AfB diskutiert Lehrerfortbildung

AfB diskutiert Lehrerfortbildung

AfB diskutiert Lehrerfortbildung

 

Fachausschuss und AfB befassten sich am Mittwoch, den 12. Dezember 2012, mit der Berliner Lehrerbildungsreform. Schwerpunkt war die Weiterentwicklung der Lehrerfort- und Weiterbildung hinsichtlich der Probleme und Anforderungen in der Berliner Schullandschaft. Als kompetente Gesprächspartner hatten wir Dr. Thomas John von der Bildungsverwaltung und Wolfgang Schwarz von der GEW Berlin eingeladen.

Es wurde bedauert, dass sich die berliner Fort- und Weiterbildungslandschaft inhaltlich äußerst unübersichtlich und räumlich zerstreut darstellt. Zudem stellen sich Fragen wie: Wer qualifiziert Aus- und Fortbildner nach welchen Standards? Wie kann die gesamtstädtische Organisation und Kommunikation besser gelingen? Welche Entwicklungsperspektiven für eine schulnähere Ausrichtung der Inhalte gibt es? Welche Steuerungs- und Anreizmodelle für eine adressaten- und qualitätsorientierte Ausrichtung sind vorstellbar? Macht ein gemeinsames Landesinstitut mit Brandenburg noch Sinn, nachdem die Länderfusion in weite Ferne gerückt ist?

Es gab an diesem Abend ein klares Votum zu einer prozessorientierten, gebündelten Organisation der Lehrerfort- und Weiterbildung mit 2. und 3. Phase unter einem Dach in Berlin - vergleichbar mit dem LI Hamburg.
Besonders im Zusammenhang mit dem neuen Lehrerbildungsgesetz, dem kommenden Praxissemester und einer weiterentwickelten Berufseingangsphase muss eine klare Kommunikations- und Handlungsstruktur der an Lehrerbildung Beteiligten geschaffen werden, damit die Praxisausrichtung verstärkt und einer weiteren Zerklüftung entgegengewirkt wird.


Fachausschuss und AfB Landesvorstand haben dies in ihrer "Stellungnahme zu den Empfehlungen der Kommission Lehrerbildung" vom 6.12.2012 mitgedacht und aufgenommen.