Juso LDK

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Ambivalente Hegemonie?! – LDK der Jusos Berlin

Am 17. und 18. September 2010 führten die Jusos Berlin ihre zweite ordentliche Landesdelegiertenkonferenz des Jahres durch. Mehr als 60 Vertreterinnen und Vertreter aus den Berliner Bezirken kamen in der Ernst-Reuter-Schule in Gesundbrunnen zusammen, um zu debattieren und zahlreiche Anträge zu beraten. Zu Gast waren diesmal unter anderem Tom Schreiber MdA und Rolf Wiegand vom SPD Landesvorstand.
Im Verlauf der Versammlung blieben Dissonanzen aus und es wurde ergebnisorientiert und gut zusammengearbeitet. Besonders emotional wurde es nur selten, beispielsweise bei einer Rede zur Resolution zum Thema Rechtspopulismus.
der Delegierte Paul Bahlmann kritisierte die Wortwahl der Jusos in Anträgen. Wenn vor Begriffen wie Hegemonie, ambivalent und determiniert kaum noch der Sinn eines Antrages zu verstehen sei, dann sei es doch „Viertel nach 15 vor zwölf“. So reifte bei vielen die Erkenntnis, dass das Wortwirrwarr der Jusos bei dem eigenen Klientel für Verwirrung sorgt und ein bisschen Pragmatismus bei der Wortwahl einkehren sollte. Denn so könne man die eigene Zielgruppe nicht erreichen, begründete Bahlmann seine Kritik.
Insgesamt wurde auf dem Treffen zwar nicht viel Neues beschlossen, mit einem ausführlichen Antrag zum Pflegesystem und der Wahl zur Anti-Sexismus-Kommission jedoch Schwerpunkte gesetzt. Besonders der Leitantrag, der viele Thematiken und Fragestellungen eröffnete, wird nun der Ausgangspunkt sein für ein Jahr Arbeit bis zur wichtigen Berlin-Wahl in 2011.
Bericht Schmolke/Jänen, Bilder J. Jänen

 

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