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Raed Saleh bei der AfB: "Der Koalitionsvertrag steht!"

Raed Saleh
 

Ob Schulfrieden, Verbeamtungsdiskussion oder das Losverfahren - der Fraktionsvorsitzende der SPD, Raed Saleh, geht selbstbewusst in die anstehenden Gespräche mit dem Koalitionspartner. Auf der Sitzung der AfB am 20.02.2013 betonte der Fraktionsvorsitzende: „Gerechtigkeit steht für die SPD gerade bei der Bildung an oberster Stelle.“ Dies sei die Richtschnur für die Ausgestaltung der im Koalitionsvertrag getroffenen Absprachen. Ebenso gelte, die in der letzten Legislatur verabschiedeten Schulreformen im Sinne des Schulfriedens nicht mehr infrage zu stellen. Saleh warnte davor, die Schulentwicklung wiederum uideologisch beeinflussen zu wollen.

Zur Ausgestaltung des Bildungsbereiches gehöre vor allem die gerade angestoßene Neustrukturierung der Lehrerbildung. „Es ist richtig, die Ausbildung der Lehrkräfte für Sekundarschulen und Gymnasien zu vereinen“, sagte Saleh und fügte an, dass es zukünftig kein Lehramt erster und zweiter Klasse mehr geben dürfe.

Der Fraktionsvorsitzende verwies zudem auf bereits erzielte Erfolge, etwa die Verdoppelung des Etats für die Schulsanierung auf 64 Mio. €, die geplante Erhöhung der Mittel für Brennpunktschulen und die bevorstehende Abschaffung der s.g. „Drehtürverbeamtung“.

Allerdings nahm Saleh auch deutliche Vorschläge der AfB-Mitglieder mit nach Hause. Die Errichtung eines zentralen Lehrerbildungszentrums und die Durchsetzung des von der AfB konzipierten Sofortprogramms für Brennpunktschulen sind ein Kernanliegen des Fachausschusses.

„Zur Durchsetzung dieser Maßnahmen brauchen wir die Unterstützung der Partei- und Fraktionsspitze“, machte die AfB-Vorsitzende Monika Buttgereit deutlich und freute sich, dass die Anliegen durch die regelmäßigen Gespräche mit Jan Stöß und Raed Saleh nun endlich Gehör finden.