Neue Projektgruppe für russischsprachige SPD-Mitglieder

Projektgruppe für russischsprachige SPD-Mitglieder

v.l.n.r. Dmitri Stratievskii, Leiter der Projektgruppe, Aziz Bozkurt, Landesvorsitzender der Berliner SPD-LAG Migration und Vielfalt, Rainer-Michael Lehmann, MdA, integrationspolitischer Sprecher der Fraktion.
 

Die AG Migration und Vielfalt hat eine neue Projektgruppe: Am 29. November 2012 trafen sich Interessierte zum ersten Treffen der  „Russisch sprechenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Berlin“ (RuSiB) im Kurt-Schumacher-Haus.

Mit dabei waren Farhard Dilmaghani, Staatssekretär für Integration und Arbeit in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, und Rainer-Michel Lehman, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sowie  Aziz Bozkurt, der Vorsitzende der LAG Migration und Vielfalt.

Einige  russischsprachige Akteure der Stadt waren gekommen, um von ihrer Arbeit zu berichten, darunter  Tatjana Forner, die Gründerin von Club Dialog e.V., des ersten Russischsprachigen Vereines Berlins, oder Alexander Ott, Schulkoordinator und Repräsentant der Mitra e.V., die sich hauptsächlich auf Bildung von Kindern und Jugendlichen konzentriert.
Auf dem Programm der kommenden Monate, so Dmitri Stratievski,  Gründer und Leiter des RuSiB,  stehen Treffen mit  den Vertreterinnen und Vertretern der russischsprechenden NGOs und der unterschiedlichen nationalen und religiösen Gemeinden, um mehr gegenseitiges Verständnis zu entwickeln.  Er hofft auf weitere spannende Treffen: Do skorogo (Bis bald)!

Der Landesvorstand der AG Migration und Vielfalt hatte die Gründung der Projektgruppe im Juni beschlossen. Hintergrund  ist die Tatsache, dass heute in Berlin über 200.000 Menschen mit dem russischen Migrationshintergrund leben und eine der größten Communities der Stadt bilden. Die russischsprachige Gemeinschaft ist aufgrund ihrer Vielfalt sehr interessant für die sozialdemokratische Politik und hat viel politisches Potential.

Die bisher vereinzelt gebliebenen Versuche, diese Menschen aktiv in die Politik miteinzubeziehen, soll die RuSiB koordinieren. Den Menschen soll greifbare Hilfe und ein offener Dialog über ihre Probleme und Sorgen angeboten werden. Hierzu soll die Arbeitsgruppe auch enge Kontakte mit Migrantenvereinigungen, Interessenvertretungen sowie informellen Gruppen der Russisch sprechenden Bürgerinnen und Bürger knüpfen.

Die RuSiB-Gründungserklärung (PDF) (PDF-Dokument, 63.7 KB)

 

Kontakt:: SPD-Hotline 4692 222, E-Mail: rusib@agmigration.spd-berlin.de