12 09 18 Bozkurt verurteilt rechtspopulistischen Vorstoß des Neuköllner Bezirksbürgermeisters.

Bozkurt verurteilt rechtspopulistischen Vorstoß des Neuköllner Bezirksbürgermeisters.

Bozkurt verurteilt rechtspopulistischen Vorstoß des Neuköllner Bezirksbürgermeisters.

„Die beste Bezirkspolitik für Neukölln kann nicht wiedergutmachen, was Heinz Buschkowsky mit seinem Mund einreißt“, so Aziz Bozkurt, Landesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der Berliner SPD.

„Mit der Bild-Vorab Veröffentlichung aus seinem neuen Buch beschreitet Neuköllns Bürgermeister den gleichen Weg wie Sarrazin. Er will den kommerziellen Bucherfolg mit rechtspopulistischen Inhalten erreichen. Buschkowsky muss sich viel eher seiner Verantwortung stellen und als Bezirksbürgermeister gute Bezirkspolitik in Neukölln machen. Die Neuköllner haben keinen Bürgermeister verdient, der sie in Deutsche und Feinde einteilt und sie verunglimpft“, so Bozkurt weiter.

Bezogen auf die Ethnisierung der sozialen Problem führt Bozkurt fort: „Anstelle einer schonungslosen Analyse sozialpolitischer Versäumnisse, spielt Buschkowsy auf der Ressentiment-Klaviatur und verpasst sozialen Problemen ein ethnisches Label. Er treibt damit einen Keil in die Gesellschaft und stützt die unheilvolle Argumentation von der Deutschenfeindlichkeit einer ideologisch verblendeten Kristina Schröder. Der weiße privilegierte Buschkowsky ist sicher kein Opfer, aber es hilft ihm bestimmt bei der Buchvermarktung.“