Martin Schulz soll Kanzlerkandidat werden

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Martin Schulz soll SPD-Kanzlerkandidat werden

Martin Schulz

© Dominik Butzmann

Martin Schulz

 

Martin Schulz soll der SPD-Kanzlerkandidat und SPD-Parteivorsitzender werden. Das beschloss das Präsidium am Dienstagabend auf Vorschlag von Sigmar Gabriel, der damit nach gut sieben Jahren den Parteivorsitz abgibt. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Michael Müller begrüßt die Entscheidung: "Es ist gut, dass nun Klarheit herrscht. Jetzt geht es darum, ein gutes Programm für mehr soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und Bildung sowie Sicherheit für alle zu erarbeiten. Gemeinsam werden wir für die Themen, die uns wichtig sind, engagiert kämpfen und bei den Wählerinnen und Wählern für unsere sozialdemokratischen Konzepte für ein gerechteres Deutschland werben," so Müller.

Sigmar Gabriel begründet, warum er Martin Schulz vorgeschlagen hat: "Seine Kandidatur für das Amt des deutschen Bundeskanzlers und die Übernahme des Parteivorsitzes der SPD dokumentieren unseren Willen für einen echten Neubeginn in Deutschland und Europa. [...] Die Zusammenarbeit mit CDU und CSU hat ihre Grenzen erreicht. Statt in die Zukunft zu investieren, werden unhaltbare Wahlversprechen auf Steuersenkungen gemacht. Statt die wachsende soziale Spaltung in Deutschland zu stoppen und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, herrscht ideologische Blockade."

Am Sonntag, den 29. Januar, wird der SPD-Parteivorstand Martin Schulz nominieren, im Anschluss wird er seine Vorstellungen im Willy-Brandt-Haus darlegen. Auf einem Sonderparteitag Anfang März wird er dann zum SPD-Parteivorsitzenden gewählt.

 

 

Zeit für mehr Gerechtigkeit: Rede Martin Schulz

 

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