15-10-14-lateinamerika

14.10.2015

Lateinamerika - Akteur und Partner in der Weltwirtschafts- und Finanzpolitik im Zeitalter des globalen Wandels

14.10.2015, 18:00
Veranstalter: Fachausschuss Internationales Lateinamerika entwickelt sich in der Gegenwart in rasantem Tempo vom politischen und ökonomischen „Hinterhof“ der USA zu einem eigenständigen Akteur in der internationalen Politik und vor allem in der Weltwirtschafts-, Welthandels- und Weltfinanzpolitik. In handelspolitisch bedeutsamen Bündnissen und Zusammenschlüssen von unterschiedlicher Zusammensetzung, Zielsetzung und Handlungsfähigkeit und politischer Ausrichtung wie ALBA, MERCOSUR und UNASUR versuchen die Länder des Subkontinents ein Höchstmaß an gemeinsamen Interessen zu definieren und umzusetzen. Auf dem Hintergrund der Herausbildung von Freihandelsregimen mit globaler Auswirkung wie TTIP und der Transpazifischen Partnerschaft TPP, dem Verfall des Ölpreises und der Wende in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba sowie Konflikten mit global agierenden Rohstoffunternehmen wie dem zwischen Ecuador und Chevron weist der Prozess der politischen und ökonomischen Selbstfindung Lateinamerikas aber auch krisenhafte Züge auf, am schärfsten ausgeprägt in der Krise des Chavismus in Venezuela. Wohin steuert Lateinamerika im Welthandel und in der Weltpolitik? Welche Herausforderungen bilden die aktuellen Prozesse in Lateinamerika für die deutsche und europäische Politik? Manfred Zöllmer, M.d.B., stellv. finanzpol. Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, stell. Vorsitzender der deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe Andreas Hoth, langjährige Berufserfahrung in Lateinamerika u.a. als kaufm. Vorstand einer deutschen Firma in Venezuela, Lehrbeauftragter an der FU Berlin, Gastdozent an der TU Dresden, selbst. Übersetzer
Casa Latinoamericana
Pfalzburger Straße 42
10717 Berlin