Besuch des Buddhistischen Hauses in Frohnau

Fotos aus Reinickendorf

Besuch des Buddhistischen Hauses in Frohnau

SPD vor Ort: Getreu dem Motto der „Wochen der Reinickendorfer SPD“ bot Brigitte Lange, kulturpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, am 4. Juli eine Besichtigung des Buddhistisches Hauses in Frohnau an.

Was verbirgt sich hinter dem eindrucksvollen Haus, das aussieht wie ein Tempel? Wer lebt hier? Was hat es mit dem Buddhismus auf sich? Und wie kommt ein buddhistisches Haus ausgerechnet nach Berlin-Frohnau?

Rund 20 Neugierige aus der Umgebung wollten dies wissen und folgten der Einladung. Gespannt hörten sie dem Verwaltungsleiter Tissa Weeraratna über die Geschichte des Hauses und über die Lehre des Buddhismus zu. Tatsächlich befinden sich die Besucherinnen und Besucher in einem buddhistischen Tempel, dem ältesten buddhistischen Tempel in Europa. Der deutsche Schriftsteller und Anhänger des Buddhismus Dr. Paul Dahlke ließ es in den Jahren 1924 bis 1928 erbauen.

Nach dem Tod Dahlkes erwarb im Jahr 1957 Asoka Weeraratna, ehemaliger Sekretär der German Dharmaduta Society, Colombo (Sri Lanka) und der Onkel des Verwaltungsleiters, von den Erben Dahlkes das Buddhistische Haus. Gemeinsam mit der German Dharmaduta Society verfolgte er die Idee Dahlkes weiter und gab buddhistischen Mönchen aus Sri Lanka die Möglichkeit im Buddhistischen Haus in Frohnau die Lehre Buddhas zu leben und weiterzugeben.

 

Bezirke

Leider kein Ergebnis