1.000 Rosen zum 100. Internationalen Frauentag

Fotos aus Friedrichshain-Kreuzberg

1.000 Rosen zum 100. Internationalen Frauentag

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Friedrichshain-Kreuzberg verteilte 1.000 Rosen zum 100. Internationalen Frauentag. „Rechtlich sind Männer und Frauen heute gleichgestellt. Aber in der Realität sind wir immer noch weit davon entfernt,“ so Tessa Mollenhauer-Koch, Vorsitzende der ASF in Friedrichshain-Kreuzberg.

Frauen verdienen bei gleichwertiger Tätigkeit 13 Prozent weniger als Männer. Gibt es dafür einen nachvollziehbaren Grund? Warum gibt es keine Vorstandsvorsitzende bei den 100 größten Dax-Unternehmen? Warum haben es gerade einmal 2,2 Prozent Frauen in die Vorstände dieser Unternehmen geschafft? Obwohl Frauen bessere Schulabschlüsse machen und häufiger studieren als Männer.

„Die jahrelangen freiwilligen Selbstverpflichtungen haben gezeigt, ohne gesetzliche Regelungen geht es nicht. Wir brauchen ein Gesetz für die Einführung einer mindestens 40prozentigen Geschlechterquote für Aufsichtsräte und Vorstände. Wir brauchen Messinstrumente für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern und ein Gesetz für die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen in Unternehmen“, so Julia Schimeta, stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD.

 

Martina Hartleib vom ASF-Landesvorstand erklärt, „in Friedrichshain-Kreuzberg ist die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro entscheidend im Kampf gegen die Armut. 40,3 Prozent der Hartz IV-Bezieher am Wassertorplatz gehen arbeiten, verdienen aber so wenig, dass sie von ihrem Lohn nicht leben können. Im ganzen Bezirk sind das 18,7 Prozent.“

 

 

Rund 70 Prozent der Menschen, die im Niedriglohnsektors arbeiten, sind Frauen Die ASF kämpft daher Seite an Seite mit den Gewerkschaften für einen Mindestlohn.

 

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