Wirtschaftskonferenz-Panel1

Wirtschaftskonferenz

Panel 1: „Startup-City Berlin“

In den letzten zehn Jahren avancierte Berlin zur unangefochtenen Gründerhauptstadt Deutschlands und verfügt mittlerweile hinter London über das wertvollste Startup-Ecosystem Europas. Getragen von dieser Entwicklung ist der Hauptstadt ein be­ein­drucken­der ökonomischer Aufholprozess gelungen, von dem auch die Menschen in Berlin mit besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie mit einer Hebung des Wohl­stands profitieren.

Dieser Erfolg ist kein Selbstläufer. Es gilt, diese Entwicklung in mehrfacher Hinsicht zu ver­stetigen: Startups und Gründungen sollten unmittelbar in den Mittelpunkt des In­teresses rücken. Bereits gegründete Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, ihre Potenziale auszuschöpfen und damit nachhaltig zur positiven Be­schäftigungs­ent­wicklung beizutragen. Zugleich aber muss sichergestellt werden, dass sich neue Unter­nehmen mit innovativen Ideen ansiedeln und damit den Innovationsgeist der Stadt weiter aufrechterhalten. Nur alles zusammen stellt den langfristigen wirtschaftlichen Er­folg der Stadt sicher.

Vor diesem Hintergrund stehen folgende Fragen im Fokus des Panels „Startup-City Berlin“:

  • Was kennzeichnet das Alleinstellungsmerkmal der hiesigen Startup-Szene – worin liegen Stärken, worin die Herausforderungen des Standorts?
  • Über welche bisher ungenutzten Potenziale verfügt die weltoffene Startup-City-Berlin – und wie kann es gelingen, auch europaweit zum führenden Tech-Hub zu werden (z.B. durch das Ergreifen von Chancen durch politische Entwicklungen wie Brexit und in Ländern wie der Türkei oder USA, Fintech etc.)
  • Wie können wir als Startup-City-Berlin Gründern und Startup-Unternehmern un­mittel­bar helfen?
  • Welche Maßnahmen sollte Berlin ergreifen, um auch weiterhin führende Startup-Haupt­stadt zu bleiben und junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus aller Welt weiter anzuziehen (Flächen, bezahlbarer Wohnraum etc.)
  • Und: Welche Rahmenbedingungen ermöglichen es den hiesigen Startups, ihr Wachs­tums- und Beschäftigungspotenzial besser als bisher auszuschöpfen (Fokus der Wirtschaftsförderung allgemein, Clusterung, Kapitalausstattung etc.)?