Arbeitsplätze bei Air Berlin sichern

Air-Berlin-Insolvenz

Arbeitsplätze bei Air Berlin erhalten!

Michael Müller

© C. Bauermeister

 

Bei der Air Berlin-Insolvenz setzt sich die SPD für den Erhalt von möglichst vielen guten Arbeitsplätzen ein. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller redet seit langem mit allen wichtigen Akteuren rund um die Air-Berlin-Krise: „Alle bisherigen Gespräche zeigen: Air Berlin braucht einen großen, verlässlichen Partner. Es geht um insgesamt 8.000 Arbeitsplätze in NRW und Berlin. Für Berlin ist bei der Wahl des Unternehmens besonders wichtig, dass möglichst viele gute Arbeitsplätze mit Löhnen, von denen man leben kann, erhalten bleiben. Darüber werde ich unter anderem mit den Betriebsräten von Air Berlin reden," erklärt Michael Müller.

Auch die Berliner Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe fordert eine Perspektive für die Beschäftigten aus Berlin: „Wir müssen jetzt alles daran setzen, Arbeitsplätze zu erhalten. Es ist schon bemerkenswert, dass aus NRW hier gar nichts kommt. Schließlich sind auch dort massiv Arbeitsplätze bedroht. Die Wählerinnen und Wähler in Deutschland bekommen gleich einen Geschmack, was Schwarz-Gelb für die Beschäftigten bedeutet: Sie werden dem Markt überlassen. Unterstützung? Ist nicht vorgesehen. Gute Arbeit gibt es eben nur mit der SPD. Daran ändern auch keine Wahlplakate der CDU etwas."

„Aber was machen eigentlich CDU und FDP für die Menschen dieser Stadt und die Air Berlin-Beschäftigten?" fragt die SPD-Landesgeschäftsführerin Anett Seltz. „Die CDU-Landesvorsitzende und Staatsministerin Grütters ist ein Totalausfall. Bei Tegel stellt sie sich mit ihrer CDU plötzlich aus Populismus gegen die jahrelang eigene CDU-Linie und gegen die Bundesregierung. Zur Zukunft von Air Berlin hört man von der direkt bei Angela Merkel sitzenden CDU-Landesvorsitzenden nichts!" Und der FDP seien die Schicksale von tausenden Air-Berlin-Beschäftigten genauso unwichtig wie die Lärmgeschädigten rund um den Flughafen Tegel, so Anett Seltz weiter: „In Berlin ist die FDP Steigbügelhalter der Wirtschaftsinteressen von RyanAir."

 

 
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