13-02-05-Volker Kauder, die Union und das ewig gestrige Festhalten am Abstammungsprinzip

Volker Kauder, die Union und das ewig gestrige Festhalten am Abstammungsprinzip

Volker Kauder, die Union und das ewig gestrige Festhalten am Abstammungsprinzip

Volker Kauder will die doppelte Staatsbürgerschaft zum Bundestagswahlkampfthema machen. Der Landesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt in Berlin, Aziz Bozkurt, erklärt hierzu:

„Pünktlich vor dem Wahlkampfstart offenbart die Union ihr wahres Maß an Freigeistigkeit: Es ist beschränkt. Beleg dafür ist die erneute Polemik Kauders gegen die überfällige doppelte Staatsbürgerschaft. Im Wahlkampfjahr herrscht wieder schwarze Symbolpolitik vor. Die vermeintlichen Probleme in der Praxis sind vorgeschoben. Dahinter steht das ewig gestrige Festhalten am Abstammungsprinzip.“

Bozkurt weiter: „Die Wählerinnen und Wähler, die für ein weltoffenes Deutschland stehen, werden die auf bunt getrimmten Verpackung der CDU von den weiterhin tiefschwarzen Inhalten unterscheiden können. Wer heute noch nicht verstanden hat, dass man keine reine Ahnentafel braucht, um Deutscher zu sein, der gehört nicht in das Deutschland von heute.“

Zur Aussage Sigmar Gabriels, dass die doppelte Staatsbürgerschaft endlich eingeführt werden sollte, fügt Bozkurt hinzu: „Wir sind froh über die deutliche Botschaft Sigmar Gabriels. Er zeigt auf, dass die Sozialdemokratie am Ziel der doppelten Staatsbürgerschaft festhält. Für uns steht fest, dass es keine Koalition mit SPD Beteiligung geben darf, in der die doppelte Staatsbürgerschaft verneint oder am schwachsinnigen Optionsmodell festgehalten wird.“