Schwusos

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SPDqueer - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung

SPDqueer - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung (ehemals: Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule - Schwusos) in der SPD Berlin wurde vor 40 Jahren gegründet: Als Ende der 1970er Jahre die ersten deutschen CSDs in Münster, Bremen und Berlin für Aufsehen sorgten, engagierten sich einige schwule Sozialdemokraten als eigene Gruppe noch bei den Jungsozialisten. In Anlehnung an die Jusos gaben sie sich den Namen „Schwusos“ und schrieben damit Emanzipationsgeschichte: Die erste Schwulengruppe einer Partei überhaupt war gegründet. Von Berlin aus etablierten sich die Schwusos im Bundesgebiet, bald kamen die Lesben hinzu, später auch Transgender.

Die Lesben und Schwulen in der SPD können auf eine bewegte Geschichte, auf Höhen und Tiefen und viele Erfolge zurückblicken. Innerhalb der SPD Berlin sind sie als kompetente PartnerInnen für die Emanzipations- und Gleichstellungspolitik anerkannt und diskutieren in allen Fragen mit, die die Berlinerinnen und Berliner interessieren - von der Bildungspolitik über Jugendförderung und Gesundheitsfragen bis hin zur Entwicklung des Tempelhofer Felds.

Basis für die bundesweite Schwusos-Arbeit sind die Richtlinien von 2004 sowie das neue Arbeitsprogramm von 2007. Den organisatorischen Rahmen der Berliner Schwusos geben die 2007 vom SPD-Landesverband beschlossenen Richtlinien vor. In der Bundes-SPD sind die Schwusos lediglich ein Arbeitskreis, dazu im Unterschied sind sie in der SPD Berlin eine anerkannte Arbeitsgemeinschaft mit Sitz und Stimme in den Vorstandsgremien.

 

Landesvorstand der QueerSozis (Schwusos) Berlin gewählt

Auf der Landesdelegiertenkonferenz am Sonnabend, 27. Februar 2016, haben die QueerSozis (Schwusos) Berlin turnusgemäß den neuen Landesvorstand für die Periode 2016 – 2018 gewählt. Der neu gewählte geschäftsführende Landesvorstand der QueerSozis (Schwusos) Berlin besteht aus 5 Personen:
Das ehemalige Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Markus Pauzenberger wurde erneut zum Landesvorsitzenden der QueerSozis (Schwusos) Berlin gewählt.
Zu seinen drei Stellvertreter*innen wurden die Lichtenberger Kreisvorsitzende Julia Lange, der Kan-didat für das Abgeordnetenhaus für den Wahlkreis 1 in Treptow-Köpenick Alexander Freier und die stellvertretende Kreisvorsitzende von Tempelhof-Schöneberg Judith Hülsenbeck gewählt. Bestätigt für die nächsten zwei Jahre wurde wieder der Neuköllner Dirk-Rolf Kirchmann für die Schriftführung.
Als Beisitzer*innen wurden gewählt:
Dorothée de Nève (Mitte), Wolfhart Ulbrich (Marzahn-Hellersdorf), Lisa Maren Bürger (Steglitz-Zehlendorf), Jana Kruspe (Neukölln), Alex Smola (Reinickendorf) und Ulrike Vetter (Neukölln).
Auch Vertreter*innen der Bezirke gehören dem Landesvorstand an:
Anne Bohnet (Mitte), Ralph Ehrlich (Charlottenburg-Wilmersdorf), Ramin Rachel (Neukölln), Marius Niespor (Steglitz-Zehlendorf), Lutz Amthor (Lichtenberg), Jannes Hesterberg (Friedrichshain-Kreuzberg), Stefan Kirmse (Pankow), Peter Mabbett (Spandau), Petra Nowacki (Tempelhof-Schöneberg), Tim Arnhold (Treptow-Köpenick).
Michael Müller wurde von den Delegierten der Landesdelegiertenkonferenz der QueerSozis (Schwusos) einstimmig als Spitzenkandidat der SPD Berlin für die Abgeordnetenhauswahl 2016 nominiert.
Für den am 15. und 16. Oktober 2016 in Schwerin neu zu wählenden Bundesvorstand wurden die Kreisvorsitzende aus Tempelhof-Schöneberg Petra Nowacki für den Bundesvorsitz und der Kreisvorsitzende aus Mitte Martin Schöpe als Beisitzer nominiert.