Rede Raed Saleh

Raed Saleh
 

Es gehe darum, dass die Menschen wieder ein Grundvertrauen bekommen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh. "Es gibt in der Gesellschaft eine tiefgehende Verunsicherung“, so Saleh. In der Heerstraße Nord, wo er aufgewachsen sei, glauben heute 70 Prozent der Jugendlichen nicht mehr, dass sie eine Zukunft haben.

Er sei als Linkspopulist bezeichnet worden. Er sei das gerne, wenn es dabei um eine Begrenzung der Managergehälter oder um mehr bezahlbaren Wohnraum gehe. Der Koalitionsvertrag, so Saleh, sei mutig. Es ärgere ihn, wenn davon nur die autofreien "Unter den Linden" oder „Cannabis für alle“ wahrgenommen würde. Saleh verwies auf die bessere Ausstattung bei der Polizei oder eine bessere Taktzahl im öffentlichen Nahverkehr.

Er wolle auch die Wählerinnen und Wähler der AfD zurückgewinnen, so Saleh, nicht die, die ein geschlossenes rechtsradikales Weltbild haben, aber die, die enttäuscht oder unzufrieden seien.

„Wenn Rot-Rot-Grün in der Hauptstadt erfolgreich ist, dann geht das auch im Bund", sagte Saleh. "Die Frage ist: Machen wir das Leben für die Menschen besser?" Es geht nicht darum, mit welchen Personen man in den Wahlkampf ziehe, sondern mit welcher Haltung. Mit den Worten "Ich werbe um Zustimmung für den Koalitionsvertrag" schließt Saleh seine Rede.

 

Raed Saleh zum Koalitionsvertrag

 
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