eine bessere und friedliche Zukunft für das Land und seine Menschen.

 

Welche Wege zum Frieden und damit welche Auswege aus dem beschriebenen Dilemma gibt es oder sind wenigstens denkbar?


Das Afghanistan-Komitee hat in Kooperation mit dem Fachausschuss Internationales der SPD Berlin dazu Expertinnen und Experten eingeladen, die selbst im Friedens- und Versöhnungsprozess in Afghanistan aktiv waren oder sind und die Problematik aus eigener Anschauung kennen. Die vorliegende Veranstaltung soll auch dazu beitragen, eine größere Unterstützung für diese so notwendigen Friedensinitiativen zu organisieren.

 

 

 

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 15. Dezember 2018 im Kurt-Schumacher-Haus in Berlin begrüßen zu dürfen.

 

 

Ort:      im Kurt-Schumacher-Haus

Erika-Heß-Saal

Müllerstr. 163, 13353 Berlin (U/S Bhf.: Wedding)

 

Datum: Samstag, den 15. Dezember  2018, 13.00 – 20.00 Uhr

 

Die Teilnahmegebühr beträgt: 10,00 €
 

  • Für die Mitglieder des Afghanistan-Komitees 5,00 €
     

Sie können die Teilnahmegebühr vorab an folgendes Konto zahlen:

 

IBAN:   DE10 1008 0000 0210 0149 00;  BIC: DRESDEFF100

Oder bar am Tag der Veranstaltung vor Ort zahlen.

 

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